Artikel-Schlagworte: „Drachenfilm“

Dragonheart 3 – The sorcerer’s curse

Dragonheart 3 - Der FLuch des Druiden

Dragonheart 3 – Der FLuch des Druiden

Was Drachenfilme betrifft, bin ich ein gebranntes Kind. So richtig gute Filme, die auf die große Leinwand gehören, ein vernünftiges Budget zur Verfügung hatten oder zumindest eine gute Geschichte bieten und nicht völlig Banane sind, gibt es nicht mehr allzu oft. Die großen Klassiker wie „Herrschaft des Feuers“ oder „Dragonslayer“ schwirren mir im Gedächtnis rum, doch stattdessen bekomme ich Gurken wie Wyvern, Dragonstorm oder Dragon Fighter präsentiert.

Deswegen bin ich auch etwas skeptisch als mir eben berichtet wurde, dass Dragonheart 3 erschienen sei. Dragonheart, das lässt mir wohlige Schauer über den Rücken laufen, war das doch einer der ersten richtig groß produzierten Hollywood Filme mit einem sprechenden Drachen in der Hauptrolle, mit einer märchenhaften Geschichte und einem Ende, dass zu Tränen rührte. Doch dann kam Dragonheart 2 – Ein Film so strunzend dämlich, dass ich mich geweigert habe ihn zu rezensieren.

Jetzt sitze ich hier, in meinem Warenkorb liegt Dragonheart 3 und mein Finger kreist über dem „Bestellen Button“. Soll ich es tatsächlich wagen? Ach was solls – klick- gekauft!

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Dragon Chronicles – Die Jabberwocky Saga erscheint bald

Und wieder einmal ein Drachenfilm, direkt aus dem TV auf die BluRay. Dragon Chronicles – Die Jabberwocky Saga. Hätte nicht gedacht, dass der Gute Alte Jabberwocky aus „Alice im Wunderland“ so viele Filmauftritte haben würde.

Beware the Jabberwock, my son!
The jaws that bite, the claws that catch!
Beware the Jubjub bird, and shun
The frumious Bandersnatch!

Den Film werde ich mir dennoch mal ansehen, auch wenn er schon wieder sehr schlecht bewertet wird. Hier noch rasch die Inhaltsangabe, bevor ich mich wieder den portugiesischen Köstlichkeiten  hier in Lissabon widme 🙂

„Alec, ein tapferer, aber etwas ungestümer Ritter kehrt nach längerer Reise zu seinem Vater und seinem Bruder Francis zurück. Doch die traute Idylle hält nicht lange an, denn das Ungeheuer Jabberwocky bedroht das Heimatdorf der Familie, angelockt durch den Reisenden Cid. Als der Vater von dem geflügelten Ungetüm getötet und die Damen ihrer Herzen entführt werden, müssen Alec und Francis alles Können aufbieten und sich dem blutrünstigen Monster stellen…“

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Merlin und der Krieg der Drachen

Im Jahre 420 des Herrn wird Merlin, der größte Zauberer aller Zeiten, als Sohn einer Nonne und eines Dämons geboren. Das Kind kann dem Tode jedoch mit Hilfe des Magiers Magus entkommen, der ihn fortan aufnimmt, aufzieht und ausbildet. Englands Hoffnungen ruhen nur zu bald auf Merlin, der den schwachen König mit allen Kräften gegen Vendiger (seinen Ziehbruder) und die Sachen unterstützt, denn Vendiger scheut auch nicht davor zurück, eine Horde feuerspeiender Kampfdrachen gegen Merlin einzusetzen.

„Und auch das US-Movie Merlin und der Krieg der Drachen aus dem Jahre 2008 setzt dem Meister-Magier ein weiteres, gelungenes cineastisches Denkmal.“ Wenn ich diesen Satz in einer Rezension lese und es sich auf hier beschriebenen Film bezieht, dann kommt mir mein Frühstück wieder hoch. Hat der Autor den Film gesehen? Ich zumindest habe das getan und mein urteil fällt ungleich anders aus.

Die Kulisse in Wales bietet dem Film eine stimmige und zur Geschichte passende Grundlage auf der sich die Schauspieler austoben. Die Dialoge sind dabei für eine Low Budget Produktion (im Vergleich zu anderen Abscheulichkeiten) gar nicht schlecht und die Schauspieler bringen diese auch recht gut rüber, wenngleich ich Jürgen prochnow nicht unbedingt als den Vorzeigedarsteller für einen alten Magier sehe. Leider sind es wieder einmal die Drachen, die dem Film alle Pluspunkte rauben, die er sich anderswo evtl erarbeitet hat. Stümperhaft in den Film kopierte, hölzerne, Modelle, die sich bewegen wie das Erstlingswerk eines 3D Studio Anfängers. Auch die anderen Effekte sind gruselig, die Blitz-Bruzzelfinger Effekte beispielsweise sahen seinerzeit bei Star Wars einfach klasse aus. Hier wurden sie vermutlich mit einer 50€ Software einfach über den Film drüberkopiert. Das und die Blechrequisiten kann auch Jürgen Prochnow nicht mehr ausgleichen. Dabei ist die Idee die bekannte Sage um Merlin, König Uther Pendragon, den Roten und den Weißen Drachen herum ein wenig mit dunkler Magie aufzupeppen gar nicht schlecht.

