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Outsider

Outsider

Why is it so hard, a dragon to be?
No one listens, no one understands me.
Why am I shunned, rejected by man?
No one to guide me, to give me their hand.

People are cynical, so I have seen,
Turning away, is the normal routine.
They say I am thoughtless, nasty and rude,
Always offensive and in a bad mood.

All I have wanted, is someone to care.
Someone just like me, to listen and share.
Under the armor, and kept out of sight,
A dragon is caring, kind and polite.

Life is repressing, it crushes my soul,
Makes me resemble a shell, not a whole.
All that remains is a large empty void,
A place where feelings have all been destroyed.

Sometimes I think how I miss the clear nights,
Looking above at the shimmering lights.
Dreaming of freedom, that used to be mine;
Wondering this, „Am I one of a kind?“

Others may chuckle and give me odd stares,
Looking at me saying, „Who really cares?“
Those are the comments that cause such sharp pain,
Living together, and yet feeling slain.

Why is it so hard, a dragon to be?
Standing alone, no one talking to me.
Being an outsider, just looking in,
Waiting for someone to tell me, „Come In.“

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The night is a dragoness

The night is a dragoness

Home
Six point eight light years away
Everyone fled
Eight hundred ninety one years past

But not alone.
The clock speaks of midnight
The computer grows silent
And she comes, only safe when the light dies.

The night is a dragoness
Ten billion metres long
Age-softened black scales
Her wings glow with the warmth of unseen stars
And she lifts me from the squalor of the lair

I look around with weary eyes
Around rest billions of dragons
My brothers, her children.
And she speaks to them and I
Telling of the billions of years previous
Warning of the fights with oppresor Morning
Singing lullabies as to my fathers and theirs
She loves our kind; she needs us
And I have grown to think we need her

She has told me of her role
As the egg is formed
And a new heart flows black
She implants the thirst in us
In the core of our essences
We need the calm she feeds on
Our hearts beat as one
An entire race unified in rest

Flame-eyes open at half past dawn
She is gone
And the discomfort, heat, and irritation returns
Dangling like spread wings from the rising sun.

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Drachentränen (Karin Roth)

Ein Himmel wie von Gottes Hand erschaffen sah dieser neue Morgen..
Wundervoll anzusehen,
Winde die in Rot und Violett Tönen schimmerten, Wolken wie aus Watte die am Horizont schwebten wie eine Mauer rund um die Welt..
Die Sonne stand als glühender Ball am Firmament und begrüßte den neuen Tag mit ihren kraftvollen Strahlen und mit ihrer Wärme.
Die Berge erglühtem im Rot der Strahlen und ließen die Welt unwirklich erscheinen in ihrem sanften Licht.
Nebelschwaden hingen in den Tälern und ließen den Tau auf den Blätter glitzern wie Sternschnuppen.
Der Dunst der vom See aufstieg gab all dem einen verzauberten Hauch von Unwirklichkeit.
Es war ein ätherischer Ort voller Schönheit und Zartheit fern aller Realität und fern allen Leides..

Dachte man..

Was allerdings der neue Tag noch sah, war ein Wesen aus einer anderen Zeit..
Groß und Ehrfurchtgebietend flog es einst am Himmel entlang..
Der Schlag der Schwingen entwurzelte einst Bäume und entfachte Orkane über den Wäldern.
Das donnernde Brüllen aus ihrer Kehle ließ ganze Völker erstarren vor Furcht und ließ die Menschen erschaudern aus Angst.
Der heiße Strahl der ihrer Kehle entrann, konnte Legionen niedermähen in seinem Zorn und in seinem Toben.

Doch nun sah der neue Tag dieses Wesen auf einer Klippe sitzen..
Geschwächt..
Müde..
Ausgebrannt..

Und aus ihren  großen .. dunklen Augen sprach die Traurigkeit und die Not eines ganzen Lebens..
Glitzernde Tropfen flossen über die Schuppen ihrer Schnauze entlang..
rannen über den matt gewordenen Panzer aus einst Stahlgrauen glänzenden Schuppen und bildetet am Fuße ihrer einst scharfen Krallen einen kleinen Teich aus Drachentränen.
Ihrer Kehle entrang sich kein Brüllen mehr..
Keine Schwingen mehr die sich kraftvoll bewegten..

