Rezensionen

Markus Heitz – Die Mächte des Feuers

markus_heitz_die_maechte_des_feuersDie Legenden der Drachenheiligen und der Drachen selbst – im Europa des 20. Jahrhunderts entsprechen sie alle der Wahrheit! Mittlerweile hat die Kirche das Officium Draconis eingerichtet, eine Institution in der die Nachkommen der Heiligen sich dem Kampf gegen die geschuppten Feuerspeier verschrieben haben, die eine wahre Plage darstellen.

Silena gehört dem Geschlecht des Drachentöters Georg an und hat sich darauf spezialisiert, den Kampf gegen die Ungeheuer mit Flugzeugen am Himmel auszutragen. Als im Januar des Jahres 1925 ihre beiden Brüder bei einem Absturz ums Leben kommen, schwört sie Rache und begibt sich auf die Suche nach dem verantwortlichen Drachen. Doch ihre Brüder sind nicht die einzigen Drachentöter, die hinterrücks ermordet werden – schon bald hat das Officium einige seiner besten Kämpfer zu beklagen.

Doch wer könnte dahinter stecken – und warum? Haben die terroristischen Drachenfreunde etwas damit zu tun? Oder der finstere, fünfköpfige, schwarze Drache, dessen Pfad Silena immer wieder kreuzt, nur, um stets knapp mit dem Leben davonzukommen? Welche Rolle spielen der Hellseher Zadornov, das Medium Madame Sàtra, der Versicherungsangestellte Skelton und der attraktive Geheimagent Mandrake? Silena ahnt nicht, dass im Hintergrund noch ganz andere Parteien ihre Fäden ziehen …

 

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Todd McCaffrey – Drachenblut

Der dritten Vorbeizugs des roten Sterns steht unmittelbar bevor. Auf Pern beginnt wieder die Zeit der Drachenreiter, die in den Himmel steigen um ihre Welt gegen die gefährlichen Fäden zu verteidigen. Doch dann geschieht etwas Unfassbares. Eine unheilbare Krankheit befällt Feuerechsen und Drachen gleichermaßen und tötet hunderte. Nur die junge Drachenreiterin Lorana kann die Drachen retten. Von Ihrem Schicksal weiß sie jedoch noch nichts, denn es wurde vor 500 Jahren festgelegt, in der Zeit Windblütes, der Tochter von Kitti Ping, der Schöpferin der Drachen.

Todd McCaffrey hat eine schwere Aufgabe zu füllen. Anne McCaffrey hat mit ihren Büchern über Pern eine einzigartige Welt erschaffen und Todd ist der erste, der sich mit dem Segen seiner Mutter daran versuchen darf, eine würdige Fortsetzung der Romane zu erstellen.

Zweifelsohne ist ihm dies recht gut gelungen. Das Buch enthält alles was man von einem guten Pern Roman erwartet: Die Freuden der Gegenüberstellung, die Kälte des Dazwischen, Drachen, Feuerechsen und den Drang weiter zu lesen bis sich die Geschichte in Wohlgefallen auflöst.

Besonders interessant macht den Roman das Zusammenspiel der beiden, etwa 500 Jahre voneinander getrennten, Protagonisten und deren indirekte Interaktion. Die Gefahr war groß sich darin in Ungereimtheiten zu verstricken. Todd hat dies jedoch hervorragend gemeistert, sodass jede Nebenhandlung zu einem zufrieden stellenden oder zumindest logischen Abschluss gebracht wird und der Roman ein passendes Ende erhält.

Negativ aufgefallen sind mir neben einigen nervigen Schreibfehlern der ständige Zwang der Charaktere etwas zu essen zu beschaffen. Immer wenn die Spannung gerade am intensivsten war und Leser sowie Charaktere nicht weiter wissen, kam von irgendjemandem die Frage ob den heute schon etwas gegessen wurde. Sicher, essen ist etwas notwendiges, aber es wird ja auch nicht ständig beschrieben wie die Charaktere auf die Toilette rennen.

So hoch die Anforderungen letztendlich auch gewesen sind, Todd hat sie erfüllt. Der Roman hat alles, was einen guten Roman aus dem Pern Universum auszeichnet, auch wenn er nicht an die ganz großen Romane seiner Mutter heranreicht, die die Reihe berühmt gemacht haben.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden 

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Robin Wayne Bailey:Undersky

Die drei magischen Talismane, die den Kreaturen von Wyvernwood den Weg in ein neues, sicheres Heim weisen sollen, sind gefunden: Der Glasdrache, der Diamantdrache und das Herz der Drachen. Die letzten Tropfen Magie in Undersky prophezeien eine glückliche Zukunft und Schutz vor dem andauernden Krieg der an Wyvernwood angrenzenden Reiche Degarm und Angmar. Doch schwer lastet die Prophezeiung des großen Drachen Stormfire auf seinen Kindern – Allen vier Kindern!

Der dritte Teil der Dragonkin Reihe mit dem Titel Undersky ist ein einziges furioses Finale an welchesRobinWayne Bailey zwei Bücher lang heran geführt hat. Glaubt man am Ende des zweiten Buches noch, dass sich jetzt alles zum Guten wenden muss, da die letzte Magie der Welt gefunden wurde, so belehrt Bailey uns eines Besseren. Die Talismane zu finden war nur der Anfang. Ihre Kraft zu verstehen, die Prophezeiung Stormfires zu erfüllen und die Rolle seiner Kinder darin zu finden ist eine völlig andere Aufgabe. Zudem drängt die Zeit. Immer mehr Soldaten beider verfeindeter Armeen trauen sich tief nach Wyvernwood hinein und stellen dort eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar: für die Drachen, die Tiere und für Wyvernwood selbst.