Interessant auch, was ein Rezensent des Film auf Amazon.de bemerkte: „Zu Excalibur bleibt mir nur zu sagen, dass es echt schwach ist ein Filmschwert eines der wohl bekanntesten Filme überhaupt zu klauen…
Es handelt sich hierbei um „Glamdring“ aus „Herr der Ringe“, das Schwert welches Gandalf im Kampf führt. Für Leute die genauer hinschauen ist sogar die Runeninschrift auf der Parierstange zu erkennen.“

Kurzum: Wieder einmal ein Film für den es sich nicht lohnt auch nur einen Cent auszugeben. Hört das denn in diesem Genre nie auf?

Weiterführende Links:
Merlin und der Krieg der Drachen bei Amazon

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Dragon Crusader

Wie angedroht, habe ich mir den Film Dragon Crusader angesehen. Mit der entsprechenden Stimmung in der ich mich gerade befand war das ein durchaus witziges Unterfangen…machte den Film aber dadurch nicht besser.

Nach dem Verbot ihrer Gemeinschaft sind die Kreuzritter des Templer-Ordens auf der Flucht. Bei einem Piratenüberfall auf ein Dorf, kommen sie den Einwohnern zu Hilfe und erfahren von der Entführung der jungen Neem, die sie schließlich auf dem verlassenen Piratenschiff wiederfinden. Die junge Frau beherrscht dunkle Zauberkünste und hat aus Rache an den Piraten, jeden, der das Schiff betritt und Blut an den Händen hat, dazu verflucht, sich in einen Gargoyle zu verwandeln. Dass auch die wackeren Kreuzritter dieses Schicksal ereilen wird, ist somit nur eine Frage der Zeit. Die beste Möglichkeit den Fluch zu brechen scheint, die Schreckensherrschaft des furchtbaren Zauberers „Schwarzer Drache“ zu brechen.

In einer hübschen, hügeligen Landschaft kämpfen sich die Schauspieler schwer mit Puder geschminkt voran um das arme gekidnappte Mädchen zu retten, dass sie mit einem tödlichen Fluch belegt hat. Sie kämpfen gegen Piraten, untote Piraten, Dorfbewohner die gar nicht kämpfen wollen, Gargoyles, völlig Unbeteiligte, Drachen, gegen sich selbst… Im Grunde ist dieser Film eine Aneinanderreihung von Kämpfen. Diese sind meist gar nicht schlecht choreographiert, wenn es Mann gegen Mann gilt. Doch sobald eines der Fabelwesen auf die Bildfläche tritt, möchte man sich am liebsten die Augen mit einem Mixer herausquirlen. Die Animation der durchaus ansehnlichen Drachen- und Gargoyle-Modelle ist derart stümperhaft und bar jeder Physik, dass mir die alten Sindbad Filme wie eine Wohltat vorkommen. Vor über 70 Jahren konnte man schon Skelette und Minotauren besser agieren und mit den Schauspielern interagieren lassen als hier. Mal sind die durch und durch bösen Geschöpfe riesig, dann wieder so groß wie Menschen und davon sie beim Fliegen hoch und runter hüpfen will ich nicht weiter berichten müssen, sonst geht mein Blutdurck wieder durch die Decke. Dragon Crusader ist ein gutes Beispiel wie man die annehmbare Leistung der Schauspieler und die gut gewählte Kulisse durch schlechte Computeranimationen zu einem Film am unteren Rand der Bewertungsskala degradieren kann. Dass die Story keinen Preis für Originalität gewinnen würde, war eh zu erwarten, weswegen ich diese gar nicht erst bemängeln möchte, sondern als Trash abstemple. Einziger Lichtblick ist die Kampfamazone Aerona, deren grimmiger und gleichgültiger Gesichtsausdruck sowie kämpferische Leistungen ich mir in einem 80er Fantasy-Actionfilm Film neben Arnold Schwarzenegger gewünscht hätte. In Dragon Crusader ist sie, wie alle Charaktere, einfach nur flach und lebt von den Kampfszenen. Viel zu sagen gibt es eh nicht und was abzüglich der Witze und Frotzeleien inhaltlich übrig bleibt ist noch viel weniger.