Ein Gesang ertönte nur
eine Melodie die vom Schmerz der Welt kündete..
Eine Melodie,
die sang von Schönheit die einst war in ihrem Leben..

eine Melodie
die sang von der Liebe die einst beherrschte ihren Flug
eine Melodie
die sang von Sehnsucht die in ihrem Herzen herrschte

Still war die Welt um sie herum, die Geschöpfe des Waldes hielten ein in ihrem Tun und hörten auf die Stimme dieses Wesens..
Lange saß sie da auf dieser Klippe und lange war ihr Gesang an die Welt
In ihr ein Hoffen,
ein sehnen das ihr Gefährte ihren Gesang vernahm..
das er erkannte was ihr fehlte
das er erkannte warum sie nicht mehr den Spiel des Windes folgen konnte und sich nicht mehr erheben konnte in die Weiten des Firmamentes um mit langen Flügelschlägen ihre Welt wieder zu erobern.

Nach langer Zeit erkannt sie , das sie vergebens ihr Lied gesungen hatte..
Das ihr Mühen sinnlos war
und ihre Melodie im Nichts verklungen war..
das sie die einzige war aus ihrem Volke die noch am Leben war
So wob sie schweren Herzens einen Zauber um sich selber,
der ihren Leib in Stein verwandeln sollte..
ausharrend am Rande dieser Zeit..
bis sie einst geweckt werde
Geweckt von einem Zauberwesen wie sie eines ist..

So verklang leise ihre Melodie und ihr Körper verwandelte sich langsam zu Stein
Nur ganz oben.. einem Rinnsal gleich..
Entsprang diesem neuen Felsen hoch oben  ein Bächlein..
Drachentränen,
Aus Stein geboren, auf das sie zum Wasser des Lebens werden das die Menschheit erinnern sollte an Zeiten die einst waren
So wartet sie heute noch ..
Doch immer noch fließt das Wasser den Berg hinab ,
als schillernde
Drachentränen

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Der Feuerdrache (Melanie Möller)

Hörst Du es brodeln, kochen und speien
dann kannst Du Dir sicher sein
das in der Nähe ein Dorf lichterloh brennt
und ein Bewohner in Panik rennt.

Am Himmel steht der Mond
und eine Kreatur, die im Vulkane wohnt
fliegt über ein verkohltes Moor
hindurch durch des Dörfchens kleines Tor.

Der Mensch rennt und ihm ist Angst und Bange
ob er den Lauf durchhält ? Wohl nicht mehr lange!
Ein Wesen in den Farben Gelb, Orange und Rot
bringt es dem Unglückseligen gleich den Tod.

– der Feuerdrache

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Das Sternbild des Drachen (Karin Roth)

Das Sternbild des Drachens
ist mein zu Haus
dort flieg ich in Gedanken
so oft hinauf

Das Sternbild des Drachens
wo die Phantasie lebt
und meine Seele
weit in den Himmel hebt

Das Sternbild des Drachens
ein Ort voll von Magie
ein Funkeln und Leuchten
das man vergessen kann nie

Das Sternbild des Drachens
es bringt mich zum schreiben
es inspiriert meinen Geist
läd ein mich zum bleiben

Das Sternbild des Drachen
ist in mein Herz gebrannt
hat mich voller Güte
zum Hüter von Legenden ernannt

Das Sternbild des Drachens
ist in jedem meiner Worte
und trägt diese Werke
an viele weit entfernte Orte

Das Sternbild des Drachens
ist mein Ziel in jeder Nacht
es hütet auch dich
und hält über dich wacht

Das Sternbild des Drachens

für Dragonslayer

@ Aquamarin 2.12.2003

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Zwischenreich (Karin Roth)

Morgendämmerung zwischen den Welten, die Zeit in der Dämmerung und Licht sich vereinen und die Zeitzonen im ätherischem Licht erglühen lassen.
Hier, im Reich zwischen den Welten, stand SIE nun vor dem großen Teich der Seher.
SIE, die eine, die Welten erschuf und deren Schicksal bestimmen konnte, blickte hinab auf ihre Kinder.
In warme ledrige Schwingen gehüllt rief sie die Zeiten herbei…  und was sie sah, lie0 ihr innerstes erschaudern.

