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Naomi Novik Crucible of Gold erscheint am 6.März 2012

Die Weltreise von Will Laurence und Temeraire, seinem Kriegsdrachen geht munter weiter. In ihrem siebten Abenteuer, Crucible of Gold, verschlägt es die beiden nach Australien. Wie sie von dort aus gegen Napoleon vorgehen, dürfen wir ab dem 6. März 2012 erfahren.

For Laurence and Temeraire, put out to pasture in Australia, it seems their part in the war has come to an end just when they are needed most. But perhaps they are no longer alone in this opinion. Newly allied with the powerful African empire of the Tswana, the French have occupied Spain and brought revolution and bloodshed to Brazil, threatening Britain’s last desperate hope to defeat Napoleon.

And now the government that sidelined them has decided they have the best chance at negotiating a peace with the angry Tswana, who have besieged the Portuguese royal family in Rio—and thus offer to reinstate Laurence to his former rank and seniority as a captain in the Aerial Corps. Temeraire is delighted by this sudden reversal of fortune, but Laurence is by no means sanguine, knowing from experience that personal honor and duty to one’s country do not always run on parallel tracks.

Nonetheless, the pair embark for Brazil, only to meet with a string of unmitigated disasters that force them to make an unexpected landing in the hostile territory of the Incan empire, where they face new unanticipated dangers.

Now with the success of the mission balanced on a razor’s edge, and failure looking more likely by the minute, the unexpected arrival of an old enemy will tip the scales toward ruin. Yet even in the midst of disaster, opportunity may lurk—for one bold enough to grasp it.

Eigentlich toll, dass Novik ihre Romane stets vorbereitet, indem sie sich zunächst vor Ort Eindrücke holt. So kann man auch die Welt kennenlernen. Wo würde ich denn gern mal hin? Neuseeland…ach ja, aus mir spricht der Neid. Weiterhin scheint es mittlerweile gang und gäbe zu sein auch für Bücher einen Trailer zu veröffentlichen. Novik hat dazu auch jemanden engagiert, so dass wir uns wohl kurz vor Veröffentlichung des Buches auf ein kleines (unnützes) Video freuen dürfen.

Weiterführende Links
Crucible of Gold bei Amazon
Crucible of Gold Lesperobe

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Christopher Paolini – Eragon 4 Inheritance

Langsam aber stetig bewegen sich die Varden voran und auf Urû-baen und die unvermeidliche Konfrontation mit Galbatorix und Shruikan zu. Mit jedem Schritt werden die Aufgaben schwerer und die zu überwindenen Hürden größer. Eragon, Saphira und Roran beweisen sich jeden Tag aufs Neue. Schlachten müssen geschlagen, Mauern überwunden, Bündnisse erhalten und Pläne geschmiedet werden. Doch noch immer fehlt Eragon die entscheidende Idee oder Waffe mit der er eine reelle Chance gegen Galbatorix hätte.

Das ist es also, das Ende der Inheritance Saga von Christopher Paolini. Eine Geschichte von einem jungen Autor, der den großen Vorbildern der Fantasy Literatur nachzueifern versuchte, allen voran Tolkien und der Ringsaga. Verstecken braucht er sich nicht. Das Paolini sehr jung war , als er began seine Romane zu schreiben weiß mittlerweile jeder der die Bücher gelesen oder ihre Entstehung verfolgt hat. Er hat im Laufe seiner Romane einen gewaltigen, zuweilen sogar pompösen Stil entwickelt, in dem er seine Szenen mit adjektiven und Beschreibungen zu schmücken sucht. Es gibt beinahe ausschließlich Superlative. Die Schlachten sind blutig und grausam. Seine Hauptcharaktere stehen praktisch ständig vor dem Ende und er lässt auch einige bekannte, aber unwichtige Randfiguren das Leben aushauchen. Endlich tritt auch der große, bisher unerkannte, Widersacher Galbatorix auf den Plan und ist ein Bösewicht nach meinem Geschmack: Bedrohlich und beinahe allmächtig. Schön, dass er sich nicht so einfach mit irgendeiner Wunderwaffe von der Bildfläche tilgen lies. Garniert wird all das Kampfgetümmel immer mal wieder mit ruhigen Einschüben. Diese sind zwar allesamt wenig überraschend und teilweise erinnern sie stark an Hollywood-Filme, die Paolini wohl gerade in dieser Zeit gesehen haben muss, aber sie verleihen dem Buch und der ganzen Welt etwas mehr Vergangenheit und Rahmen.

Doch nach dem großen Finale fällt der Leser, die Protagonisten und wie mir scheint auch Paolini in ein tiefes Loch mit der Frage was denn nun kommen möge. Oft enden Geschichten mit dem am Boden liegenden Bösewicht und man fragt sich, was denn danach mit dem Land passieren würde. Hier setzt Paolini an. Er lässt seine Welt nicht einfach mit einem Höhepunkt enden, sondern zeigt den Kampf der Varden auch nach dem Sieg über Galbatorix, zeigt die Zukunft der Drachen und der Reiter und führt wirklich alle offenen Handlungsstränge zu einem Ende. Das mag für die Hardcorefans befriedigend und für die Glaubwürdigkeit der Geschichte notwendig sein, aber vor allem ist es eines: langatmig, so als ob er sich par tout nicht von seiner Welt und seinen Geschöpfen lösen wolle.

