Archiv für April 2010

Drachenbücher im Weltbild Design

Drachenbücher im Weltbild DesignDrachenbücher im Weltbild DesignDrachenbücher im Weltbild DesignDrachenbücher im Weltbild Design

Appetit auf ein paar neue Bücher? Na gut, „neu“ mögen sie nicht sein, aber ich finde es ganz nett, das Der Weltbild Verlag sich bereits bestehenden Romanreihen annimmt, diesen ein neues Design aufdrückt und dann zu einem Kampfpreis unter das Volk wirft. Beispiele gefällig?

Da hätten wir

  • die Bände „Drachenbann“, „Drachenmacht“, „Drachenbund“, „Drachenkrieg“ von Dennis L. McKiernan
  • Margaret Weiss‘ „Die Herrscherin der Drachen“, „Drachensohn“ und „Drachenbrüder“
  • Alfred Bekkers Drachenerde Saga
  • Irene Radfords Drachennimbus Trilogie

Bei einem Setpreis von 14,95€ kann man doch echt nicht meckern, oder? Wer Interesse hat schaut mal  bei Weltbild Online vorbei.

 

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Temeraire kämpft im Suvudu Cage Match

temeraire_cage_matchBeim Doc bin ich gerade auf die Duelle bei Suvudu.com aufmerksam geworden.

„Die Seite Suvudu.com führt […] Duelle zwischen beliebten Charakteren aus Sci-Fi und Fantasy durch.“

Temeraire ist auch dabei und hat es tatsächlich bis ins Viertelfinale geschafft, wo nun Jaime Lannister aus George R.R.Martins Feder darauf wartet vermöbelt zu werden 🙂 Wer Temeraire unterstützen möchte sollte unbedingt hier abstimmen und auf keinen Fall sich Naomi Noviks dazu passende Kurzgeschichte verpassen.

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The Alchemical Egg

CirueloJodorowsky

In einem Update seiner Seite hat Ciruelo eine kleine Comicsünde gebeichtet. Demnach hat er bereits 2004 mit dem Autor Alejandro Jodorowsky zusammengearbeitet, da dieser ihn bat, einige Bilder für ein Comic zu entwerfen. Anfangs sträubte sich Ciruelo, doch dann machte er mit.

At first Ciruelo refused to accept since his skills where developed on the illustration field, and for comics it’s necessary to know how to narrate with different illustrations by linking them within the page. Eventually Ciruelo accepted since he had always admired Jodorowsky’s work in all its manifestations: comics, movies, esoteric literature, psicomagic workshops, and so on.

Then, Jodorowsky decided to write a story based on the dragons‘ world created by Ciruelo using many existing pieces of the artist. This story was published in the book ASTEROIDE HURLANT, by Humanoids in France in 2006.

Leider konnte ich bisher von dem genannten Buch keine Kopie auftreiben. Die folgenden Bilder stammen von Ciruelo selbst.

The Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical Egg
The Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical EggThe Alchemical Egg

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Eragon 4 – Eine erste Leseprobe tauchte auf

eragon-stoneNa endlich kommt mal etwas Schwung in die Sache. Shurtugal.com meldete vor Kurzem, dass in der kürzlich erschienenen Taschenbuchausgabe von Brisingr des nordamerikanischen Marktes eine Leseprobe des vierten und letzten Buches der Inheritance Saga zu finden sei. Sie mochten nicht zuviel verraten (im Grunde haben sie gar nichts gesagt) aber es handelt sich um ein Kapitel, in dem die Werkatzen anscheinend eine große Rolle spielen sollen.

Wer sich vom hype anstecken lassen möchte, der kann jetzt mal bei Shurtugal.com vorbeischnuppern und die wildesten Gerüchte streuen und konsumieren 🙂

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F.W. Hackwood – Dragons and Dragonslayers

dragon_book_openAuf einem Streifzug durch das Web entdeckte ich ein online verfügbares Buch von Frederick William Hackwood und dem Titel Dragons and Dragonslayers.