Bruder und Schwester bekämpften sich erbittert,
Stahl gegen Fleisch und Schuppen,
Lanzen gegen Zähne, Klauen und heißes Feuer.

Zu lange so dachte sie,
habe ich diese meine Welt vernachlässigt.
Traurig sah sie in den Gezeitenstrom und beobachtete durch Äonen hindurch den Kampf von Menschen und ihren geflügelten Brüdern.
Sie sah den Beginn der Welt, in der sich die Wesen auf diesem Planeten noch klar darüber waren das sie aus einem Blut geschaffen wurden.
Sah Menschenwesen und Geflügelte in Harmonie und Eintracht leben.
Bewacher und Schützer waren die Großen Drachen der Menschheit , doch dies alles geriet in Vergessenheit.
Ein Mantel aus Schweigen und Furcht überzog den Planeten und die alten Werte waren verschüttet konnten nicht mehr wieder auferstehen.
Sie sah die Menschheit wachsen und gedeihen und im selben Maße wurde das Volk der Drachen aus der Welt gedrängt.
Kein Platz mehr um zu überleben.. kein Platz mehr um ihre Magie zum tragen zu bringen.. kein Platz mehr für die Liebe die diese beiden Völker einst verband.

SIE.. als Geschöpf beider Völker trauerte um den Verlust der dieser Welt beschert war.
Sie blickte sich selbst im Teich an
Ihr große beeindruckende Menschengestalt … rote Augen in denen das Feuer der Lava glühte das durch ihre Adern floss.. Schwingen, die wenn sie zusammengefaltet waren, sich hoch über ihren Kopf erhoben.
Ledrig.. tiefschwarz und mit starken Muskelsträngen durchzogen,
 die sie wie eine Feder durch die Lüfte tanzen ließen.

SIE ein Wesen in denen beides vereint war,
SIE blickte auf ihre vergessene Welt und weinte heiße Feuertränen aus Trauer darüber was aus ihren Kindern wurde.
Doch da..
Sie konnte es nicht glauben..
Ein Hoffnungsschimmer
Es gab noch Menschen die ihre Brüder nicht verachteten.
Sie hatten zwar die Sprache des Herzen verlernt
Konnten sich nicht mehr ausdrücken ihren großen Brüdern und Schwestern gegenüber
aber
sie hatten einen Weg gefunden.
In Träumen.. in Wünschen, in Sehnsüchten.. in Schriften
Sie besangen ihre Brüder in Geschichten
Schrieben Fabeln und Legenden über sie
Und ließen nie Sterben die Magie der alten Welt.

Beruhigt wandte sie sich ab vom großen Teich,
ein Lächeln ließ ihr Gesicht erstrahlen,
denn sie wußte
solange noch Phantasie in den Herzen der Menschen lebte
solange noch der Glaube an Magie existierte
solange
ist immer noch die Möglichkeit das diese Welt nicht untergehen wird
solange noch Hoffnung auf Erden lebt
werden Menschen und Drachen leben
leben in jedem Wesen
und deren Magie wird die Welt erobern wie es in alten Zeiten vorherbestimmt war
©Aquamarin 2001

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Looking for someone

„Looking for Someone"

I can see their fire far in distance,
Between shadows, between lights,
The night awaits for your flights,
There I’ll find that Dragon sight

I feel them; they’re looking at me,
Out from the deep, they are here, 
Red, blue, black… too many colors,
So my eyes, …. so my body, will have to follow,

I can see them in the distance,
Probably they are coming for me
Look…, look! Also you can see!
Dragons are here, they are here for thee.