Dragon Crusader hat seine Top-Wertung von 2,8 Punkten in der iMDB zurecht und damit einen Platz unter den 5000 schlechtesten Filmen mehr als verdient. Schaut ihn euch bitte nicht an, ich weine meinen Hirnzellen nach, die sich während der 90 Minuten freiwillig vernichtet haben, um das nicht nochmal ertragen zu müssen.

Weiterführende Links:
Dragon Crusader bei Amazaon

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Dragon Crusader erscheint am 19.3.2012

Nach dem Verbot ihrer Gemeinschaft sind die Kreuzritter des Templer-Ordens auf der Flucht. Bei einem Piratenüberfall auf ein Dorf, kommen sie den Einwohnern zu Hilfe und erfahren von der Entführung der jungen Neem, die sie schließlich auf dem verlassenen Piratenschiff wiederfinden. Die junge Frau beherrscht dunkle Zauberkünste und hat aus Rache an den Piraten, jeden, der das Schiff betritt und Blut an den Händen hat, dazu verflucht, sich in einen Gargoyle zu verwandeln. Dass auch die wackeren Kreuzritter dieses Schicksal ereilen wird, ist somit nur eine Frage der Zeit. Fortan suchen die Männer nach Wegen, den Fluch doch noch zu bannen. Sie beschließen, die Schreckensherrschaft des furchtbaren Zauberers und seinen beängstigenden Drachen zu beenden, um somit auch die Flüche seiner Kunst zu brechen. Ein kühner Plan, dessen Erfolg in Frage steht…

Ich fasse zusammen: Eine Gruppe Abenteurer zieht aus, um eine gefangene Prinzessin aus den Klauen eines bösen Zauberers zu befreien. WOW, das klingt neu und unverbraucht. Ist bestimmt ein grandioser Film. Nein, ein Blick in die imdb lässt Böses erahnen. 2,7 von 10 Punkten. Na ich bin gespannt was sich uns ab dem 19.3. bietet. Der Trailer bei Youtube lässt mich ja schon böses erahnen. Ich denke ich werde mir den Film zeitgleich mit Herrschaft des Feuers ansehen. Im Mittel sollte ein guter Film entstehen 🙂

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lO-hPbMtRzk[/youtube]

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Dragon Crusader bei Amazaon

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Paladin – Der Drachenjäger

Als Will Shepherds Vater von einem Drachen getötet wird, beendet Will sein abgeschiedenes Bergleben, fest entschlossen den Tod seines Vaters zu rächen. Dazu heuert er bei Baron Sterling an, um sich zum Ritter ausbilden zu lassen. Während seines Aufenthalts wirft er zunehmend ein Auge auf Kate, die schöne Tochter des Barons. Doch nicht nur er buhlt um die Gunst von Sterlings Tochter, auch der Adelige Rogan zeigt ein unverhohlenes Interesse.

Die Geschichte um den Schafhirten Will, der seinen Vater rächen möchte und sich dabei in die Tochter seines neuen Herren verliebt ist weder neu noch originell. Ich mag gar nicht zählen wie oft ich das in dieser oder ähnlicher Form schon gelesen oder gesehen habe. Dennoch ist Paladin ein anständiger Fantasyfilm und die Aufnahmen der Landschaften und Kulissen, die sich mir in voller Bluray-Klarheit boten, waren toll, die Schauspieler passend ausgewählt und die ganze Stimmung gut eingefangen. Wie immer bei solchen Low-Budget Produktionen musste jedoch leider die Qualität des Drachen arg leiden. Der Drachen (mal wieder ein Wyvern) sieht an sich gut gemacht aus und bewegt sich auch so wie man es von solch einer Kreatur erwarten würde. Damit ist es jedoch nicht getan. Die Integration eines 3D Modells in einen Realfilm ist eine Kunst, die die Filmemacher von Splendid Film/WVG leider nicht beherrschten. Völlig deplatziert stacksen und stochern Drachen und Schauspieler aufeinander ein, der Drache wirkt eigentlich ständig falsch belichtet und sein Flammenatem ist nur peinlich. Sehr schade, das konnte sogar Disneys „Dragonslayer“ besser und der Film ist über 30 Jahre alt.

Dennoch bleibt ein kurzweiliger Fantasyfilm, bei dem der Drachenangriff den Rahmen für eine kleine Romanze zwischen Schafhirte und Baronentochter bietet. Ausleihen, Ja! Kaufen, Nein!

Weiterführende Links:
Paladin der Drachenjäger bei Amazon

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Paladin – Der Drachenjäger erscheint am 27.1.2012

Am 27.01. kommt ein neuer Drachenfilm in den Handel. Direkt auf DVD bzw. Bluray kämpft Will Shepherd gegen Drachen und für das Herz einer Prinzessin.