Wie sich Wyvernwood selbst zu wehren weiß, zeigt Bailey mit mehreren parallel ablaufenden Handlungen und mehreren Protagonisten. Er verbindet ihre Geschichten geschickt miteinander, webt sie kurzfristig zusammen und lässt sie anschließend wieder auseinander streben. In abwechselnd schnellem Tempo und kurzen Erholungspausen geht Dragonkin von einem Strang zum nächsten und lässt, trotz des hohen Tempos, keinen einmal begonnenen Plot in der Luft hängen. Jeder trägt seinen Teil zur Rettung der Heimat bei und scheint der eigene Beitrag noch so unbedeutend, sie fügen sich gen Ende zusammen. Denn dass alles gut wird, daran lässt Bailey auch im dritten Teil keinen Zweifel aufkommen.

So wie alle Charaktere von Anfang an eine konstante charakterliche Veränderung erfahren, so entwickelt sich auch die Dragonkin umgebende Mini-Geschichte weiter. Der kleine Drache, der so gern von seiner Mutter die Geschichte von Stormfire und seinen Kindern hörte wird langsam erwachsen und mit ein wenig Augenzwinkern merkt man, dass die umgebende Geschichte doch nicht völlig losgelöst von der Rettung Wyvernwoods ist.

Bereits in den beiden Vorgängern konnte Bailey beweisen, dass er es meisterhaft versteht Gefühle oder einfach nur Eindrücke in Worte zu fassen. Die Tatsache, dass es Dinge gibt, die Älter sind, als es die Vorstellungskraft zulässt, das Wunder eines Sonnenaufgangs, aber auch Angst und Tod, wenn Bailey diese Dinge beschreibt, dann vermittelt er das Gefühl eines lebendigen Ganzen. Wyvernwood und ganz Undersky sind lebendig. Es interagiert mit sich selbst und wirkt lebendig. Beim Lesen habe ich die Geschichte förmlich miterlebt. Vielleicht übertreibe ich mit meinem subjektiven Eindruck, aber zusammengenommen sind die drei Bücher Dragonkin, Talisman und Undersky das Beste was es an Drachenromanen momentan auf dem Markt gibt. sie stoßen damit meinen bisherigen Favoriten vom Thron (Joanne Bertin – Saga der letzten Drachenlords) und setzen sich mit einigem Abstand selbst an die Spitze.

Das Dragonkin kann bei Amazon bestellt werden 

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Jo Walton Der Clan der Klauen

Der alte Drache Bon Agornin ist tot, und wie es bei den Drachen Tradition ist, sollen seine Verwandten den Leichnam verspeisen, um daraus Kraft und Wachstum zu beziehen. Doch der nur entfernt verwandte, mächtige Drache Daverak nimmt für sich und seine Sippe einen Großteil von Agornins Leiche ein.
Dessen Sohn Avan kocht vor Wut ob dieser Unverschämtheit und beschließt, sein gesamtes Vermögen, ja sogar sein Leben auf’s Spiel zu setzen und Daverak beim Gericht anzuklagen.

Währenddessen wird Avans Schwester Selendra ein unverschämter Heiratsantrag gemacht, der beinahe zum Verlust ihrer Jungfräulichkeit führt. Bevor Selendra zu den adligen Benandis und ihre Schwester Haner zu den Daveraks zieht, schwören sich die beiden, keinen Mann zu heiraten, mit dem die andere nicht auch einverstanden ist.
In Bernandi angekommen, wird Selendra jedoch mit dem attraktiven Oberhaupt der Familie, Sher, konfrontiert, welcher auch an ihr Interesse findet. Seine Mutter hat jedoch etwas gegen diese Beziehung, ist Selendra doch von weit geringerem Stand und zu keiner angemessenen Mitgift fähig.

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Das große Buch der Drachen (Neuauflage)

Einer Legende bedarf es keiner Vorstellung! Hunderte von Internetseiten haben seinen Inhalt kopiert und tausende kennen seine Bilder. Das Große Buch der Drachen ist eine Legende. Als das Buch 1992 zum ersten mal auf dem deutschen Markt erschien, damals noch im Papertiger Verlag, konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, mit welcher Beharrlichkeit es sich in der "Szene" halten würde und schon gar nicht, dass es 10 Jahre später noch einmal in einer Sammlerausgabe erscheinen würde. Zeitweise sah es sogar gar nicht so gut aus, um das Werk, welches ursprünglich von Ciruelo Cabral illustriert und von Montse Sant geschrieben wurde. Jahrelang konnte man das Buch nur schwer oder gar nicht beziehen; erst der mit der Verfilmung des Herrn der Ringe einsetzende Fantasy-Boom brachte es wieder zurück zu einem breiten Publikum…

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Irene Radfpord – Der Glasdrache

Geschichten über Drachen gibt es bereits sehr viele, egal ob sie Monster, Reittiere oder magische Wesen sind. Es ist dennoch erstaunlich, dass junge Autoren wie Irene Radford, diesen bekannten Motiven immer noch eine neue Variante hinzufügen können, an die noch keiner vor ihnen gedacht hat.