—–
*Keep looking, Dragons are not too far…*
Cryn

Dieses Gedicht wurde augestellt mit freundlicheGenehmigung von
http://www.dragonsight.net

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Metamorphosis

Metamorphosis

The warm evening air hung tense,
my apprehension about this evening had begun several nights hence.
Outside all that can be heard are the heaviest of rains,
as the dragon’s presence fills the room and magic courses my veins.
Slowly I begin the chant,
in foreign tongue like some mindless rant.
Melodious words on the tip of my tongue,
to become a great creature of fiery lung.
I can feel a force rising deep within,
to fill my soul with power and keep it in.
A wave of energy encircles my soul,
while around my body the winds of change encoil.
Like a shiver up my spine it goes,
then into my mouth and throat it flows.
My skin into burnished scales is mold,
as out from my back great leathern wings unfold.
My fingers and toes become the sharpest claws,
and armored scales lacking even the smallest flaws.
A light in my soul so fiery and true,
to shed this human form and become something new.
And the time comes when the dragon that is I enters this realm,
as the ethereal barrier do I finally overwhelm.
My hopes and dreams are finally achieved,
when apprehension and worries all are relieved.
I spread my great wings to soar of in the sky,
on warm morning winds as into the sunrise I fly.
To soar across the land with the grace of a dove,
as I gaze down upon forests from the sky high above.
I glide over mountains on the back of the wind,
to float down to the sea and gaze across ocens without end.
When evening falls I make my way across moonlit night,
to join fantastic creatures in a historic flight.
The quest of my soul has finally come to pass,
as my dream of becoming a dragon has come true at last.

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Miolnir

Miolnir

Dragons do not die. They sleep
And watch, and dream of the world they left behind.
Not the magic sword, the jewel and the skimpy maiden
But the naked figure with the power of the mind
As their only weapon, and the upraised hand
And the maiden choosing a wiser way than marriage
When there is knowledge to be won.

Dragons need no gold. They hoard words.
Sentences and clauses are kept tight in their teeth.
For they duel not with foolish steel, but with Words
The ones that shaped the molten world, and make
Swords softer than clay with one taunt.
Their riddles tie men’s bones in knots
Leaving them helpless under quivering curses.

Dragons use no wings. They fly
On the winds they call for themselves, and the imagination
Of the ones who speak them forth, seeking runes
Long forgotten, but strumming with their mouldering power.
They soar beyond worlds, through time, outside of space
Where mockery cannot touch and there is only the taste
Of stars like candles waiting to be blown out. 

Dragons fear no man. The knights
They have seen have only faith in the weapons given
By well meaning wizards, who do not know the ancient Law
That Love and Honour are the only armour for a hero
And that Ignorance and Fear are his only foes.
They only see the swirling magic light, the orb, the stone
And do not reach beyond for their Power.

Dragons breathe no fire. Theirs is the flame
That kindles in the heart and inspires the hand to create
Or the mind to wonder, or the eyes to roam beyond
And see the colours in the dark, or the song in the air.
Theirs is the burning light that guides the seeker
and brings the Shadow to be faced
That all who seek may be made whole.

© Joanna Berry 2000

Dieses Gedicht wurde augestellt mit freundlicheGenehmigung von
http://www.dragonsight.net

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Monster

Monster

Moving back and forth, the moon throws shadows
Across the noisy room. People scream as glasses clink.
Inky blackness sweeps over the crowd, and as 
Their mouths keep moving, the noise stops. Their features
Are twisted; their gaping mouths and eyes gnarled
Figures in my mind. Suddenly I realize it is not them who
Have changed, it’s me. Looking in the mirror there is not
The person I have come to know as myself. Someone 
Better? The image of a young girl stretched over a 
Hideously ugly, ominous creature. As soon as the 
Thoughts have escaped my mind, the flesh on the mirrored
Image melts away, revealing a terrible creature with
Blackened skin and red bulging eyes. I realize with horror
That this is me, and as I try to scream nothing escapes
My mouth but a venemous rasp full of hate and anguish.
Those in the room I had seen as distorted now look at me –
I am the monster. I try to stop them, but as I do flames 
Shoot out my mouth, scorching those who are brave enough
To get close to try and help me. But how can they if I can’t
Change myself from this monster?

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Oh to be a dragon

Oh to be a dragon

Oh to be a dragon,
whether of small or greatest size.
To live in harmony with nature,
and learn to be naturally wise.
Though trapped within this human shell,
my dragon heart and soul doth swell.
I yearn to soar among lofty peaks,
to ride the wind’s back is what my heart seeks.
If only my skin were like brilliant scales,
and my fingers and toes as sharp as nails.
From my back great wings would spread,
to lift my soul to where only angles dare to tread.
From my lungs would spring searing flame,
to burn away evil and cowardly shame.
Myths and legends would enshroud my name,
were I a dragon of mythical fame.
To perch on windward crags and peaks,
and gaze down upon lands of human reeks.
All I can do is hope and pray,
that perhaps I shall be a dragon one day.