Hier mal der Inhalt von filmstarts.de

Eigentlich will Will Shepherd (Richard McWilliams) nichts anderes, als ein abgeschiedenes und ruhiges Leben zu führen. Als sein Vater jedoch eines Tages von einem Drachen getötet wird, beendet Will sein abgeschiedenes Leben, fest entschlossen. den Tod seines Vaters zu rächen. Dazu heuert er bei Baron Sterling an (Ian Cullen), um sich zum Ritter ausbilden zu lassen. Während seines Aufenthalts wirft er zunehmend ein Auge auf Kate (Nicola Posener), die schöne Tochter des Barons. Doch nicht nur er buhlt um die Gunst von Sterlings Tochter, auch der Adelige Rogan (Philip Brodie) zeigt ein unverhohlenes Interesse. Kate ist jedoch nicht nur wunderschön, sondern besitzt überdies auch magische Fähigkeiten, die auf der Jagd nach dem Drachen durchaus nützlich sein können. Da inzwischen 1000 Goldkronen auf den Kopf der Bestie ausgesetzt worden sind, beginnt für Will ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem er sich sowohl gegen Rogan und Sterling erwehren, den Drachen erlegen und um das Kates Herz kämpfen muss.

Nun, den Film werde ich mir doch demnächst mal in meine Sammlung holen und Euch berichten.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=y04i6kystIQ[/youtube]

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Paladin der Drachenjäger bei Amazon

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Kindchenschema bei Drachen

Habt ihr in Bio aufgepasst? Das Kindchenschema bezeichnet einen Schlüsselreiz bei höheren Tieren und Menschen, ein Fürsorgeverhalten gegenüber ihren Jungen zu entwickeln. Meistens ist das Kindchenschema durch eine hohe Stirn, tief liegende Gesichtszüge mit große Augen, kleiner Nase, einem kleinen Kinn, und rundlichen Wangen geprägt. Was das mit Drachen zu tun hat? Das frage ich mich allerdings auch. Schaue ich aber etwas länger mal in die Auswüchse des Massenmediums Film, dann offenbahrt sich eindeutig der Zusammenhang. Beinahe jeder kommerziell erfolgreiche Film in dem ein Drache erscheint, verwendet ein dem Kindchenschema entsprechendes Modell. Demgegenüber sind Filme in denen der Drache ein Widersacher ist entweder nicht kommerziell erfolgreich, oder werden von den „Drachenfans“ als schlecht bezeichnet. Beispiele? Gerne!

  • Eragon: Kindchenschema sowohl als frisch geschlüpftes, als auch ausgewachsenes Exemplar! (Bild 1+2)
  • Mein Freund der Wasserdrache: Auf Teufel komm raus auf niedlich getrimmt! (Bild 3)
  • Dragonheart 1+2:  Kindchenschema…und auch noch Kulleraugen… (Bild 4+5)
  • Drachenzähmen leicht gemacht: Auch hier wurde das Schema angewandt. (Bild 6)
  • Die unendliche Geschichte: Auch Fuchur zeigt eindeutig obige Merkmale (Bild 7)
Kindchenschema bei DrachenKindchenschema bei DrachenKindchenschema bei DrachenKindchenschema bei DrachenKindchenschema bei Drachen
Kindchenschema bei DrachenKindchenschema bei Drachen

Aber es gibt auch Filme mit Drachenmodellen, die nicht niedlich, süß oder beschützenswert sind, im Gegenteil. Drachen, so jedenfalls unsere Überlieferung seit einigen Jahrhunderten, sind böse und ein Werk des Teufels. Gute Filme mit bösen Drachen? Auch die gibt es.

  • Disneys Dragonslayer: Diesen Film kennt leider kaum jemand, er ist aber ein wahrer Klassiker! (Bild 1)
  • Herrschaft des Feuers: Ein genialer Film, aber die Fans nehmen ihn nicht in den Olymp und ihre Herzen auf. (Bild 2)
  • Age of Dragons: Die schuppige Neuverfilmung von Moby Dick kam in Deutschland weder in die Kinos noch in die Videotheken. (Bild 3)
  • D-Wars: Eine trashiger Science Fiction – Fantasy – Mix, mit vielen ungewöhnlichen, asiatischen Drachen. (Bild 4)
Kindchenschema bei DrachenKindchenschema bei DrachenKindchenschema bei DrachenKindchenschema bei Drachen

Man erkennt deutlich die Abweichung zu obigen Beispielen: Spitze Schnauzen, Reisszähne, schlitzförmige- oder Repitilienaugen, gestreckter, rauptierähnlicher Körperbau. Mir persönlich gefielen stets Filme mit eben jenen bösartig aussehenden Drachen am besten, weil sie meiner Vorstellung  am ehesten entsprechen. Zum Glück flimmert mein liebstes Schuppentier verhältnismäßig oft über die große Leinwand oder auf dem heimischen Fernseher, auch wenn ich meine Favoriten meist nur in Statistenrollen oder als Werkzeuge der Zerstörung betrachten darf. Ich hoffe auf einen Film der sich auf eine Stufe mit Herrschaft des Feuers oder Dragonheart stellt und mir keinen sprechenden pummelbäuchigen Liebhabdrachen präsentiert. Bis dahin muss ich wohl Nischenprodukte betrachten oder mich im Internet umschauen, denn auch dort gibt es einige Kurzfilme mit teilweise hervorragenden visuellen Ergebnissen, wie zum Beispiel:

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Skyrim: Dragon Hunt

Youtube User Polcan99 scheint ein echter Skyrim Fan zu sein, denn er hat auf Youtube einen Fanfilm eingestellt, der einen einzelnen Kämpfer gegen einen Drachen antreten lässt.

Only a true a warrior, a Dragonborn, can survive in the land of Skyrim and save Tamriel from destruction.
Slaying a dragon and absorbing his soul is the only way to win against Alduin… so let the dragon hunting begin!

Das Video ist eine Vermengung von Realfilmsequenzen mit einem CGI Drachenmodell. Das Modell sieht dabei erstaunlich gut aus und auch die Animation ist ihm hervorragend gelungen.

[youtube width=“600″ height=“335″]http://www.youtube.com/watch?v=WvZm2tnhk6k[/youtube]

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Die Drachenjäger – Der Film

Die gleichnamigen Cartoonserie um die verschrobenen Drachenjäger Gwizdo und Lian-Chu auf der großen Leinwand. Ich gebe zu die Zeichentrickserie nie gesehen zu haben, war von der Qualität des Kinofilms aber mehr als überrascht.

Die kleine Zoe wünschte sich seit jeher an der Seite ihres Idols, dem silbernen Ritter, gegen Drachen zu kämpfen. Als die Kunde vom baldigen Erwachen des zerstörerischen Weltenfressers die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt kann Zoe die beiden Drachenjäger Gwizdo und Lian-Chu überreden, nein sagen wir eher unfreiwillig in diesen Auftrag hineinmanövrieren. Gemeinsam brechen sie auf, um den Weltenfresser aufzuhalten.

Klassische Drachen und Drachenformen? Die haben bei den Drachenjägern nichts zu suchen. Hector das kleine, blaue Feuer-spuckende Plüsch Drachen-Ding macht da nur den Anfang. Ein riesiger Drache aus Fledermäusen bestehend und Feuerpfurz – angetriebene Schweinedrachen geben sich die Klinke in die Hand und ein riesiger Knochendrache ist der logische Schluss. Man merkt, es ist ein Kinderfilm. Manches ist gruselig, aber letztendlich immer niedlich und mit einem oder zwei Augenzwinkern versehen. Bei all der Niedlichkeit und verbalen Kabbeleien zwischen den Protagonisten ist für mich der wahre Hauptdarsteller jedoch die Welt der Drachenjäger an sich. Frei im Nichts schwebende Steininseln, herumtreibende Minigloben, in der Schwerelosigkeit gegeneinanderkrachende Überreste vergangener Großstädte; das ist ein Feuerwerk an Effekten. Mal übertrieben bunt mit umherfliegenden Kaninchen, mal gruselig mit verängstigt umherfliegenden und blökenden Schafen … erm ja… aber dennoch höchst beeindruckend. Falls ihr den Film nicht eh schon kennt, schaut ihn euch an, ich habe mich köstlich amüsiert!

[youtube width=“600″ height=“371″]http://www.youtube.com/watch?v=XQf_kC3lcUQ[/youtube]

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Ein Wyvern in Sucker Punch

Über den Film kann man denken was man mag, aber der Drache, der sich den Darstellerinnen in einer der Traumsequenzen entgegenstellt ist über jeden Zweifel erhaben. Hach, habe ich mich gefreut, als mein Player die BluRay des Films von Zack Snyder abfeierte. Laut, bunt, völlig dämlich, aber der Schuppenfreund war toll! Ein geifernder Wyvern mit Hornnase, gepanzertem Hals und viel Flammen im Maul. So muss es aussehen. Das sagten sich anscheinend auch einige TrickfilmFans und produzierten einen netten kleinen Film (s.u.) Wieder einmal mehr fällt mir auf, dass gefährliche Drachen anscheinend genauso einen Hollywood Stereotyp darstellen wie gute Drachen. Böse Drachen müssen demzufolge Wyvern sein, irgendwelche Gebäude bekraxeln und Feuer speien. Schäm dich Hollywood, da gäbe es doch noch viel mehr. (Aber dennoch danke für diesen schönen Drachen)

Ein Wyvern in Sucker PunchEin Wyvern in Sucker PunchEin Wyvern in Sucker PunchEin Wyvern in Sucker Punch

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Harry Potter 7.2

Nachdem ich mich gestern ein wenig über fettärschige Knuddeldrachen aufgeregt habe, wurde ich heute ein wenig besänftigt, als ich mir den letzten Teil der Harry Potter Verfilmung im Kino ansehen durfte. Zugegeben, nicht ein einziges Buch habe ich von Rowling gelesen, also wusste ich tatsächlich nicht, dass mich ein wunderschöner Wyvern erwarten würde.