Seit vielen Jahrhunderten kennt man in Coronnan nur eine Form der arkanen Kunst. Allein die Kommune der Magier ist fähig sie auszuüben, indem sie die von den Drachen ausgesandte Magie sammeln und nutzen. Zudem ist die Königsfamilie durch einen vor langer Zeit mit den Fabelwesen geschlossenen Pakt eng mit diesen verbunden und konnte sie so im Lande halten – stirbt aber auch, wenn die Macht der Drachen schwindet.
Doch nun bringt jemand die einfachen Menschen dazu, die magischen Wesen zu fürchten, sie zu jagen und umzubringen, so lange bis nur noch ein Weibchen am Leben ist. Die Kommune der Magier merkt das Schwinden der Kraft sehr deutlich und ahnt Böses.
Manipuliert vielleicht ein Abtrünniger, der seine Kraft nicht von den Drachen bezieht sondern aus einer anderen Quelle die Menschen? Welche Pläne hat er mit dem Land? Will er es zerstören oder die Macht an sich reißen, denn just zu diesem Zeitpunkt ist der Thronerbe verschwunden und der König siecht dahin.

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Christopher Paolini – Eldest

Die Schlacht von Tronjheim ist geschlagen, die Urgal sind besiegt, der Schatten Durza wurde vernichtet. Und dennoch ist der Sieg für Eragon bittersüß, denn aufgrund unglücklicher Umstände muss ein neuer Anführer für die Varden gewählt werden. Ehe er es sich versieht, werden der von Durzas Verwundung geplagte Eragon und seine Drachin Saphira in die Ränkespiele am Hofe Tronjheims mit einbezogen, und schon bald muss er sich entscheiden, wem er seine Treue schwört, bevor er in das Reich der Elfen reist, um dort sein Training als Reiter zu beginnen. Eine Zeit, die einiges an Überraschungen, Emotionen und Erkenntnissen für ihn bereithalten wird, im Guten wie im Schlechten.
Währenddessen erscheinen Soldaten des wahnsinnigen Königs Galbatorix in Carvahall, die Eragons Cousin Roran mitnehmen wollen. Das Dorf leistet Widerstand – und muss dafür einen hohen Preis bezahlen.
Obwohl die Fortsetzung zu Christopher Paolinis spektakulärem Romandebüt "Eragon" von vor zwei Jahren im Rahmen des aktuellen Rummels um "Harry Potter und der Halbblutprinz" untergehen wird, wird sie von der rasch entstandenen Fangemeinde sicherlich trotzdem sehnsüchtig erwartet.

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Realms of the dragons 2

11 Kurzgeschichten mit und über Drachen aus der Welt Faerûn. Ein Feendrache versucht mit Hilfe eines befreundeten Nebeldrachen einige Menschen aus seinem Regenwald zu vertreiben. In einer Schänke wartet eine Zeichnerin mit äußerst detailliertem Wissen über Drachen auf. Eine Abenteurergruppe geht auf Drachenjagd, begleitet von einer mächtigen und mysteriösen Drachentöterin. Eine Barbarin trifft inmitten einer rauhen Gesellschaft auf das gefangene spirituelle Wesen ihres Stammes. Ein Gnom hat eine starke mentale Verbindung zu dem unsichtbaren Beschützer seines Dorfes. Ein kleiner Junge gibt gegenüber seinen Freunden damit an, dass sein Vater einen Drachen gefangen hat. Ein Magier der roten Roben beauftragt seine Novizin mit der Beschaffung eines lang begehrten Buches. Ein Magier konsultiert einen uralten blauen Drachen auf der Suche nach einem äußerst mächtigem Artefakt. Ein Assassine jagt einen in der Stadt mordenden Fangdrachen. Ein Drache stirbt an hohem Alter und vereinigt sich mit dem Berg, in dem er wohnt. Ein Elf und sein draconischer Freund sehen ihre Freundschaft durch den Wahnsinn der Drachen bedroht.
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Demon Stone

In dem Universum der Forgotten Realms von Wizards of
the Coast sind natürlich am besten Computerspiele der
Marke "Baldur’s Gate" oder "Neverwinter Nights"
vorstellbar – schließlich setzen diese das zugrunde
liegende D&D-Regelsystem nur für den Computer um. Dass
es auch anders geht, beweist "Demon Stone" von Atari.
Hier hat man sich sehr offensichtlich von EAs
erfolgreicher Filmumsetzung "Die Rückkehr des Königs"
inspirieren lassen. Entsprechend ist "Demon Stone" ein
reinrassiges Klick-and-Kill-Spiel geworden, bei dem
die Action im Vordergrund steht und das
Charaktersystem des Rollenspiels einen sekundären
Stellenwert hat.
Am Anfang nimmt man die Rolle des Kriegers Rannek ein,
der sich mitten in einer Schlacht in Vaasa wieder
findet. Ohne Tutorial geht es gleich los und kleinere
Gegnerhorden stürmen auf dem Schlachtfeld heran,
dessen Kameraperspektive stets vorgegeben ist. Daran,
sowie an dem Speichersystem, das immer nur nach einem
abgeschlossenen Kapitel verwendet werden kann, lässt
sich der Konsolen-Ursprung von "Demon Stone" erkennen.
Auf dem PC steuert man den Charakter mit dem Keyboard
hin und her, mit der Maus drischt man auf die üblen
Viecher ein. Das geht sofort locker vom Hocker und
erfordert keine große Einarbeitungszeit. Spezielle
Kombos eines Charakters kann man immer sofort über ein
Menü einsehen und dann auch gleich ausprobieren.
Leider kommt man nur äußerst selten dazu, diese Kombos
auch einzusetzen, da das Kampfgetümmel schlichtweg zu
chaotisch für großartige Manöver ist.