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Once

Once

Liquid eyes (once bright) silvered and dulled
Wicked glints replaced by opaque pools
Reflecting empty silence
It presses the massive head down, low, into defeat
Tall gray masonry, strong and new
Ringing with voices, happy and bright
A girl’s voice
She found him there; he kept her
Eternal sunrise — his scarlet scales
Yet vibrant, lasting beyond his youth
Blood red stars
The deceptiver luster of a weary heart
Snakelike ivy, tiny invasive tendrils
Dimming whispers. weak and feeble
Growing old
She stayed, but for one frail moment more
Wings tucked back, as sentient armor
Drawn in tightly, close for comfort
Insufficient solace
From sharp and hollow desolation
Crumbling walls, ivy grown green and dark
Lingering ghosts of dreams and echoes
Empty and vague
It close, when he chose not to leave her
And he rears back and shouts in pain
Flames of despair spread across the sky
Silence once more
A blackened leaf falls, quietly

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Pricky

Pricky

There once was a dragon named Pricky
Who said that his gum was too sticky
I grabbed the big wadd, and then oh my god
he ate me that dragon named Pricky
Then later that dragon named Pricky,
Haked up a big glob that was icky,
He spit me right out, right out of his snout,
Right out of that dragon named Pricky.
I ran from that dragon named Pricky,
Who chased after me every quickly,
I grabbed a big sword and prayed to the lord
I could kill that big dragon named pricky,
I threw the swoard at that dragon named Pricky,
The swoard stuck right into his pinky,
He hooed and he shouted, and cried and he pouted,
He cried that big dragon named Pricky,
, I got away from that dragon named Pricky,
Who probably feels very icky,
I hope he never comes back for with kindness he lacks,
That great big mean dragon named Pricky.

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Als ich noch Drache war (Karin Roth)

Als ich noch Drache war
war die Welt noch ein schöner Ort
und ich flog weite Runden
über meinem grünen Hort

Als ich noch Drache war
gab es noch Glück und Ehre
nun sind die Seelen der Menschen
Orte voller Leere

Als ich noch Drache war
hörte ich Kinder fröhlich lachen
heute werden sie gedrillt
um später Kriege zu machen

Als ich noch Drache war
gab es Wiesen und Wälder
heute bestellen die Menschen
riesige unnatürliche Felder

Als ich noch Drache war
hatte die Zukunft einen Sinn
heute allerdings geht alles
in der Hektik des Augenblickes dahin

Als ich noch Drache war
wünschte ich mir ein Mensch zu sein
nun bin ich Mensch
und träume wieder vom Fliegen
wünsche von Herzen
wieder Drachengestalt zu kriegen

© Aquamarin 17.06.2003

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An manchen Tagen (Karin Roth)

An manchen Tagen
da wünschte ich mir ein Drache zu sein,
hinaus in die Wolken zu fliegen
zu spüren keinerlei Pein.

An manchen Tagen
möchte ich mit meinen Flügeln den Horizont berühren,
möchte einfach nur noch
die Freude des Fluges in mir fühlen.

An manchen Tagen
möchte ich die Wolken auf meinen Lippen schmecken,
möchte meine Flügel ganz weit
in die Weiten des Himmelszelt recken.

An manchen Tagen
ist die Sehnsucht nach dem Fliegen so groß
da lässt mich dieses Bedürfnis nach Freiheit
einfach nicht los

An manchen Tagen
kann ich in Gedanken die Welt unter mir vorbeischweben sehen,
da möchte ich nur noch
die wunderbaren Wege
des Firmaments begehen

An manchen Tagen
da fühle ich mich stark dem Himmel verbunden,
da fühle ich weder Schmerz
 Mühsal , Ärger oder jedwede Wunden

An manchen Tagen
da bin ich dann einfach eine vom Volke der Drachen
dann sehe ich auf die Erde hinunter
und ich fühle in mir die Freiheit
und das ungezähmte Lachen