Inheritance ist ein gelungener Abschluss der Saga und solange ich auch darüber grüble, ich könnte mir kein besseres und vollendeteres Ende wünschen, geschweige denn vorstellen mit dem ich Eragon, Saphira und all die anderen Drachen, Menschen, Zwerge, Elfen, Urgals und Werkatzen aus dieser Geschichte entlassen möchte. Ende gut, alles gut.

Weiterführende Links
Eragon 4 Inheritance bei Amazon bestellen

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Der Death Gate Zyklus in meinem Regal

Da schrieb ich gerade noch darüber, dass man sich doch auch mal kurz fassen solle und da wird mir prompt eine Heptalogie aufs Auge gedrückt. Hey, die Buchtitel/Cover habe ich seit Jahren in den Regalen der Buchhändler stehen und liegen sehen, aber es bedurfte eines kleinen Schubsers von Laulajatar, dass ich mich auf die Suche machte diese Bücher dann auch in mein Regal aufzunehmen. Worüber ich rede? Ich rede über den Death Gate Zyklus von Margaret Weis und Tracy Hickman. Bücher, die man heutzutage für ~30€ pro Buch (bei angemessenem Zustand) kaufen kann, oder aber als viel gelesene Exemplare im Pack erwischt, so wie ich es getan habe. Wer auch immer meine Exemplare vorher besaß: „GUTE Qualität“ ist das nicht, schäm dich deine Bücher so behandelt zu haben. Nun, demnächst werde ich also diesen Batzen Papier auflesen. Aber bis dahin hoffe ich, das Laulajatar für mich bereits alle Bücher rezensiert hat *stubbs*

 

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Dragon Crusader erscheint am 19.3.2012

Nach dem Verbot ihrer Gemeinschaft sind die Kreuzritter des Templer-Ordens auf der Flucht. Bei einem Piratenüberfall auf ein Dorf, kommen sie den Einwohnern zu Hilfe und erfahren von der Entführung der jungen Neem, die sie schließlich auf dem verlassenen Piratenschiff wiederfinden. Die junge Frau beherrscht dunkle Zauberkünste und hat aus Rache an den Piraten, jeden, der das Schiff betritt und Blut an den Händen hat, dazu verflucht, sich in einen Gargoyle zu verwandeln. Dass auch die wackeren Kreuzritter dieses Schicksal ereilen wird, ist somit nur eine Frage der Zeit. Fortan suchen die Männer nach Wegen, den Fluch doch noch zu bannen. Sie beschließen, die Schreckensherrschaft des furchtbaren Zauberers und seinen beängstigenden Drachen zu beenden, um somit auch die Flüche seiner Kunst zu brechen. Ein kühner Plan, dessen Erfolg in Frage steht…

Ich fasse zusammen: Eine Gruppe Abenteurer zieht aus, um eine gefangene Prinzessin aus den Klauen eines bösen Zauberers zu befreien. WOW, das klingt neu und unverbraucht. Ist bestimmt ein grandioser Film. Nein, ein Blick in die imdb lässt Böses erahnen. 2,7 von 10 Punkten. Na ich bin gespannt was sich uns ab dem 19.3. bietet. Der Trailer bei Youtube lässt mich ja schon böses erahnen. Ich denke ich werde mir den Film zeitgleich mit Herrschaft des Feuers ansehen. Im Mittel sollte ein guter Film entstehen 🙂

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lO-hPbMtRzk[/youtube]

Weiterführende Links:
Dragon Crusader bei Amazaon

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Fasse dich kurz

Liebe Drachenbuchautoren! Als ihr noch klein gewesen seid und die Bücher eure großen Idole gelesen habt, die euch vielleicht sogar dazu bewogen haben werden selbst zu schreiben, wie lang waren da die Geschichten? Ich frage, weil es schwer geworden ist heutzutage ein Buch mit weniger als 600 Seiten zu kaufen. Noch seltener sind Bücher, die in sich abgeschlossene Geschichten bieten. Es scheint mir, als ob es nur noch Trilogien, Quadrilogien, Pentalogien…Dodecalogie auf dem Markt gibt. Versteht mich nicht falsch, jemand der eine tolle Welt erschaffen hat, sollte diese natürlich mit Leben füllen. Aber müssen die Bücher immer aufeinander aufbauen? Schafft ihr es nicht euch mal kurz zu fassen? Nicht jede Geschichte die dem Kopf entspringt hat das epische Ausmaß eines Tolkien’schen Herr der Ringe oder die kommerzielle Ausmaß einer J.K. Rowling-Zauberlehrlings. Wir alle kennen die Autoren, die es tatsächlich schaffen über mehrere Bücher hinweg zu faszinieren. Aber die Länge einer Geschichte ist doch kein Maß, dem man nacheifern muss. Ein Buch besticht durch eine spannende Geschichte, ihre Charaktere und Einfallsreichtum. Sie bleibt dann auch durchaus im Kopf hängen, wenn sie nur wenige hundert Seiten lang ist, wie es selbst Tolkien mit dem Hobbit oder auch George R.R. Martin mit „Der Eisdrache“ beweisen.

Ich besuche jedes Jahr auf der Spielemesse in Essen die zwei dort befindlichen Antiquariate. 10qm voll mit alten Büchern aus dem Goldmann oder Heyne Verlag…Trilogien findet man dort eher selten. Meist sind es Taschenbücher. Kleine, dünne Taschenbücher von oftmals weniger als 400 seiten Dicke. Und ob ihr es glaubt oder nicht, die Bücher sind auch gut! Vielleicht sogar besser, weil die Autoren ihre Ideen in weniger Seiten pressen mussten? „Fasse dich kurz“ heißt es doch so schön. Aber Tiefe und Immersion funktioniert natürlich auch erst mit entsprechend ausführlicher Beschreibung der Welt des Buches. Also doch mit Adjektiven um sich schmeissen und den Schreibstil aufblasen?