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The rite

Der Wahnsinn der Drachen wird immer schlimmer, und das Wissen um die Pläne des verrückten Lichs Sammaster dahinter macht ihn nicht besser.
Nun ist es an den Abenteurern rund um Drachentöter Dorn Graybrook daran, herauszufinden, wie man dem von Sammaster kreierten Wahnsinn entgegen wirken kann.
Während Will und Pavel in einigen Ruinen zusammen mit merkwürdiger Gesellschaft nach Hinweisen forschen, hält sich der Avariel Taegan in der Stadt Lyrabar auf, von wo aus eine Gruppe von Magiern die Suchaktion nach Informationen um den Wahnsinn leitet. Jedoch gibt es offensichtlich einen Verräter unter ihren Reihen, der sich einer dämonischen Kreatur bedient, um die Magier der Reihe nach umzubringen. Taegan stellt sich der Kreatur entgegen und versucht, der Identität des Verräters auf die Schliche zu kommen.
Dorn, Kara, Raryn und der Kupferdrache Chatulio sind derweil auf dem Weg zu einem großen Kloster des Ilmater, in dem sich angeblich wichtige Informationen von Sammaster über den Wahnsinn befinden. Das Kloster wird jedoch von einer Horde chromatischer Drachen belagert, mit dem Ziel, eben jene Informationen zu zerstören. Die Gruppe schafft es zwar, ungesehen in das Kloster zu kommen, dort eröffnen sich jedoch ungeheure Mengen an schwierig zu entziffernden Texten. Während die Gelehrten fieberhaft über den Schriften brüten und sich die Belagerung immer unerbittlicher zusammenzieht, versuchen Dorn und Raryn verzweifelt, die Mönche des Klosters gegen den Ansturm der Drachen zu mobilisieren. Doch der Wahnsinn nagt auch an Kara und Chatulio, und es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis beide ausrasten und sich gegen ihre Freunde wenden.
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Year of the Rogue Dragons 1

14 Kurzgeschichten rund um Drachen und verwandte Arten auf der Welt Faerûn.
Die geschuppten Giganten treten hier als Gegner, Auftraggeber und Hauptfiguren
auf.
Ein rachesüchtiger Schurke bedient sich eines versklavten Drachen zum
Erreichen seiner Ziele. Ein Magier findet sich in einem Kampf gegen
seltsame Monster hoffnungslos unterlegen. Ein Drow-Arenakämpfer tritt
unter den Intrigen seiner Feinde einen schwierigen Kampf an. Zwei
Händler stellen einem mysteriösen Geheimnisträger nach. Ein
Topazdrachen beauftragt eine Gruppe Piraten mit der Widerbeschaffung
ihres Geleges. Die Schurken Jarlaxle und Entreri werden von zwei
seltsamen Damen gegeneinander ausgespielt. Eine Abenteurergruppe wird
angeheuert, einen Drachen zu töten. Eine Wandernde findet sich
plötzlich in den Klauen eines weißen Drachen wieder, der von ihr eine
Dienstleistung erfordert. Zwei Zwerge infiltrieren ein
fallenverseuchtes Gewölbe auf der Suche nach einem alten Artefakt. Eine
Drachenschildkröte rettet einen Ertrinkenden vor dem Tod. Ein
Halbdrache muss in einem Kloster einen Mord aufklären. Eine
Theatertruppe bekommt einen Auftrag für ein ganz besonderes Stück. Zwei
Reisende machen Rast an der Oase eines fröhlichen Gastgebers. Der
Halbling Will und der Priester Pavel befreien einen Smaragddrachen aus
einer Burg der Zhentarim.
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The Rage

Seitdem der junge Dorn Graybrook mit ansehen musste, wie seine Eltern von einem roten Drachen getötet wurde, hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Drachen zu jagen und zu töten, wo immer jemand ein Problem mit den gigantischen Reptilien hat. Dass er von demselben Drachen damals derartig verstümmelt wurde, dass seine gesamte linke Körperhälfte durch magische Metallteile ersetzt wurden, ist ihm dabei äußerst hilfreich, ebenso seine Freunde Will, Pavel und Raryn.
Eines Tages erlebt die Gruppe, wie an mehreren Orten im Land sich die Drachen zusammen tun und zahlreiche menschliche Siedlungen auslöschen. Das kann nur eins bedeuten: Der Wahnsinn, der sämtliche Drachen Faerûns alle paar Jahrtausende für kurze Zeit befällt, setzt einmal mehr ein. Die mysteriöse Kara, auf die Dorn und seine Freunde treffen, erzählt ihnen jedoch, dass diesmal mehr hinter dem Verrücktwerden der Drachen steckt und dass diese Periode des Wahnsinns so lange dauern könnte, dass sie die Existenz aller anderen Völker gefährdet. Zusammen mit Kara machen sich die Abenteurer daran, zu ergründen, wer hinter dem Ausrasten der Drachen steht und was sein Plan ist. Doch die junge Frau hat auch so ihre Geheimnisse…

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Von Drachen, Yetis und Vampiren

Ihren ersten Auftritt haben sie in Sagen und Legenden, die bereits viele Jahrhunderte zurückliegen. Mythen ranken sich um sie, ihnen werden sagenhafte Kräfte zugeschrieben und so manch einer will schon eines gesehen haben. In der Literatur spielen sie immer wieder eine tragende Rolle. Und ja – einige von ihnen existieren tatsächlich … Die Rede ist natürlich von Fabelwesen, denen sich das vorliegende Sachbuch mit dem Titel „Von Drachen, Yetis und Vampiren“ widmet.