An manchen Tagen
Wünschte ich einfach ein Drache zu sein

© Aquamarin 6.10.2002

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Drachentraum (Karin Roth)

Wieder einmal lief sie hinaus in den Wald,
ihre Seele fühlte sich einsam, verlassen und kalt.
Im Haus, hatte sie Angst, fürchtete gar um ihr Leben,
nur die Stille konnte ihr in solchen Momenten
Frieden geben.
Nun saß sie da, auf einen Baumstumpf
Morsch und sehr alt,
niemand, so wußte sie,
konnte ihr geben noch halt.
Sie weinte still und leise vor sich hin
Sah in ihrem Leben, keinerlei Sinn.
Da begann ganz sanft in ihren Gedanken,
eine Lied zu erklingen,
sie blickte langsam auf
wollte sehen woher kam dieses Singen.
Was sie erblickte ließ sie vor Angst erstarren,
sie konnte sich nicht mehr bewegen
der Blick der grünen Augen ließ sie stumm verharren.
Ein Wesen sie sah
Aus Fabeln und Legenden
nun dachte sie , so wird also mein Leben hier enden.
Vor ihr da stand ein rießiger Drache in leuchtenden Farben aus Licht,
Menschenfrau sprach er, hab keine Angst, fürchte dich nicht.
Die Stimme die in ihr erklang
war voller Liebe und erweckte Vertrauen
so begann sich langsam
ihre Angst abzubauen.
Warum bist du mir erschienen
Sprach sie nun den Drachen zögerlich an,
seine Augen begannen zu leuchten,
zogen sie in seinen Magischen Bann.
Menschenfrau, so hub der Drache in sanfter Stimme an,
ich konnte spüren wie dein Kummer begann,
ich hörte dich so oft weinen,
bemerkte dein tiefes Leid
fühlte mich zu zeigen, war es nun endlich an der Zeit.
Ich möchte dir helfen,
deine Kummer zu lindern,
niemand könnte mich jetzt noch daran hindern.
Ich komme aus den Wolken, aus einer anderen Zeit,
der Ruf deiner Trauer
hat die Dimensionen durcheilt.
So weißt du denn nicht ,
was du warst in einem früheren Leben,
warst eine von uns hast uns die Freude an Träumen gegeben.
So eilte ich her um dir zu helfen in deiner Not,
damit du nicht suchst
deinen Ausweg im Tod.
Ich bin ein Wesen
Aus Magie und Zauberei
eile jedem verzauberten Wesen
zur Hilfe herbei.
Blick in die tiefen deiner Seele sprach der Drache nun weiter,
da findest du einen Zauber
der bringt dich dann weiter.
Blick tief hinein..lass dich führen durch meinen Gesang,
wir werden dann Fliegen
über die Wolken entlang.
Er schloß die Augen,
begann seine Flügel auszubreiten
bereit, auf den Wolken schwerelos zu gleiten.
Ein Gesang ertönte, so zauberhaft rein,
da wußte die Frau
sie wollte ein Drache wieder sein.
Die Frau hörte zu
nahm die seltsame Weise in sich auf,
begann  sich zu Träumen
auf die Wolken hinauf.
Als sie öffnete die Augen da schwebte sie hoch oben über allem Leid,
und wusste nun war es wieder an der Zeit.
So flogen sie gemeinsam
ihrer alten Welt entgegen
sie wusste
auf sie wartete ein verzaubertes Leben.
Doch als sie erwachte
war sie wieder zu Haus
Das Leben ging weiter
doch sie brach daraus aus.
Sie dachte an Drachen
an verzauberte Orte
und lernte zu geben
anderen ihre eigenen Worte.
Sie ließ sich nicht mehr binden ,
setzte nun ihren Willen endlich ein,
doch im inneren
würd sie so gerne wieder
Ein Drache auf den Winden sein!

© Aquamarin

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Drachentränen 2 (Karin Roth)

Der Drachin Herz in Stein verschlossen
Viele Tränen hat das Wesen im Stein vergossen

Ein See entstand aus all diesem Leid,
ihre Gedanken aber lebten
und wanderten durch die Zeit.

Aus Schmerz dieser Zauber einst entstand
Ihre Seele auf diese Art
aus der Welt verschwand

Die Welt sah viele Tage kommen und gehen,
in der Drachin Herz
war immer noch ein Hoffen und Flehn.