Der Eisenbauch ist die größte bekannte Drachenrasse bei Harry Potter. Er kann bis zu sechs Tonnen schwer werden, ein kaum vorstellbares Gewicht. Die Schuppen sind metallgrau, die Augen tiefrot und die Klauen besonders lang. So wirkt der Eisenbauch auf den ersten Blick eher rundlich und behäbig. Dennoch ist diese Rasse extrem gefährlich. Er kann unter Umständen ganze Siedlungen dem Erdboden gleich machen. Der Eisenbauch wird in der Ukraine intensiv beobachtet, weil schon häufig von großen Schäden berichtet wurde, die auf sein Konto gingen.[1]

Ich muss sagen, dass mich dadurch praktisch alle Drachen in jeder einzelnen der Verfilmungen schwer begeistert haben. Tolle Animation, Modelle und (und das sollten wir niemals vergessen) – tolle Modellinteraktion mit den realen Schauspielern.

  1. [1]http://www.harry-potter-buecher.de/drachen/ukrainischer_eisenbauch.php

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Eldyn der Zauberlehrling…

Meine Gedanken der Stunde beziehen auf den Film Mystikal – Eldyn der Zauberlehrling. Nicht zwingend das, was ich einen Drachenfilm bezeichnen würde, aber immerhin kommt einer darin vor. Das was ich jedoch sah, hat mir mal wieder die Haare zu Berge stehen lassen. Ein „lieber, ängstlicher“ Drache (wahrscheinlich sogar Vegetarier), der seine tyrannosaurische Abstammung nicht leugnen kann. Evtl ist er auch ein naher Verwandter von Errol, dem Sumpfdrachen (der blaue Drache links). Wer weiß das schon? Jedenfalls hat er einen unglaublich dicken Hintern und fliegt wie eine Hummel! Und genau das ist etwas was ich nicht leiden kann: fettärschige Hummeldrachen! Meine Frage lautet deswegen: Warum sind niedliche Drachen stets so unglaublich fettärschig? Kindchenschema?

Eldyn der Zauberlehrling…Eldyn der Zauberlehrling…Eldyn der Zauberlehrling…

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Ein „Pern“ Film rückt ein Stückchen näher Richtung Wirklichkeit

Na, da werden wieder Wellen der Begeisterung durch die Reihen der vielen McCaffrey und Pern Fans gehen. Todd McCaffrey eröffnete gerade in seinem Blog, dass die Bestrebungen einen Film über die äußerst erfolgreiche Buchserie um die Drachenreiter von Pern zu drehen, doch nicht nur Fangerüchte sind. Bei Drehbuchautor David Hayter (X-Men, Watchmen) wurde angefragt, ob er Dragonflight, das erste Buch der Serie von 1968 auf die große Leinwand bringen wolle.

Anne McCaffre sagt dazu:

The fans and I have been waiting, not so patiently, for a long time to see Pern and her characters on the big screen. I couldn’t be more thrilled that a writer with David’s tremendous creativity and track record of translating beloved source material into fantastic movies has decided to make this his next epic adventure.

Recht hat sie, die Fans werden das Projekt sehr argwöhnisch beäugen. Schließlich gab es in den letzten Jahren mehr als einen Fan-Wettbewerb um festzulegen welcher Schauspieler welchen Charakter bei einer möglichen Verfilmung verkörpern dürfte. Aber ernshaft, wenn nur die Hälfte der Wünsche der Pern-Fans umgesetzt werden sollte, dann würde das ein Stelldichein der Stars und ein verdammt teuer Film werden 🙂

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Age of the Dragons – Moby Dick für Drachenfans

age_of_the_dragonsAuf der Suche nach Abenteuern und Reichtum heuern der junge Harpunier Ismael und sein Blutsbruder Queequeg auf dem Drachenjägerschiff Pequot unter Kapitän Ahab an. Getrieben durch den Wunsch nach Rache treibt Ahab seine Crew unbarmherzig an immer weiter nach Norden zu reisen, in Richtung des Horts des weißen Drachen, durch das eisige Drachenland.