Das Sachbuch der beiden deutschen Doktoren Harald Gebhardt und Mario Ludwig beginnt mit dem Kapitel „Fabeltiere im Leben der Menschen“. Hier wird die Bedeutung der Fabelwesen in unserem alltäglichen Leben verdeutlicht und so über den Sternenhimmel, über Symbolik, Farben, Kunst, Musik, Lyrik, Feste, Filme und einiges mehr erzählt. Dafür, dass dieses einleitende Kapitel „einen kurz gefassten Einblick“ bieten soll, erweist es sich mit guten 35 Seiten als doch recht ausführlich. Die Tatsache, dass die Fabelwesen innerhalb der eben aufgeführten Teilgebiete oft mit ähnlicher Struktur aufgezählt werden, führt dazu, dass sich dieses erste Kapitel zwar durchaus interessant, nicht aber sonderlich spannend lesen lässt…

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Maggie Furey – Der Geist des Steines

  Die Zitadelle von Callisiora steht unter Belagerung durch die mörderischen Ak’Zahar. Die letzten Überlebenden des großen Angriffs sehen sich immer weiter zurückgedrängt, die Lage scheint hoffnungslos. Der einzige Ausweg macht es nötig, Dinge aus der von Vampiren verseuchten Stadt zu holen. Ein Himmelfahrtskommando macht sich auf den Weg.
Währenddessen machen sich Veldan, Kazairl und Toulac mit Zavahl im Gepäck auf den Weg zurück zum Schattenbund – ihre Verfolger sind jedoch nicht weit weg…
Mein Hauptkritikpunkt am ersten Teil waren die verwirrenden und vor allem unnötigen Sprünge zu anderen, neuen und unwichtigen Charakteren, die sich plötzlich mit der Hauptstory verflochten. Im zweiten Teil wurden derartige langweilige Passagen größtenteils gestrichen. So werden diesmal am Anfang durchaus einige neue Charaktere eingeführt, dies geschieht jedoch relativ normal und nicht so seltsam wie noch im ersten Teil. Vor allem haben die neuen Charaktere durchaus mehr mit dem jeweiligen Haupthandlungsfaden zu tun.

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Maggie Furey – Das Auge der Unendlichkeit

Die Wälle, die die Welt Myrial aufrecht erhalten, stehen kurz vor der vollkommenen Kollabierung. Der vorläufige neue Anführer des Schattenbundes, Amaurn, sucht nach einem Weg, das Unheil abzuwenden, dass er selbst der Welt auferlegt hat.
Derweil begibt sich Veldan zusammen mit Kazairl und Elion auf die Suche nach Toulac und Zavahl, die alleine an einem einsamen Strand überleben müssen, obwohl sie nicht ganz so einsam sind, wie sie denken mögen…
Die Händler Thormon und Seriema versuchen, die Barbarenstämme von Gendieval auf den drohenden Ansturm der Ak’Zahar vorzubereiten, als sich ein Mord ereignet und der Junge Scall zusammen mit einem der Beschwörer des Stammes verschwindet.
Aliana bringt derweil erfolgreich zusammen mit Galveron den Ring der Matriarchin zurück zum Tempel von Tiarond. Als sie jedoch erfährt, dass die Matriarchin ihren Bruder hat einsperren lassen, flüchtet sie in die unheimlichen, von Fallen verseuchten Tiefen der Festung, dicht gefolgt von Galveron.
Doch alle Wege führen letztendlich in das Herz von Myrial und den Ursprung der Welt durch eine mysteriöse alte Rasse…
Auch Maggie Furey bringt ihre komplexe Geschichte um die Welt Myrial und den Schattenbund mit diesem dritten Teil nun zu Ende. Mit über 700 Seiten ist dieser Abschluss damit auch ganz klar der dickste Band der Serie.

Überraschenderweise vermeidet es Furey diesmal, vollkommen unwichtigen Charakteren kurze Erzählstränge zu verpassen, die plötzlich auf den Hauptstrang treffen. Diesmal sind alle Charaktere bereits bekannt und die Erzählstränge beschränken sich immer ungefähr auf 4-5 Situationen, zwischen denen in sehr gleichmäßig-gerechtem Tempo hin und her gewechselt wird. Es lässt sich natürlich nicht vermeiden, dass der eine Strang mal interessanter und spannender ist, als der andere, dennoch sind keine Charaktere und Situationen so, dass man das Buch vor Langeweile gleich weglegen möchte.

Dafür hat Mrs. Furey ihre Story allerdings ein wenig großzügig eingeteilt – so erfahren eigentlich nebensächliche Handlungen wie die Rettung Zavahls und Toulacs eine sehr ausgedehnte Behandlung, während der eigentliche Showdown erst in den letzten 150 Seiten so langsam einsetzt. Das stört einen jedoch nicht unbedingt, da Furey diesmal einen sehr lockeren, leichten, gut lesbaren Schreibstil und wirklich großartiges Timing für ihre Dialoge und Charaktere vorweist. Da die Geschehnisse größtenteils sehr positiv sind, liest man sich sehr locker-fröhlich durch den Roman durch und hat so seinen Spaß an der Sache… zumindest bis zum Finale.

Der Showdown selbst ist ja eigentlich nicht unspannend, doch so auf den letzten 300 Seiten wird es auf einmal… nun ja, zu schön! Im Klartext: Es wird sogar ziemlich übel kitischig! Dass das Buch ein positives Ende hat, überrascht einen aufgrund der gut gelaunten Grundstimmung überhaupt nicht, dass absolut jeder Charakter sich aber in irgendeinen anderen Charakter binnen kürzester Zeit verliebt, wird mit der Zeit allerdings richtig nervig. Und ganz zum Schluss gibt es dann die Mega-Kitsch-Keule – na toll! Eigentlich hatte ich den Roman in höheren Wertungen angesiedelt, aber dieses klare Zuviel an Zuckerguss zum Schluss steht dem ganz deutlich im Weg.