Dann doch irgendwann, in stiller Nacht
wurde ein Wesen der Legenden zu diesem See gebracht.

Ein Drache wie sie, mit Sehnsucht im Herzen
ließ sich nieder um zu vergessen
seine eigenen Schmerzen

Seine Seele auch gelitten
Er wollte seine Qualen lindern,
nahm ein Bad in den Tränen
um sein Leid zu mindern.

Er tauchte ein, in den Quell des Drachens aus Stein,
war sich dabei gewiß
auch er möchte nicht mehr alleine sein.

Seine Sehnen, sein Hoffen, sein starkes Herz
drang durch der Drachin steinernen Schmerz

Durch Gefühle geweckt der Stein um sie verschwand
Der Drache er bot ihr,
ein sehr starkes Band.

Zwei Seelen sich gefunden durch Raum und auch Zeit
Dadurch wurden ihre Herzen
endlich geheilt.

Nun fliegen sie frei und glücklich durch
die Nacht
und wissen genau
das ein Stern über sie wacht

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Hüter der Legenden (Karin Roth)

Als Kinder des Himmels
habe ich euch einst beschrieben
zurück ist nur
die Erinnerung geblieben

Wo ist der Hauch
eurer einstigen Eleganz
wo ist das Spiel
der Schuppenlichterglanz

Wo ist das Spiel
der Schwingen in der Luft
sind den alle Legenden
in der Vergangenheit verpufft

Wo ist der Frohsinn
das holprige Drachenlachen
war denn niemand da
um euren Seelen zu bewachen

Wo sind die Hüter
die eure Geschichten erzählen
habt ihr noch die Kraft
zwischen den Dimensionen zu wählen

Ihr wurdet wie Geister
taumelnd zwischen Raum und Zeit
wartet bis wieder
die Welt ist für euch bereit

So fange ich nun an
 zu träumen vom freien Flug der Drachen
auf das ein Mensch noch
wird eure Legendenwelt bewachen

Ich werde schützen
und hüten eure Sagen
damit die Winde
euer Geheimnis weit in die Welt tragen

So sehe ich mich
als Hüter eurer Legenden
werde mein bestes tun
um eure Botschaft auszusenden

© Aquamarin 3.09.2003

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Kinder des Himmels (Karin Roth)

Kinder des Himmels,
wurden sie einst genannt,
bis Habgier und Neid,
sie aus unserer Welt verbannt.

Kinder des Himmels,
ein Volk rein und klar,
sie waren für die Menschheit,
immer verzaubert und wunderbar.

Kinder des Himmels,
verschwanden aus unserer Welt
nun ist es öde und leer,
das blaue Himmelszelt.

Kinder des Himmels,
wir möchten euch wieder lieben,
möchten mit euch träumen
und mit euch auf Wolken fliegen.

Kinder des Himmel,
kehrt doch zurück in euer altes Heim,
lasst uns mit unseren Sorgen und Ängsten
bitte nicht länger allein.

Kinder des Himmels,
ihr Drachen aus alter Zeit,
ich glaube die Menschheit ist
nun endlich soweit.

Kinder des Himmels,
wir sind nun etwas weiter,
wir stiegen hinauf
die Evolutionsleiter.

Kinder des Himmels,
ich bitte euch kommt zurück
und bringt den Menschen
wieder Hoffnung und Glück

© Aquamarin 2.03

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Tal der Tränen (Karin Roth)