„No one has ever seen a living dragon, because dragons do not exist. Most of us, however, have a very fair conception of what a dragon is supposed to look like, having often seen pictures or representations of such fearsome beasts ; for instance, engravings of the dragon which was encountered by St .George may be seen on the reverse of some of our gold and silver coins and on the front of pound notes.[…]“

Link zum Buch

 

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Wyvern – Rise of the Dragon

wyvern_rise_of_the_dragon_limited_edition_bild_1Als im nördlichen Alaska die Eisberge immer weiter schmelzen, erwacht ein eingefrorener Drache erneut zum Leben. Der viergliedrige Wyvern terrorisiert fortan das kleine, abgelegene Dörfchen Beaver Mills und schlachtet sich seinen Weg durch die Bevölkerung.
Wyvern, Return of the dragon ist eine Produktion von Syfy und als TV Produktion qualitativ in Bild und CGI Effekten gar nicht mal schlecht gelungen. Leider lässt das Skript die eigentlich ganz passablen Schauspieler derart dümmlich agieren, dass man sich nur an den Kopf fassen muss. Während der Drache immer weiter vorrückt und immer mehr Bewohner tötet, hat man das Gefühl, als hätten die Drehbuchautoren einfach zu Beginn ihrer Arbeit bestimmte Schlüsselszenen im Kopf gehabt und ihr Film musste diese einfach abspulen, egal wie unpassend sie wirken.
„Eine riesige Echse wird uns alle töten, verständigen sie den Sheriff“ – „Haben sie schon einen Unfallbericht ausgefüllt? Ohne werde ich den Sheriff nicht verständigen.“
Oh, der Drache sitzt auf dem Dach des Hauses auf dem wir uns befinden. Dennoch jogge ich locker lässig aus dem Haus und schaue suchend in alle Richtungen außer in die des Daches dem dieser 8m hoch kauert.
Und das waren nur zwei Beispiele. Es gibt Duzende weitere. Wyvern ist ein Film aus einer Reihe an Filmen in denen der Syfy meiner Meinung nach versucht eine Liste an bekannten Monstern abzuhaken. Bigfoot? Check! Werwolf? Check! Drache? Check! Graf Dracula , Pumuckl und der Gilb? Check, check und check! Dabei leidet die Qualität. Gebt den Drehbuchautoren lieber zwei Tage mehr Zeit zu recherchieren, dann bleibt uns so ein Schund künftig erspart. Zwar sieht der Wyvern selbst toll aus, der Film insgesamt ist jedoch eine Beleidigung. Wer einen tollen Wyvern sehen will, der schaut sich lieber noch einmal „Die Herrschaft des Feuers“ an und trinkt darauf einem grässlichen Film entkommen zu sein.

Wyvern bei Amazon

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Dragon Hunter

dragon_hunter

Als ein Drache ihr Heimatdorf zerstört, fliehen Darius und sein jüngerer Bruder Kendrick nach Osten. Schnell verbünden sie sich mit einer Gruppe von Kriegern, die sie auf Ihrem gefährlichen Weg durch Ork-verseuchtes Gebiet begleitet, um Darius und Kendrick sicher nach Ocard zu bringen. Dort soll nach alten Sagen der Drachenkrieger geschult werden, der einzigen Schutz gegen die Bestie.

Dragon Hunter könnte direkt aus dem Hirn eines Rollenspielers entsprungen und auf die Leinwand gehüpft sein. Etwas einfältig, aber dennoch unterhaltsam. Ein übervorsichtiger Krieger schleppt seinen jüngeren (und völlig unbegabten) Bruder nach einem Drachenangriff quer durch die gefährlichsten Gebiete seines Landes, um die wahrsagerischen Träume ihrer (natürlich bei einem Orkangriff ums Leben gekommenen) toten Mutter zu respektieren. Demnach sei Kendrick der Drachentöter, der das Land befreien würde. Der Prototyp eines Eskortauftrages beginnt. Um diese Aufgabe jedoch zu erfüllen, braucht Kendrick natürlich tatkräftige Hilfe wie Schlachtgefährten und selbstverständlich einen weisen Mentor. Zumindest die Gefährten lassen nicht lange auf sich warten und so rottet man sich rollenspieltypisch zusammen. „Wer seid ihr?“ – „Das geht euch nichts an“ – „Dennoch seht ihr vertrauenswürdig aus, lasst uns gemeinsam reisen, wir werden euch bis auf den Tod beschützen.“…aaah ja. Gestärkt durch die Verkörperungen der Archetypen Halbelfenprinzessin, Barbar, Dieb, Paladin und Vollidiot (die im Rahmen der Handlung natürlich abnippeln müssen) geht es quer durch die Wildnis und vorbei an einigen Widrigkeiten, bis Kendrick endlich der Wahrheit ins Auge blicken und seine Bestimmung antreten kann.