Nochmal zusammengefasst: Ganz subjektiv wünsche ich mir mal wieder in sich abgeschlossene Bücher ohne Teil 1-x am Horizont zu sehen. War das Buch ein Erfolg? Fein! Eine neue Geschichte im selben Universum evtl. sogar mit den selben Charakteren? Spitze! Aber bitte plant doch nicht immer gleich im 4-stelligen Seitenbereich.

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G.A. Aiken – Dragon Kiss

Die Laula wurde von mir gezwun- überredet eine kleine Rezension zu Dragon Kiss zu schreiben. Da ich selbst solche Bücher nicht lese bin ich dankbar, dass sie sich erbarmt hat 🙂

Ein Buch, nach dessen Titel (hoffentlich) niemand greifen wird, der ein anspruchsvolles High Fantasy Werk erwartet. Vielmehr lag nach einem kurzen Blick auf die Rückseite der Verdacht nahe, dass es sich hier um ein Buch der sogenannten Romantic Fantasy handelt, ein Genre, das in der letzten Zeit überall wie Pilze aus dem Boden zu sprießen scheint.
Was ich also erwartet habe: Eine Lovestory, bitte mit Happy-End, wobei mindestens einer der Protagonisten kein Mensch ist (Na was wirds wohl sein… ein Vampir, eine Elfe oder vielleicht doch ein DRACHE?), es irgendein Übel zu besiegen gilt und das Ganze dann mit mehr oder weniger ausführlichen Sexszenen untermalt ist .
Somit wurde ich auch nicht zu sehr enttäuscht.
Enttäuschter war ich eigentlich eher darüber, dass die auf dem Klappentext angerissene Geschichte nur etwa die Hälfte des Buches ausgemacht hat. Die andere Hälfte ist die Geschichte von Fearghus Eltern, die zwar etwa auf gleichem Niveau ist, jedoch nicht das war, was ich mir von 50% des Buches versprochen hatte.

Zur Geschichte:
Annwyl „Die Blutrünstige“ ist eine cholerische Ziege, die von so ziemlich allem auf 180 gebracht wird und deren liebstes Hobby darin besteht, feindliche Soldaten in handliche Stücke zu zerhacken. Annwyl ist außerdem die Schwester vom bösen Herrscher, den sie – Überraschung – absetzen will, um das Volk zu befreien und natürlich um sich zu rächen.
Fearghus „Der Zerstörer“, der schwarze Drache, passt – so gesehen – wunderbar zu ihr, weil er ungefähr den gleichen Agressionsbewältigungskurs belegen sollte. Als Drache ist er in dieser Welt ein Gestaltwandler und natürlich sieht seine Menschengestalt umwerfend gut aus.
Die beiden begegnen sich, er rettet die Frau und Annwyl fühlt sich von Fearghus‘ Menschengestalt sexuell angezogen, während sie den Drachen als Freund schätzt, ohne zu ahnen, dass diese beiden ein und dieselbe Person sind.
Der Rest ist ein bisschen Verführung, ein bisschen Intrige und viel Sex.

Die Hauptcharaktere dieses Buches sind ein wenig flach dargestellt, es sind eine Handvoll Charakterzüge, die hauptsächlich und dafür total überspitzt dargestellt werden. Sexuelles Verlangen, Eifersucht, Rachsucht, Reizbarkeit, aus mehr scheinen die Figuren selten zu bestehen. Was vielleicht am Anfang eine reizvolle Kombination sein mag, kann nach der zehnten Konfrontation, die auf gleicher Weise in beidseitiger Verwirrung oder aber im Bett endet, ein wenig eintönig werden.

Wenn man keine allzu hohen Ansprüche an die Geschichte hat, ein wenig leichte Unterhaltung sucht und sich auch an stellenweise expliziteren Sexszenen nicht stört, kann man hiermit durchaus seinen Spaß haben. Die Zielgruppe dieses Buches sind jedoch eindeutig vor allem die Menschen, die auf der Suche nach eben jenen Szenen sind.
Die eigentliche Handlung kommt vielleicht ein bisschen zu kurz, wenn die beiden Protagonisten die Hälfte der Zeit nur im Bett, ähm, in der Höhle, verbringen.
Trotzdem habe ich das Buch fast am Stück durchgelesen, weil ich eben doch wissen wollte, was als nächstes passiert und dabei, zugegebenermaßen, auch manchmal ein paar Seiten Bettgeflüster überblättert, weil ich mir gedacht habe „Komm schon (Achtung: Wortwitz), ich will wissen, wie es mit dem Krieg weitergeht“.

Was den Schreibstil betrifft, waren mir gerade diese Szenen manchmal ein wenig zu langatmig, was aber vielleicht auch einfach nur an ihrer Häufigkeit lag oder daran, dass ich doch noch ein wenig mehr Wert auf den inhaltlichen Verlauf eines Buches lege. Das ein oder andere Mal sind mir ein paar Wiederholungen negativ aufgefallen, ansonsten war es aber ganz flüssig zu lesen. Ich muss allerdings auch zugeben, dass meine Ansprüche an den Schreibstil nicht ganz so hoch sind, wie die von manch anderem Leser.

Die Welt, in der das Buch spielt, bewohnt von Drachen und Menschen, fand ich interessant und ansprechend. Ein Highlight war für mich jede Begegnung von Fearghus mit dem Rest seiner Familie, einem bunten Haufen verschiedenfarbiger Drachen. Es ist zu erwarten, dass es für jedes Familienmitglied einen Folgeband geben wird – einige davon sind bereits erschienen.