So richtig kaputt machen tut das das Buch natürlich nicht – „The Eye of Eternity“ ist sogar der beste Teil der Serie, weil die Mankos der vorherigen Teile ausgebügelt wurden und sich der Roman auf das Wesentliche konzentriert. Die Spannung ist gut, die Charaktere sind sympathisch, die Dialoge geschliffen – ein insgesamt sehr solider Roman, der Spaß macht, wenn man mal wieder etwas Positives lesen will. Wer es gerne etwas anspruchsvoller haben will, sollte aber lieber zu Hamblys „Dragonstar“ greifen. Wäre dieses grausig-kitschige Ende nicht, der Roman wäre klasse!

Vielen Dank an Doc für die Rezension

Das Auge der Unendlichkeit kann man bei Amazon bestellen

Rezension „Das Herz von Myrial

Rezension „Der Geist des Steins

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Drachennächte

Drachennächte ist eine im DTV erschienene Geschichtensammlung wie sie zur Zeit schwer in Mode ist. Anders jedoch, als die meisten Geschichtensammlungen, findet sich hier nicht eine Sammlung bekannter Geschichten im neuen Buchcover nett verpackt, sondern es handelt sich tatsächlich um neue und äußerst interessante Geschichten aus den Bereichen der High Fantasy und Modern Fantasy.

  • Sturmnacht
  • Die Trollbrücke
  • Die Sonnenwendherrin
  • Rot auf Silber
  • Das Ungeheuer in der Kluft
  • Geduld ist eine Tugend
  • Am Rande
  • Der Mann, der den Drachen Griaule bemalte
  • Die Burg am Ende der Welt
  • Geburt eines Phönix

Jede einzelne hat interessante Haupt- und Nebencharaktere, einen tieferen Sinn und Aussage, den man nicht lange suchen braucht. Schade ist jedoch, dass sich der schöne Titel „Drachennächte“ und die tolle Coverillustration von Ciruelo Cabral nicht auf den Inhalt des Buches beziehen. Gerade eine Drachengeschichte lässt sich hier finden. Diese ist zwar äußerst gut gelungen, ich hätte mich jedoch über noch mehr Geschichten gefreut. Für den kurzen Lesespaß am Abend oder in der Bahn ist dieses Buch jedoch sehr gut gelungen.

Drachennächte kann man bei Amazon bestellen 

 

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The Seadragons Daughter

Eigentlich könnte Peter DelaSangre mit seiner Partnerin Chloe und seinen mittlerweile zwei Kindern friedlich auf dem eigenen Eiland leben, doch das Verschwinden unzähliger Bootfahrer in der Umgebung, für das die Drachen ausnahmsweise mal nicht verantwortlich sind, verhindert ihre Jagdausflüge und sorgt für Frust in der Familie. Außerdem lenkt Zeitungsbesitzer Jordan Davidson ungewollte Medienaufmerksamkeit auf Peter und bezichtigt ihn erneut des Mordes an Maria und Jorge Santos. Bis sich die Lage beruhigt hat, schickt Peter seine Familie nach Jamaica. Kurz darauf stellt sich jedoch heraus, dass hinter dem Verschwinden der Bootsfahrer eine junge Seedrachin namens Lorrel steckt, die es auf Peter abgesehen hat und ihn zwingt, zu ihrem Clan mitzukommen, wo Peter
vor die Wahl gestellt wird: Entweder er wird seiner geliebten Chloe untreu oder er muss sterben!

So langsam hat sich aus Alan F. Troops Buch um den Drachen in Menschengestalt Peter DelaSangre eine kleine Serie entwickelt. Ende diesen Jahres soll bereits der nächste Roman folgen. Hier in Deutschland sind die Bücher allerdings noch gänzlich unbekannt, es gibt keinen deutschen Verlag und somit auch erstmal keine Übersetzung. Wer des Englischen mächtig ist und die ersten beiden Bände mochte, wird allerdings auch mit „The Seadragon’s Daughter“ seinen Spaß haben.

Die Story des Romans ist kein bloßer Aufguss der ersten beiden Bücher, konzentriert sich aber erneut auf Konflikte und Liebesleben in der Welt der Drachen. Der Aufbau ist gelungen und von richtiger Länge, eine Einführung nicht nötig und von daher sehr knapp gehalten. Wie bereits im letzten Roman „Dragon Moon“ bekommt es Troop sehr gut hin, die Story immer und immer schneller werden zu lassen, sodass sich die Geschichte mit dem Voranschreiten auch viel besser wegliest. Die Spannungskurve ist ähnlich steil gehalten – ein Musterbeispiel für den funktionierenden Aufbau eines Romans. Inhaltlich geschieht eigentlich nichts weltbewegend Originelles – lediglich das moralische Dilemma, in dem sich Peter ab der Hälfte befindet ist recht prickelnd. Bei den sehr wenigen neuen Charakteren leistet sich Troop nicht gerade Glanzleistungen. Mowdar ist als Hauptgegenspieler äußerst farblos (und hat zudem nur vier oder fünf Auftritte), und auch andere Figuren stehen zwar auf dem Papier, sind aber nicht wirklich da. Lediglich Lorrel als wichtigste neue Figur ist als sehr ambivalenter Charakter weder besonders liebens- noch wirklich hassenswert.
Wofür die Reihe um Peter DelaSangre schon immer aus der Masse herausstach, war der höchst freizügige Umgang mit Sex und Gewalt. Das hat sich auch in „The Seadragon’s Daughter“ nicht geändert. Da ist ein Menschenleben nichts wert, da wird geschlitzt und gefetzt und da wird in zu Pornographie grenzwertigem Detailreichtum gepoppt. Ich für meinen Teil finde das immer noch erfrischend. Lediglich mit seinen überdetaillierten Beschreibungen zum Boot- und Yachtfahren hätte sich Mr. Troop ein wenig zurückhalten können – diese Begeisterung teilt halt nicht jeder. Dafür macht er sich einen Spaß daraus, das Rollenverständnis, das wir von Delphinen und einer Vergewaltigung haben, einfach mal umzudrehen. Im Finale geht es dann auch ordentlich zu Sache, wobei von Troop eine ordentliche Portion Macho-Action mit dicken Wummen  eingestreut wird. Das ist ziemlich prollig, aber irgendwo auch drollig – dürfte jedoch nicht jedermann gefallen.