„Age of the Dragons“ ist eine nur auf DVD / Bluray erscheinende Adaption von Moby Dick. Die Geschichte und beteiligte Personen bleiben dabei locker am Original von 1851, der Transfer in das Fantasyszenario mit seiner winterlichen Berglandschaft ist aber dennoch (zumindest für eine Low Budget Produktion) erstaunlich gut gelungen. Entgegen den vielen Billigproduktionen der letzten Jahre sind die Schauspieler gut ausgewählt, die Charaktere nachvollziehbar und die Dialoge passend. Besonders gut gefallen mir die Kulissen und Requisiten des Films. Okay, das wie von zauberhand fahrende Boot/Panzer ist etwas absurd, aber es ist gut gemacht und versprüht sowohl unter Deck, als auch während der Drachenjagd den Charme einer dreckigen Galeere. Im Grunde habe ich also nur wenige Punkte zu kritisieren.

  1. Die Geschichte rund um die explosive Drachenessenz und deren Extraktion hätte ausgebaut werden können und so für einige spannende Szenen gesorgt.
  2. Die Integration der am Computer animierten Drachen in den Film war in einigen Szenen doch sehr stümperhaft. Im Gegensatz zu den zeitweise verwendeten und sehr natürlich wirkenden Puppen fällt das doch etwas unangenem auf.

Dennoch, die Drachen von „Age of the dragons“ sind toll. Sehr detaillierte, böse geifernde Wyvern, die sich an das Design aus „Herrschaft des Feuers“ anlehnen es aber nicht ganz erreichen. Ein guter kurzweiliger Film abseits der Hollywood CGI Materialschlacht.

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Age of the Dragons

Age of the Dragons ist eine Adaption von Herman Melvilles Moby Dick. Den weißen Wal hat man kurzerhand durch einen weißen Drachen ersetzt und Kapitän Ahab somit in ein Fantasy Szenario verfrachtet. Das in den Trailern gezeigte Schuppentier hat dabei die Form eines Wyvern (nur zwei paar Gliedmaßen), speiht Feuer, faucht schön schaurig und terrorisiert einen schneebedeckten Landstrich. Wenn jetzt noch der Rest des Films, Story, Schauspieler und Action stimmen, dann haben wir Drachenfans vielleicht mal wieder einen sehenswerten Film im Stil von „Herrschaft des Feuers“ vor uns. Die  BluRay und DVD erscheinen voraussichtlich am 25.5.2011.

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Sintel – Ein Open-Dragon-Movie

sintel_logo
Da habe ich lange drauf gewartet. Endlich wurde der fertige Film „Sintel“ veröffentlicht. Nach Elephant’s Dream und Big Buck Bunny ist Sintel der dritte Film des Blender Open Movie Project und genau nach meinem Geschmack. Ein Junges Mädchen findet eines Tages einen verletzten Jungdrachen und zieht ihn auf. Als dieser jedoch von einem ausgewachsenen Exemplar entführt wird, bricht sie auf ihn zu finden. Dass sich im Bereich der 3D Animation einiges getan hat weiß jeder, der in den letzten Jahren mal im Kino war und sich von Disney oder Dreamworks hat berieseln lassen. Die Open Movie Szene braucht sich in keinster Weise vor den Hollywood Größen zu verstecken! Der etwa 15 Minuten lange Film erzählt eine vorhersehbare, aber irrsinnig kurzweilige Geschichte, die besonders durch ihre visuellen Effekte, Modelle und Choreographien besticht. Fantastische Modelle, ein Drache zum Knuddeln und einer zum Fürchten! Sintel erhält von mir den Stempel des bisher besten Drachenkurzfilms den ich kenne!

Und jetzt ohne viel mehr Gerede: Ansehen! SOFORT!

Weiterführende Links
Sintel Homepage

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Wyvern – Rise of the Dragon

wyvern_rise_of_the_dragon_limited_edition_bild_1Als im nördlichen Alaska die Eisberge immer weiter schmelzen, erwacht ein eingefrorener Drache erneut zum Leben. Der viergliedrige Wyvern terrorisiert fortan das kleine, abgelegene Dörfchen Beaver Mills und schlachtet sich seinen Weg durch die Bevölkerung.
Wyvern, Return of the dragon ist eine Produktion von Syfy und als TV Produktion qualitativ in Bild und CGI Effekten gar nicht mal schlecht gelungen. Leider lässt das Skript die eigentlich ganz passablen Schauspieler derart dümmlich agieren, dass man sich nur an den Kopf fassen muss. Während der Drache immer weiter vorrückt und immer mehr Bewohner tötet, hat man das Gefühl, als hätten die Drehbuchautoren einfach zu Beginn ihrer Arbeit bestimmte Schlüsselszenen im Kopf gehabt und ihr Film musste diese einfach abspulen, egal wie unpassend sie wirken.
„Eine riesige Echse wird uns alle töten, verständigen sie den Sheriff“ – „Haben sie schon einen Unfallbericht ausgefüllt? Ohne werde ich den Sheriff nicht verständigen.“
Oh, der Drache sitzt auf dem Dach des Hauses auf dem wir uns befinden. Dennoch jogge ich locker lässig aus dem Haus und schaue suchend in alle Richtungen außer in die des Daches dem dieser 8m hoch kauert.
Und das waren nur zwei Beispiele. Es gibt Duzende weitere. Wyvern ist ein Film aus einer Reihe an Filmen in denen der Syfy meiner Meinung nach versucht eine Liste an bekannten Monstern abzuhaken. Bigfoot? Check! Werwolf? Check! Drache? Check! Graf Dracula , Pumuckl und der Gilb? Check, check und check! Dabei leidet die Qualität. Gebt den Drehbuchautoren lieber zwei Tage mehr Zeit zu recherchieren, dann bleibt uns so ein Schund künftig erspart. Zwar sieht der Wyvern selbst toll aus, der Film insgesamt ist jedoch eine Beleidigung. Wer einen tollen Wyvern sehen will, der schaut sich lieber noch einmal „Die Herrschaft des Feuers“ an und trinkt darauf einem grässlichen Film entkommen zu sein.