Band zwei habe ich schon gelesen, mit Band drei lasse ich mir Zeit, vielleicht wird er mir irgendwann einmal in die Hände fallen. Es ist eine ganz nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

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Paladin – Der Drachenjäger

Als Will Shepherds Vater von einem Drachen getötet wird, beendet Will sein abgeschiedenes Bergleben, fest entschlossen den Tod seines Vaters zu rächen. Dazu heuert er bei Baron Sterling an, um sich zum Ritter ausbilden zu lassen. Während seines Aufenthalts wirft er zunehmend ein Auge auf Kate, die schöne Tochter des Barons. Doch nicht nur er buhlt um die Gunst von Sterlings Tochter, auch der Adelige Rogan zeigt ein unverhohlenes Interesse.

Die Geschichte um den Schafhirten Will, der seinen Vater rächen möchte und sich dabei in die Tochter seines neuen Herren verliebt ist weder neu noch originell. Ich mag gar nicht zählen wie oft ich das in dieser oder ähnlicher Form schon gelesen oder gesehen habe. Dennoch ist Paladin ein anständiger Fantasyfilm und die Aufnahmen der Landschaften und Kulissen, die sich mir in voller Bluray-Klarheit boten, waren toll, die Schauspieler passend ausgewählt und die ganze Stimmung gut eingefangen. Wie immer bei solchen Low-Budget Produktionen musste jedoch leider die Qualität des Drachen arg leiden. Der Drachen (mal wieder ein Wyvern) sieht an sich gut gemacht aus und bewegt sich auch so wie man es von solch einer Kreatur erwarten würde. Damit ist es jedoch nicht getan. Die Integration eines 3D Modells in einen Realfilm ist eine Kunst, die die Filmemacher von Splendid Film/WVG leider nicht beherrschten. Völlig deplatziert stacksen und stochern Drachen und Schauspieler aufeinander ein, der Drache wirkt eigentlich ständig falsch belichtet und sein Flammenatem ist nur peinlich. Sehr schade, das konnte sogar Disneys „Dragonslayer“ besser und der Film ist über 30 Jahre alt.

Dennoch bleibt ein kurzweiliger Fantasyfilm, bei dem der Drachenangriff den Rahmen für eine kleine Romanze zwischen Schafhirte und Baronentochter bietet. Ausleihen, Ja! Kaufen, Nein!

Weiterführende Links:
Paladin der Drachenjäger bei Amazon

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Das Jahr des Drachen

Heiliger BimBam, da bin ich derart mit Skifahren und Tiefschnee beschäftigt, dass ich eines glatt übersehen habe: FROHES NEUES JAHR! Am 23.1. feierten die Chinesen das Neujahrsfest und läuteten damit das Jahr des Drachen ein, um genau zu sein das „Jahr des Wasserdrachen“.

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Markus Heitz Feuerkriege

Im Februar erscheint Feuerkriege, eine Zusammenlegung der beiden Romane Die Mächte des Feuers und Drachenkaiser von Markus Heitz. Wer die Bücher bisher nicht gelesen hat sollte zugreifen, denn Heitz hat die alternative Realität+Drachen mit diesen beiden Büchern auf ein neues Level gehoben. Außerdem ist die in den 1920er Jahren spielende Geschichte vor Allem eines: Spannend!

Feuerkriege bei Amazon

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Paladin – Der Drachenjäger erscheint am 27.1.2012

Am 27.01. kommt ein neuer Drachenfilm in den Handel. Direkt auf DVD bzw. Bluray kämpft Will Shepherd gegen Drachen und für das Herz einer Prinzessin.

Hier mal der Inhalt von filmstarts.de

Eigentlich will Will Shepherd (Richard McWilliams) nichts anderes, als ein abgeschiedenes und ruhiges Leben zu führen. Als sein Vater jedoch eines Tages von einem Drachen getötet wird, beendet Will sein abgeschiedenes Leben, fest entschlossen. den Tod seines Vaters zu rächen. Dazu heuert er bei Baron Sterling an (Ian Cullen), um sich zum Ritter ausbilden zu lassen. Während seines Aufenthalts wirft er zunehmend ein Auge auf Kate (Nicola Posener), die schöne Tochter des Barons. Doch nicht nur er buhlt um die Gunst von Sterlings Tochter, auch der Adelige Rogan (Philip Brodie) zeigt ein unverhohlenes Interesse. Kate ist jedoch nicht nur wunderschön, sondern besitzt überdies auch magische Fähigkeiten, die auf der Jagd nach dem Drachen durchaus nützlich sein können. Da inzwischen 1000 Goldkronen auf den Kopf der Bestie ausgesetzt worden sind, beginnt für Will ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem er sich sowohl gegen Rogan und Sterling erwehren, den Drachen erlegen und um das Kates Herz kämpfen muss.