Fazit:

Das bisher knapp beste Buch der DelaSangre-Serie.

Vielen Dank an den Doc für die Rezension von The Seadragons Daughter. Das Buch kann bei Amazon bestellt werden.

Mehr Infos zum ersten Teil Dragon dela Sangre,
Mehr Infos zum zweiten Teil Dragon Moon

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The Stardragons

Jedes lebende Ding im Universum muss, genauso wie es einst entstand, auch wieder vergehen. Sternendrachen wissen nicht wie sie entstanden. Aus welchem Sonnensystem sie stammen, wer genau sie erschuf. Aber sie sind da und sie sind Eins; teilen ihr Sein und ihr Wissen mit Millionen von anderen Drachen. Das Wissen um Qinmeartha und das Wissen um den Urspung. Aber was liegt hinter dem Urspung…
The Stardragons ist der zweite Anlauf Bob Eggleton und John Grants in die phantastische Welt des Dragonhenge. Billionen von Jahren nachdem die letzten lebenden Dinge das Universum bevölkerten, existieren die letzten Drachen, eine Rasse künstlich geschaffener Energiewesen im endlosen Weltraum aller Sternensysteme des Universums und mit Ihnen der Wunsch dass Wissen um den Urspung, den Anfang des Universums, zu erkunden.

Ungleich wie der Vorgänger Dragonhenge, ist Stardragons keine „mystisch/mythische“ Geschichte der Drachen, sondern stellt vielmehr eine Reise hinter die Vorstellungskraft, an das Ende des Universums und an das Ende der Raumzeit dar. Wenig verwunderlich also, dass man alle bekannten Größenordnungen während der Lektüre vergessen muss, wenn mit unmessbar großen oder kleinen Einheiten etwas erfassbar gemacht werden soll, wofür der menschliche Geist nicht empfänglich sein kann.
Was Bob Eggleton und John Grant hier geschaffen haben, erschließt sich meiner Meinung nach nicht bei einem einmaligen Lesen des Buches, da es eine Mischung aus Fiktion, unwiderlegbarer (mathematisch/physikalisch/philosophischer)Wahrheit und Spinnerei darstellt. Um genau zu sein ist das Buch in seinem Versuch eben all dies zu sein auch noch sehr inkonsequent. Die umgebende Geschichte ist mehr unsinniges Beiwerk für ein paar zentrale Aussagen, die dann zwar tatsächlich zum Nachdenken anregen, aber nicht dass drum herum rechtfertigt. Nun könnte bei einer Mischung aus einem philosophischen Aufsatz und einem Bildband die graphische Seite durchweg die literarische Seite aufwiegen, aber was sich Bob Eggleton bei diesem Buch gedacht hat, weiß ich nicht. Er selbst schrieb: „Ich hätte in das Buch auch 5 Jahre investieren können, musste es aber in kurzer Zeit fertig stellen“, hätte er mal die 5 Jahre investiert. Zwar zeigt sich eine große Vielfalt an verschiedenen Stilen und verwendeten Techniken in seinen Werken, leider sind die Bilder selbst meistens nur Skizzen und Farbhaufen, die das Universum in seiner Schönheit und Rätselhaftigkeit darstellen sollen, immer gefüllt von ein oder zwei Sternendrachen, die meist nur aus einer Menge Striche bestehen. Von der Schönheit des Universums kam bei mir leider nichts an, ich weiß dass Bob es besser kann, viel besser, weswegen mich diese überhaupt nicht überzeugt haben. Das Beste Bild ist noch das Titelbild. Habe ich Dragonhenge damals noch über alles gelobt, so kann ich von seinem Nachfolger „The Stardragons“ nur abraten. Entweder mir fehlt der Zugang zu dieser Art Kunst, oder es gibt überhaupt keinen Zugang zu „The Stardragons“-Schade
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Dragonology – A practical course in dragons

Nach dem grandiosen Erfolg von Dragonology folgt mit dem zweiten Werk „A practical course in dragons“ eine Vertiefung in die fantastische Welt der Drachen.
Dr. Ernest Drake ist ein Dragonologist, also ein Drachenforscher. Nachdem er bereits mit seinem ersten Buch erfolgreich die Bevölkerung an die fantastische Seite der Drachen herangeführt hat, möchte er mit seinem zweiten Werk jedem begeisterten Drachenliebhaber die Möglichkeit geben, selbst zu einem Drachenforscher zu werden um die Geheimnisse um diese Kreaturen zu erforschen.