Ich konnte mir ein Schmunzeln mehrfach nicht verkneifen, wenn die Situationen, Anspielungen und Frotzeleien der Charaktere mir aus eigenen abendlichen Rollenspielerfahrungen seltsam bekannt vorkamen. Zudem kommt die Idee der Fortpflanzung der Drachen einem jeden Alien-Fan zwar hinreichend bekannt vor, aber gut kopiert ist in diesem Fall besser als schlecht selbst erdacht. Dragon Hunter hätte deswegen durchaus ein guter Fantasyfilm sein können, wenn er nicht an der entscheidenden Stelle gepatzt hätte: Dem Drachen. Das Drachenmodell ist toll, böse, geifernd und bedrohlich, aber die Animationen wirken so hölzern, unnatürlich und ganz und gar fehl am Platz, dass ich mir die Szene immer und immer wieder ansehen musste, in der Hoffnung dass es meine Übermüdung gewesen wäre, die mir beim Betrachten einen Streich spielte. Lässt man dies jedoch beiseite und betrachtet den Film eher als eine Rollenspiel Karikatur, ähnlich wie „The Gamers“ von Dead Gentlemen Productions, dann hat der Film einen tollen Charme und ist qualitativ hochwertig produziert. Besser als die meisten Drachenfilmen der letzten Zeit ist er allemal.

Offizielle Homepage von Dragon Hunter

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Boris Koch – Der Drachenflüsterer

boris_koch_der_drachenfluestererDer Waisenjunge Ben ist Vagabund und Taugenichts im Norden der Großtirdischen Stadt Trollfurt. Anstatt zu arbeiten oder in der Schule zu lernen, verbringt er seine Zeit lieber mit Angeln, Faulenzen oder Träumereien. Später einmal möchte er großes vollbringen und Drachenritter werden. Doch als er eines Mordes beschuldigt wird, den er nicht begangen hat, rückt dieser Traum in unerreichbare Ferne. Ben muss fliehen und trifft bald darauf auf einen wilden und geflügelten Drachen, ein – in seinem Glauben – bösartiges und grausames Wesen. Doch schnell merkt Ben, dass dieser eigentlich ganz anders ist, als die Legenden behaupten.

Der Drachenflüsterer von Boris Koch ist eine Geschichte, die sich am ehesten als Tom Sawyer und Huckleberry Finn + Drachen beschreiben lässt. Ben lebt in seinem Heimatdorf kein einfaches Leben, aber er ist frei und kann tun und lassen was er will. Nach seiner hastigen Flucht lernt er den Drachen Aphyron kennen und stellt fest, dass Drachen nicht die Flügel abgeschlagen werden müssen, um sie von einem göttlichen Fluch zu befreien, sondern dass Drachen ohne ihre Flügel für alle Zeit gebrochene Wesen sind. Doch in Ben wohnt eine Unglaubliche Gabe. Er kann Drachen heilen und ihnen ihre Freiheit wiedergeben. Gemeinsam mit Aphyron, zu dem er eine tiefe Freundschaft aufbaut, erlebt er vielerlei Abenteuer, bis sie sich schließlich entscheiden so viele versklavte Drachen wie möglich zu befreien und er so noch einmal zurück in sein Heimatdorf gelangt.

Der Drachenflüsterer ist ein tolles, kurzweiliges Buch. Die Geschichte ist spannend und unvorhersehbar. Mit den Protagonisten kann man sich sofort identifizieren, mitlachen, lieben und leiden und die Drachen sind toll. Kein Aufguss eines immer wiederkehrenden Standardfantasysettings, sondern eine lebendige und schöne Welt die Lust auf mehr macht!

Weiterführende Links:
Der Drachenflüsterer bei Amazon
Homepage von Boris Koch

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