Als die Nacht sich hernieder senkte ,
begrüßte das Tal seinen neusten Bewohner.
Eine Wölfin ..
Jung an Jahren war sie,
Ihre Muskeln zeichneten sich deutlich unterm dem nachtschwarzen, wie Rabenfedern schimmernden  Fell ab.
Wenn sie lief,
tat sie es mit einem geschmeidigem ,
federnden Gang der allen Wölfen eigen war.
Ihre Augen glänzten Bernsteinfarbig über dem strahlendweißem Gebiss aus Raubtierzähnen.
Sie war eine wunderschöne Vertreterin ihrer Art.
Doch..
Sie kam alleine,
ohne Rudel,
ohne Gefährten,
wollte sich in ihrer Trauer ob dem Verlust des Rudels zurückziehen
und hier im Tal der Tränen das letzte Mal die wundersame Scheibe am Himmel anheulen und ihre Reise zu den Sternen antreten.
Sie suchte sich zwischen den mächtigen Granitblöcken die dort lagen  einen Platz,
ließ sich auf die Hinterläufe nieder
hob ihr Stolzes Haupt und begann die Uralte Klage der Wölfe anzustimmen.
Als ihre kraftvolle Stimme im Tal wiederhallte,
verstummten alle Geräusche im Tal und jedes Lebewesen dort,
lauschte der Klage der Wölfin voller Andacht und Trauer.
Stunden über Stunden saß sie dort,
klagte über ihre Einsamkeit,
klagte über den Verlust ihres Rudels
und klagte über ihr Schicksal.
Dann,
als langsam die Sonne begann über den Gipfeln der Berge ihren Blutroten Schein erstrahlen zu lassen,
vernahm die Wölfin ein fernes Rauschen und ein merkwürdig Summen erklang in ihren hellhörigen Ohren.
Dort.. über dem höchsten Berg ,
wurde das glühen der Sonne unterbrochen und sie sah einen mächtigen Leib der sich in den Himmel schwang.
Furchtlos blicke die Wölfin in den Himmel und betrachtete das Wesen das mit langen Flügelschlägen sich ihr näherte.
Blau wie der Ozean schimmerte es,
Schwingen aus Leder und Schuppen,
Krallen so scharf wie der Berggrad den es eben überflogen hatte
und einen Kopf der alleine größer war als ihr ganzer Körper.
Die Schwingen entfachten um sie einen Sturm,
 der sie fast von den Läufen gefegt hatte als der Drache landete.
Er faltete seine Flügel auf den Rücken,
senkte sein Haupt
und blickte mit den selben Bernsteinaugen die sie selber hatte in die ihren.
Stolz wie sie war,
hob sie den Kopf und blickte in seine Augen.
Was störst du mich fragt die Wölfin,
ich möchte alleine sein mit meinem Kummer und mit dem Schmerz über meinen Verlust.
Ich hörte dein Klagen ,
hörte den Gesang,
der über die Berge hinauf zu meinen Hort schallte
sprach nun der Drache die Wölfin an.
Du sangst von Einsamkeit,
von Verlust
und von vielen Schmerzen.
Es hat mich gerührt dein Klageruf sprach der Drache nun weiter,
Wisse du Wesen der Erde.
du bist uns Drachen verbunden.
Wir sind beide freie Geister,
wir leben nach unseren eigenen Gesetzen
durch diese Verbundenheit im Geiste
kannst du niemals einsam sein.
Du magst dein Rudel verloren haben,
magst im Augenblick alleine über deine Erde streifen,
doch deine Seele fliegt,
dein Gesang trug sie zu mir und hat sich verbunden mit mir ,
so wie nur freiheitsliebende Seelen sich finden können.
Selbst wenn ich weiterfliegen mag zu meinem eigenen Horizont,
selbst wenn ich weit von dir meine Flügel die Wolken streifen lassen werde,
so wird in Zukunft immer ein Teil von mir in deinem Herzen über die Steppen dieser Erde wandeln und uns beide verbinden.
So wandere nun zurück meine kleine Schwester,
trage den Kampf deines Lebens von neuem aus
und vergiss nie das dir eine Drachenseele zur Seite stehen wird.
Mit diesen Worten breitete der Drache seine Schwingen aus
und hob sich mit einem mächtigen Schwung hinauf in die Wolken.
Lange noch saß die Wölfin dort und dachte über diese Worte nach.
Sie spürte in sich eine neue Kraft.. das Wissen um Freundschaft und Verbundenheit erwärmte ihr Herz und sie machte sich auf, so wie der Drache sagte
und begann aufs neue den Kampf des Lebens,
immer in der Gewissheit das sie,
auch wenn von vielen verlassen,
einen Freund hatte der zu ihr stand und immer in den schweren Zeiten ihres Lebens
einen Teil seiner Seele opfern würde um bei der ihren zu sein.
Denn durch die Macht der Freundschaft,
ist niemand alleine,


© Aquamarin 3.2003

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