Margaret Weis & Tracy Hickman – Drachenwinter

Die Sklaven Lord Verminaards sind befreit und der Drachenlord ist tot. 800 Sklaven aus den Minen bei Pax Tharkas suchen eine sichere Bleibe bei den Bergzwergen. Doch Menschen sind nicht dafür gemacht unter der Erde zu leben und so hofft man in Tarsis Schiffe chartern zu können, die die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet bringen können. Die Helden Tanis, Sturm Feuerklinge, Raistlin, Caramon, Flint Feuerschmied, Tolpan Barfuß Goldmond und Flusswind, Tika und Laurana bilden die Vorhut und sollen die Möglichkeiten ausloten. Doch in Tarsis angekommen offenbahren sich weitere Probleme. Die Gruppe wird gespalten, gefangen genommen und man hat wenig Aussicht sich jemals wieder zu sehen…

…und so brechen die Einen auf in das Elfenreich Qualinost um der mächtigen Kugel der Drachen, die Macht über die Drachen verspricht zu finden und gerät dabei in einen lebendig gewordenen Alptraum und die Anderen setzen Segel in den Kalten Norden, um dort eine weitere Kugel der Drachen zu suchen und später zwischen die politischen Fronten der Elfenvölker zu gelangen.

Die Spaltung der immer größer werdenden Truppe, die in den ersten beiden Teilen wie eine kleine Elitekämpfertruppe ziellos durch das Land zog, hat der Geschichte sehr gut getan. Mit sehr viel Einfallsreichtum werden beide Erzählstränge verfolgt. Der Alptraum der Elfenkönigs ist beklemmend zu lesen und die immer mal wieder eingestreuten Abschnitte, die Hintergrundinformationen zur Welt Krynns geben, sind wohldosiert. Insgesamt bietet das Buch diesmal weniger Action, dafür mehr Raum für Charakterentwicklung und sehr, sehr viele Ideen, die heutzutage wahrscheinlich gleich in mehrere Bücher gedruckt würden. Viele Teilnehmer der aussichtslosen Expedition rücken so in ein anderes Licht und erstmals kann man tatsächlich von soetwas wie Vielschichtigkeit reden. Das Buch endet für mich mit viel Sehnsucht auf den vierten Teil, so soll es sein!

Mir lag die Geschichte als Rezensionsexemplar im Hörbuchformat vor (vielen lieben Dank erneut an MFM Entertainment). Die Stimme der Drachenlanze – Gordon Piedesack macht seine Sache größtenteils super, hier und da neigt er aber ein wenig zum Overacting. Zu viel „Jammerei“ liegt in seiner Stimme wann immer er eine Frauenstimme sprach. Da dies aber Interpretationssache ist und mein einziger Kritikpunkt bleibt, habe ich erneut ein tolles Hörbuch erhalten.

Weiterführende Links:
Drachenwinter als Paperback
Drachenwinter als Hörbuch

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2 Kommentare zu „Margaret Weis & Tracy Hickman – Drachenwinter“

  • Drachenkralle:

    Hi,
    Hast Du schon den 4. Eragon Teil? Es gibt ihn auf englisch und er ist verdammt spannend.
    Schnell holen !!!!

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