Nun, den Film werde ich mir doch demnächst mal in meine Sammlung holen und Euch berichten.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=y04i6kystIQ[/youtube]

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Paladin der Drachenjäger bei Amazon

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Brothers Barbarian

Wer hätte denn ahnen können, dass Larry Elmore mal gemeinsam mit Margaret Weis vor der Kamera stehen würde? Auf seiner Homepage wurde ich heute zufällig auf einen Link aufmerksam, der auf die Webseite der „Brothers Barbarian“ linkt. Eine trashige Fanproduktion in bester D&D Rollenspielrundenqualität. Elmore spielt darin einen alten schrulligen Zauberer und Weis eine böse Hexe…das lasse ich mal kommentarlos so stehen und verlinke lieber die erste Episode auf Youtube und die anderen nach dem Klick.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=AdsxcA1-KnE[/youtube] Diesen Beitrag weiterlesen »

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Torsten Fink – Drachensturm

Im Jahre 1532 landet der Drachenorden im Gefolge des spanischen Eroberers Francisco Pizarro im heutigen Peru. Auf der Suche nach Schätzen, Land und Glorie für den Kaiser und neuen Gläubigern für  das Christentum, reisen die Besatzer durch das Land. Bei ihnen ist auch Mila, eine scheinbar hilflose, blinde junge Adlige. Doch in ihr steckt mehr. Das spürt auch der Drache Nabu, der Mila zu seiner neuen Reiterin erwählt. Kemaq, ein junger Botenläufer erlebt derweil den Einfall der Fremden und der fliegenden Götter in sein Heimatland mit all seiner Grausamkeit. Nur durch Glück überlebt er mehrere brenzlige Situationen, bis sich ihm eine Möglichkeit des Sieges offenbahrt.

Was wäre, wenn alle Mythen und Legenden wahr wären? Ähnlich wie es Markus Heitz mit „Herrschaft der Flammen“ und „Drachenkaiser“ vormachte,spielt auch Drachensturm in einer alternativen Realität, in der alle Mythen und Legenden wahr sind.  Drachensturm erzählt die Geschichte der spanischen Einwanderung abwechselnd aus zwei Perspektiven nämlich einerseits die der blinden Mila, die sich unverhofft als neue Drachenreiterin in einem Ränkespiel um Macht und Glaube wiederfindet und von Seiten Kemaqs, einem Botenläufer der Inkas, der das Zünglein an der Waage im Kampf gegen die fremden Götter sein soll.

Fink versteht es wunderbar seine Geschichte aufzubauen und dem Leser das Vorgehen und die Motivation seiner Protagonisten und der beiden Nationen nachvollziehbar darzustellen. Besonders die Behinderung Milas wird eindringlich beschrieben und hat auch Auswirkung darauf wie man als Leser die dargebotene Welt wahrnimmt. Stets abwechselnd geht es voran, von den ersten Eroberungen der Spanier und der Angst der Inkas vor den Göttern und Waffen dieser Neuankömmlinge über deren Vordringen in das Land auf der Suche nach Silber und der Formierung des Widerstandes auf Seiten der Indios, bis hin zum Finale, in dem die Protagonisten und ihre verschlungenen Schicksale endlich aufeinandertreffen. Obwohl Fink seine Welt schön und akribisch aufbaut, hat seine Erzählweise einen Nachteil, sie macht die Geschichte sehr langatmig. Streckenweise passiert nichts, aber auch gar nichts von Bedeutung. Immer mal wieder tauchen bekannte Personen auf, nur um einen unwichtigen Satz zu sagen und wieder zu verschwinden. Die 700 Seiten hätten meiner Meinung auf 400 gekürzt werden sollen, man hätte dennoch nicht das Gefühl gehabt, dass ein wichtiger Erzählstrang zu kurz abgehandelt worden wäre. Erst die letzten 100 Seiten ziehen im Tempo an und führen die Geschichte dorthin wohin sie sich schon viel eher hätte wenden sollen, nämlich auf den Verfall der bestehenden Ordnung auf beider Seiten und den schwelenden Zwist zwischen Kirche, Drache und Mensch. Dieser entläd sich in einem großen Finale, bei dem jeder gegen jeden kämpft. Leider ist dies wiederum zu schnell abgehakt, da wird mal eben das Böse besiegt, die bestehende „Weltordnung“ umgebogen und Wunder gewirkt.

Torsten Finks Drachenroman hat mir gut gefallen. Seine Protagonistin Mila überrascht durch die Schilderung ihrer blinden Welt und Kemaqs unfreiwilliger Weg vom Botenläufer zum ernannten Retter der Heimat ist zu toll zu lesen. Finks Drachen sind nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit Einfluss und Charakter. Ein gutes, aber für diesen Inhalt viel zu langes Buch.

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Seven Dragons Kartenspiel

Cover des Kartenspiels - Seven DragonsKanntet ihr Seven Dragons? Nun, ich bisher auch nicht, obwohl es schon einige Zeit auf dem Markt ist. Das Spiel ist eine exakte Kopie von „Aquarius“, wurde jedoch mit Bildern von Elmore ein wenig aufgehübscht. Im Grunde handelt es sich um eine Mischung aus Vier gewinnt und Carcassone. Ihr legt Eure Karten, auf denen sich verschiedenfarbige Drachenbilder befinden, so aneinander, dass Ihr sieben zusammenhängende Drachen einer Farbe erhaltet. Zusätzlich gibt es geheime Sonderaufträge und die Möglichkeit dem Gegner das Leben schwer zu machen, indem die Kartenhand getauscht oder das Spielfeld umsortiert wird. Klingt ganz nett. Leider sind es im Grunde nur wenig verschiedene Bilder von Elmore die hier zur Illustration herangezogen wurden. Aber da das Spiel nicht viel kostet, werde ich mal einen Blick darauf werfen.