Das Buch gliedert sich hierzu in 21 Kapitel, wovon die ersten sieben Einführende oder grundlegende Dinge erklären, die zweiten sieben Kapitel für Fortgeschrittene und die letzten sieben für angehende Profiforscher gedacht sein sollen. Jedes Kapitel wird dabei von einer oder mehr fiktiven Übungen für den Schüler untermalt. Mal muss ein Text in Drachenrunen entziffert, Rätsel gelöst, oder eine Landkarte vervollständig werden. Verdeutlicht werden die gesammelten Thesen durch viele, erstaunlich detailfreudige, Drachenskizzen, oder in letzter Sekunde „eingeklebte“ Sondernotizen über Drachensichtungen. Das gesamte Buch erhält dadurch mehr den Touch eines Notiz- oder Tagebuches, an dessen Vervollständigung der Leser auf seinem Weg zum geprüften Drachenforscher teilhaben darf.

Dieses Buch ist einfach erstaunlich. Es hatte die schwere Aufgabe sich an seinem direkten Vorgänger „Dragonology“ zu messen. Was dabei heraus kam ist ohne Zweifel mindestens ebenbürtig. Zwar sind keine Fragmente von Drachenhaut oder in das Cover eingravierte Edelsteine mehr zu finden, aber das braucht das Buch auch nicht, um hervor zu stechen. Keine Designidee wirkt deplatziert oder abgenutzt, es kommt genau so rüber wie es soll, nämlich als in die Jahre gekommenes aber überaus wichtiges Lehrbuch mit vergilbten Seiten und Fingerabdrücken, die von regelmäßiger Benutzung zeugen. Die Zielgruppe für dieses Buch stellen zwar ohne Zweifel eher die jüngeren Leser dar, aber gerade die Materie der Drachen für diese zugänglich zu machen, ist dem Autor äußerst gut gelungen. Die Bilder und Skizzen sind allesamt sehr gut, die Texte verständlich, wenn auch manchmal ein wenig kindisch und der rote Faden bleibt stets erkennbar. Optisch bleibt das Buch somit ein wenig hinter dem optisch fulminanten ersten Werk zurück, holt diesen Rückstand jedoch mit seinem Inhalt wieder auf und erreicht mit den kleinen Zugaben im Buch einen würdigen Gleichstand. Dragonology – A practical course in dragons ist eine tolle Fortsetzung!

Dragonology A practical course in dragons kann bei Amazon bestellt werden. Weitere Informationen zum Vorgänger Dragonology finden sich hier

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Dunkle Schwingen

Der Krieg zwischen den Mächten Deraines und der Roche geht weiter, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Hal Kailas, der viel gerühmte Drachenlord Deraines steht mit seinem Drachenschwarm einmal mehr an der Front, um den Krieg gegen die Roche mit seiner Unterstützung zu wenden. Aber trotz seines Einfallsreichtums und seiner Flugkünste scheint dies ein endloses Unterfangen.

Der zweite Teil der Drachenkrieger Serie von Chris Bunch beginnt genau dort, wo der erste Teil endete. Die Fronten zwischen den Mächten sind verhärtet, Menschen, Tiere und Drachen sterben scheinbar sinnlos auf dem Schlachtfeld. Da nützt es auch nichts, dass der einst so patriotische Hal Kailas sich immer neue Teufeleien ausdenkt, um den Krieg endlich zu beenden und mit seinem Erzfeind Ky Yasin abrechnen zu können. Mehr als einmal werden er und sein Schwarm wie sinnloses Kanonenfutter behandelt oder auf Himmelfahrtskommandos gesandt, ohne dass diese einen sichtbaren Erfolg hätten. Doch der Krieg siebt die Reihen aus und nur die besten überleben, so dass sich Hal und wenige andere bald an der Spitze der Kriegsmaschinerie wieder finden und nun selbst entscheiden müssen was zu tun ist.

Genau wie es bereits beim ersten Buch der Serie der Fall war, so sind auch hier die Fantasyhandlung und Charaktere sehr einfach gegen das Zweite-Weltkriegs-Szenario austauschbar. Das Buch liest sich einmal mehr wie ein Kriegstagebuch oder eine Auflistung der möglichen Strategien zur Vernichtung einer Nation im Fantasyuniversum. Dass dabei der Protagonist und Medienheld Hal eigentlich nichts weiter als ein blutrünstiger Massenmörder ist, wird nur am Rande erwähnt, da die von ihm erfundenen Massenvernichtungsmittel ja nur dazu dienen den Krieg schnell zu beenden, auch wenn dies unsauber von statten geht.

Das Buch hat dabei durchaus seine spannenden Momente und mehr als einmal fasst man sich an den Kopf und fragt sich, ob Vorgesetzte tatsächlich solche offensichtlich falschen Entscheidungen treffen können und fiebert mit, ob diese oder jene Taktik endlich den gewünschten Erfolg bringt. Leider verschenkt das Buch gerade gegen Ende sehr viel Potential, da die eigentlichen Höhepunkte, auf die hingearbeitet wird, viel zu kurz und unstimmig heruntergeleiert werden. Besonders der Kampf gegen Ky Yasin, auf den man sich ganze zwei Bücher lang freut, ist mit einer Seite mehr als dürftig.

Dunkle Schwingen habe ich nur gelesen, weil ich die Geschichte vervollständigt sehen wollte, aber leider ist das Buch mit keinem Deut besser als sein Vorgänger. Schlimmer noch! Während man im ersten Teil noch einen Protagonisten vor sich hatte, der hauptsächlich am Leben bleiben wollte, findet sich in dieser Kriegsdokumentation nur ein blutrünstiger, erbarmungsloser Mensch wieder. Ich möchte dieses Buch nicht empfehlen, es verschenkt zuviel Potential, auch wenn es durchaus aufrüttelnd auf die Grauen des Krieges hinweist.

Dunkle Schwingen kann bei Amazon bestellt werden, weitere Informationen zum ersten Teil Herrscher der Lüfte gibt es hier

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