Nachtrag: Ich habe das Spiel jetzt gekauft und auch schon die ersten sechs Runden gespielt. Es ist kurzweilig, sehr schnell und ich verliere stets, wenn ich versuche klug zu sein und eine Taktik anzuwenden :-). Mein Wunsch wäre jedoch gewesen mehr verschiedene Drachenbilder der entsprechenden Drachenfarben auf den Karten unterzubringen, es gibt nämlich leider nur genau sieben (Rot, Grün, Gold, Blau, Schwarz , Silber und Regenbogen)

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Guten Rutsch nach 2012

knalldrachen Ach ja, heute ist ja der 31.12.2011. Schon? Mensch 2011, da bist du ja ganz schön schnell an mir vorbei gezogen. Dann will ich mich mal hinsetzen und zusehen, ob ich nicht noch in letzter Minute ein kleines Resumée erstellen kann. Viel ist passiert und leider überschattet ein Trauerfall das sonst so tolle Jahr für die Drachenfans, denn Ende November starb die Drachenlady Anne McCaffrey. Doch  bevor 2011 in Melancholie sich seinem Ende neigt, will ich lieber in Auszügen berichten, was sich sonst so zugetragen hat.

Dragonslayer und der Drachenserver:
Der Schritt von Joomla zu WordPress hat sich für mich gelohnt. Es macht mir seitdem wieder riesig Spass Inhalte zu produzieren. Neben den Rezensionen meiner (zugegeben wenigen) gelesenen Bücher und der Newsschnippsel die ich im Netz fand, konnte ich mich sogar motivieren einige persönliche Meinungen zu Drachenthemen zu verfassen, oder alte Einträge in meinem Drachenkompendium zu überarbeiten. Bin richtig ein bissel stolz auf mich 🙂

Drachenspiele:
Drachenwächter die Prophezeiung: Ein kurzweiliges Wimmelbildspiel zu einem noch viel kurzweiligeren Buch von Falko Löffler fand seinen Weg auf meine Festplatte und steigerte meine Ungeduld auf den dritten Band der Buchreihe ins unermessliche.
Das große Buch der Drachen für das Ipad: Zum Inhalt dieses interaktiven Buches brauche ich glaube ich kein Wort zu verlieren. Das es seinen Weg auf das iPad fand war nur ein logischer Schritt, auch wenn ich das Buch stets der digitalen Form vorziehen würde.
Hoard:Kleiner Multispieler Spass für einen Abend in geselliger Feindseligkeit, aber mehr auch nicht.
Skyrim:Hach, ohne mit glänzenden Augen das Schwärmen beginnen zu woll- ach verdammt was solls – Skyrim ist eine Offenbahrung! Ein geniales Spiel das mich so lange vor der Flimmerkiste gefesselt hat wie es seit seinem Vorgänger Oblivion kein anderes Spiel mehr geschafft hat. Und dann wimmelt es in Himelsrand auch noch vor giftigen, geifernden, gefährlichen, riesigen, schuppigen, geflügelten Echsen! Kauft!Es!Euch!

Drachenfilme:
Age of the dragons: Moby Dick für erwachsene Drachenfans. Der Film hat mich echt überrascht und stach aus der Masse der schlechten B-Movies erfreulich deutlich hervor.

Aufreger des Jahres:
Den muss ich dieses Jahr nennen, denn es gibt eine Person, die sich das redlich verdient hat: Todd McCaffrey. Lest ruhig was ich zu seinen…“Werken“ zu sagen hatte, denn wenn sich so schamlos an meiner Lieblingsbuchserie, den Drachenreitern von Pern, vergriffen und alles misachtet wird, was ich in den über 20 Büchern seiner Mutter lieben gelernt habe, dann gerät schonmal mein Blut in Wallung.

Am meisten erwartetes Drachenbuch des Jahres:
Das ist dann wohl ohne Zweifel Eragon – Inheritance, der Abschluss der Geschichte um Eragon und seine Drachin Saphira. Das Buch wurde von Fans beinahe erwartet wie ein neuer Harry Potter Band, kam dann auf den Markt…und seitdem sieht und hört man nichts mehr. Das Buch soll sehr gut sein, lesen konnte ich es bisher noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich schon bald eine Doc’sche Rezension präsentieren kann, nicht wahr? 😉

Und sonst so?
Viele Bücher haben ihren Weg in mein Regal gefunden, die „Chronik der Drachenlanze“ Reihe wurde als Hörbuchreihe neu aufgelegt, einige neue Artbooks stehen in meinem Regal, momentan erfreut Torsten Finks Drachensturm meine Abende und ich bin mir sicher, dass sich auch 2012 wieder viele meiner schwer verdienten €uronen in Bücher, CDs oder Spiele umwandeln lassen werden…aber zunächst einmal wird 2011 gebührend verabschiedet und 2012 begrüßt.
Rutscht gut rein, wir lesen und bald wieder!

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Margaret Weis & Tracy Hickman – Drachenkrieg

Sturms Tod in Drachenzauber läutete eine Wende im Krieg gegen die Drachenarmee ein. Gestärkt durch Hoffnung wird Laurana als neue Generälin der Armee von Palanthas eingesetzt und führt die vereinigten Völker gemeinsam mit Flint Feuerschmied und Tolpan Barfuß gegen die Dunkle Königin. Zugleich befinden sich, Tanis, Raistlin, Caramon und die beiden Barbaren Flusswind und Goldmond auf der Flucht zu Wasser vor der Drachenreiterin Kitiara, die um jeden Preis den geheimnisvollen Brem in ihre Gewalt bringen möchte. Doch da trifft das Schiff auf den tödlichen Malstrom.

Hatten die vorherigen Buchbände stets einen eindeutigen Abschluss mit Endkampf und anschließender Verschnaufpause, bietet Drachenkrieg nichts dergleichen. Abwechselnd geht es im vorletzten Teil der Serie mal auf Seiten des Krieges in Palanthas und mal auf Seiten der Flüchtenden zur Sache. Das seit dem zweiten Band vorbereitete und sehnsüchtig erwartete Eingreifen der guten Drachen in den Kampf schürt neue Hoffnung und es scheint, als könne man die Drachenarmee bezwingen. Kitiara kennt jedoch Lauranas Schwäche und plant diese zu ihren Gunsten auszunutzen, wenn sie schon nicht Brem und Tanis in Ihre Gewalt bringen konnte. Diese sind nämlich nach Raistlins Verrat und der Fahrt in den Malstrom verschwunden und wachen orientierungslos an einem seltsamen Ort wieder auf. Die Geschichte gewinnt nun weiter an Tiefe, denn die Pläne der Drachenarmee werden von Seiten Kitiaras etwas verdeutlicht, was der zuvor formlosen und scheinbar ziellosen Bedrohung etwas mehr Struktur verleiht. Noch immer ist nicht klar, warum Brem, der wahnsinnige Mann mit dem grünen Kristall in der Brust, der Schlüssel zum Sieg sein soll, aber zumindest wird das Finale nun vorbereitet. Die Heldengruppe, die gespalten doch ziemlich kopflos wirkt und (wie zu Beginn der Buchreihe) eher durch Glück als Verstand überlebt, weil anscheinend immer die gerade benötigte Person sich im anderen Erzählstrang befindet, wird wieder zusammengeführt. Leider wirkt die abschließende Idee die Party samt Schlüssel-zum-Sieg-Brem direkt zur schwarzen Königin zu schicken doch arg dämlich. Mal sehen was daraus wird.

Erneut lag mir die Geschichte dank MFM Entertainment als Rezensionsexemplar im Hörbuchformat vor. Was soll ich noch großartig berichten was ich nicht schon geschrieben hätte? Tolles Hörbuch zu einer spannenden Geschichte, aber langsam will ich wissen wie es ausgeht.

Weiterführende Links:
Drachenkrieg als Hörbuch
Drachenkrieg als Paperback

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Frohe Weihnachten 2011

Viele Präsente, gutes Essen mit wenig Kalorien, keinen Stress oder Streit und eine besinnliche Atmosphäre. Da man ja aber leider nicht alles haben kann, wünsche ich Euch allen einfach fröhliche Weihnachten. Bei mir wurde der heilige Fressnachtsmarathon (ich finde der Name passt besser) bereits gestern eingeläutet, geht über in die erste Etappe „Weihnachtsgans“, macht am 1. Feiertag eine scharfe „Essen bei Schwiegereltern“-Linkskurve, um sofort am 2. in die „Essen bei meinen Eltern“-Schikane überzugehen. Dann kommt eine kurze, erholsame Gerade, die am 28. im „Geburtstag der Oma“-Zieleinlauf mündet. Fertig ist die 2 Millionen Kalorien Ralley, die ich jedes Jahr bestreiten muss. In diesem Sinne: Frohe Fressnachten!

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Die Drachen von Tashaa – Frischluft

Da ich bisher weder Teil 2 (Moorluft), noch das aktuelle Buch Frischluft lesen konnte, überlasse ich Andi das Feld, der sich als Fan der Serie über das Dritte Buch ausgelassen hat, um Euch einen Eindruck zu vermitteln:

Nachdem Brenn von seinem Drachen Berkom nach Tashaa zurückgebracht wurde, muss er wieder lernen unter Menschen zu leben, ohne jedem der sich ihm nähert sofort anzugreifen. Selbst sein bester Freund und Drachenkommandant, Dies Rastelan, muss sich dabei vor ihm in Acht nehmen, denn die Tatsache kein Mensch mehr zu sein, macht Bren noch immer sehr zu schaffen. Dennoch machen sich die zwei Freunde gemeinsam auf den Weg zur Drachenakademie, es gilt nämlich die zukünftigen Drachenläufer auszubilden.Dort angekommen beginnen sie sofort mit dem Unterricht, als plötzlich eine Eilmeldung den Drachenkommandanten erreicht:
Ein Drache ist durchgebrochen.

Im dritten Teil der Reihe wird vor allem die in „Moorluft“ begonnene Handlung fortgeführt. Dabei liegt der Schwerpunkt diesmal auf der Geschichte selbst, aber auch die Weiterentwicklung der Beziehung zwischen Brenn und Berkom kommt wieder ordentlich zum Zuge. Wer nun jedoch heroisches Schlachtengetümmel oder die epische Bezwingung eines Bösewichts sucht wird hier nicht fündig.

Der Schreibstil des Autors ist, wie schon in den Vorgängern, sehr erfrischend. Kar Arian lässt seine Leser die Geschichte direkt durch Brenns Augen erleben. Etwas gänzlich Neues sind dabei allerdings die kurzen Eindrücke anderer Personen, die manchmal eingestreut sind, um ein besseres Verständnis der Gesamtsituation zu geben. Aufmerksame Leser bekommen außerdem hin und wieder auch eine Auflösung einzelner, aus Bergluft und Moorluft, verbliebener Rätsel.

Das bekannte Gefühl, es gebe keine hundert Seiten in denen nicht mindestens ein unvorhergesehener Aspekt der Geschichte offenbart wird, ist auch hier wieder vorhanden. Das der Autor diese Art zu schreiben beherrscht hat er in Teil eins und zwei schon bewiesen. Auch hier entpuppt sich das Ganze nicht als chaotisches Etwas, sondern die Geschichte wird dadurch Stück für Stück einleuchtender. Ich empfehle aber jedem der die Zeit hat, das Buch zweimal zu lesen. Man versteht die Geschichte beim zweiten Mal völlig neu und erkennt erst dann was wirklich alles geschehen ist. Einzig das aus dem zweiten Teil bekannte paradiesische Drachenland Lawelgenyon kam mir etwas zu kurz, da es leider nur ein paar Seiten lang als Schauplatz dient. Sieht man aber die drei Bücher als eine Geschichte, so trägt dieser Faktor nicht so schwer. Denn im Gegensatz zu seinenVorgängern hat Frischluft kein offenes Ende und die Geschichte kommt erstmalig zu einem Abschluss. Der für 2012 geplante vierte Band „Waldluft“ beweist jedoch dass die Geschichte  mit Frischluft noch lange nicht zu Ende ist und ich hoffe, dass es noch viele, viele weitere Bücher über Brenn und seine Drachen geben wird.

Man könnte diese Trilogie einfach in ein Buch zusammenfügen und hätte somit den ultimativen Drachenroman (würde man mal von den dann knapp 1500 Seiten absehen).Es wäre eine interessante Darstellung der Verbindung zwischen Drache und Mensch und eine spannende, mit vielen unerwarteten, aber nicht chaotischen, Wendungen ausgestattete Geschichte von der man nicht mehr loslassen will.

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Was schenkt man einem Drachenfan zu Weihnachten 2011

Oh du Fröhliche, was schenke ich nur einem Drachenfan anlässlich der anstehenden Weihnachtszeit? Egal ob für die Kinder, Freunde, Freundin oder für sich selbst, wer schon einmal versucht hat einem Fan etwas zu schenken, der weiß: Das ist schwer. Die Bücher hab ich schon, die Statue ist doof, das ist doch nicht neu usw. usf. Deswegen gebe ich hier mal ein paar Vorschläge. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und genau in der Reihenfolge wie sie aus meinem Gehirn gepurzelt sind.

Eragon 4 – Inheritance

Das seit langem und von vielen Fans erwartete vierte Buch der Eragon Trilogie 😉 Die Meinungen sind eindeutig, ein tolles Buch, dass alle Handlungsstränge zu einem Abschluss bringt, aber leider mit einem schwächelnden Ende die Serie abschließt.

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Die Drachen von Tashaa

Band drei, Frischluft, erschien erst vor wenigen Tagen. Wer sich durch den schwierigen ersten Teil kämpft weiß, eine faszinierendere und verstörendere Sichtweise auf das Bündnis mit einem Drachen wird man nur schwer finden.

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Die Chronik der Drachenlanze als Hörbuch

Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, der sollte sich unbedingt überlegen zu den Hörbüchern zu greifen. Spitze Serie!

Drachenzwielicht, Drachenjäger, Drachenwinter, Drachenzauber, Drachenkrieg und Drachendämmerung

Drachensturm

Was wäre wenn alle Drachenlegenden wahr wären und die spanischen KOnquestatoren auf Drachenrücken in das Peru des 16. Jahrhunderts eingefallen wären? Eine tolle geschichte, die ein wenig an Markus Heitz‘ Die Mächte des Feuers erinnert.

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Skyrim

The Elder Scrolls geht in die nächste Runde. Diesmal führt uns Bethesda in den hohen Norden nach Skyrim und was finden wir dort? Drachen! Das Spiel fasziniert von der ersten Sekunde an und bietet Beschäftigung für die nächsten Wochen. Ich bin bereits hoffnungslos in Skyrim verloren und werde vermutlich erst wieder auftauchen, wenn der Kalender 2012 zeigt.

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Sollte sich in den Tagen bis Heiligabend noch etwas ergeben, dann erweitere ich diese Liste hier noch. Bis dahin hoffe ich, dass für viele etwas dabei ist, was ihre Augen zum Leuchten bringen kann.

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Die Drachen von Tashaa – Frischluft erschienen

Von Andi (Danke!) erhielt ich die Mitteilung, dass die Drachen von Tashaa – Frischluft nun erschienen ist. Ich kann hier leider nur die Inhaltsangabe des Verlags und einen Link zur Leseprobe veröffentlichen, es sind noch zu viele andere Bücher in meiner Warteschlange.

Nicht ganz freiwillig hat Brenn sich von seinem Drachen Berkom getrennt, um dem Drachenkommandanten Dies Rastelan beim Training der Drachenläufer zu helfen. Unerwartet stehen die beiden Freunde vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe und müssen unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen aufbrechen, um einen Drachen zu retten. Ihr Ziel haben sie dabei fest vor Augen, denn sie wollen das Land und die Menschen von Tashaa vor Schaden bewahren und den fremden Drachen dorthin bringen, wo Drachen ihrer Natur gemäß leben können – aber der Weg in das Drachenland Eldorado führt quer durch das Fürstentum von Tashaa.

Natürlich  gibt es das Buch wie üblich bei Amazon und ferner auf der Website des Buches einen Adventskalender mit einigen netten Infoschnippseln:

Bei diesem Adventskalender kommen die Drachen zum Zuge, so wie man sie aus den Drachenbüchern von Kar Arian inzwischen kennt.
Erleben Sie jeden Tag mit dem nächsten Türchen ein spannendes Streiflicht aus dem Leben von Brenn, dem Drachengefährten,
und seinem Drachen Berkom! Der Text ist ein Vorgeschmack auf Band 4, Waldluft, der voraussichtlich 2012 erscheinen wird.

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