Wyvern bei Amazon

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Dragon Hunter

dragon_hunter

Als ein Drache ihr Heimatdorf zerstört, fliehen Darius und sein jüngerer Bruder Kendrick nach Osten. Schnell verbünden sie sich mit einer Gruppe von Kriegern, die sie auf Ihrem gefährlichen Weg durch Ork-verseuchtes Gebiet begleitet, um Darius und Kendrick sicher nach Ocard zu bringen. Dort soll nach alten Sagen der Drachenkrieger geschult werden, der einzigen Schutz gegen die Bestie.

Dragon Hunter könnte direkt aus dem Hirn eines Rollenspielers entsprungen und auf die Leinwand gehüpft sein. Etwas einfältig, aber dennoch unterhaltsam. Ein übervorsichtiger Krieger schleppt seinen jüngeren (und völlig unbegabten) Bruder nach einem Drachenangriff quer durch die gefährlichsten Gebiete seines Landes, um die wahrsagerischen Träume ihrer (natürlich bei einem Orkangriff ums Leben gekommenen) toten Mutter zu respektieren. Demnach sei Kendrick der Drachentöter, der das Land befreien würde. Der Prototyp eines Eskortauftrages beginnt. Um diese Aufgabe jedoch zu erfüllen, braucht Kendrick natürlich tatkräftige Hilfe wie Schlachtgefährten und selbstverständlich einen weisen Mentor. Zumindest die Gefährten lassen nicht lange auf sich warten und so rottet man sich rollenspieltypisch zusammen. „Wer seid ihr?“ – „Das geht euch nichts an“ – „Dennoch seht ihr vertrauenswürdig aus, lasst uns gemeinsam reisen, wir werden euch bis auf den Tod beschützen.“…aaah ja. Gestärkt durch die Verkörperungen der Archetypen Halbelfenprinzessin, Barbar, Dieb, Paladin und Vollidiot (die im Rahmen der Handlung natürlich abnippeln müssen) geht es quer durch die Wildnis und vorbei an einigen Widrigkeiten, bis Kendrick endlich der Wahrheit ins Auge blicken und seine Bestimmung antreten kann.

Ich konnte mir ein Schmunzeln mehrfach nicht verkneifen, wenn die Situationen, Anspielungen und Frotzeleien der Charaktere mir aus eigenen abendlichen Rollenspielerfahrungen seltsam bekannt vorkamen. Zudem kommt die Idee der Fortpflanzung der Drachen einem jeden Alien-Fan zwar hinreichend bekannt vor, aber gut kopiert ist in diesem Fall besser als schlecht selbst erdacht. Dragon Hunter hätte deswegen durchaus ein guter Fantasyfilm sein können, wenn er nicht an der entscheidenden Stelle gepatzt hätte: Dem Drachen. Das Drachenmodell ist toll, böse, geifernd und bedrohlich, aber die Animationen wirken so hölzern, unnatürlich und ganz und gar fehl am Platz, dass ich mir die Szene immer und immer wieder ansehen musste, in der Hoffnung dass es meine Übermüdung gewesen wäre, die mir beim Betrachten einen Streich spielte. Lässt man dies jedoch beiseite und betrachtet den Film eher als eine Rollenspiel Karikatur, ähnlich wie „The Gamers“ von Dead Gentlemen Productions, dann hat der Film einen tollen Charme und ist qualitativ hochwertig produziert. Besser als die meisten Drachenfilmen der letzten Zeit ist er allemal.

Offizielle Homepage von Dragon Hunter

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Dragon Storm – Die Drachenjäger

Im 12. Jahrhundert stürzen Meteoriten vom Himmel und geben feuerspeiende Drachen frei. Die machen postwendend alle umliegenden Weiler dem Erdboden gleich und zwingen den König Fastrad samt Gefolge Asyl beim verhassten König Wednesbury zu suchen. Dort formiert sich bald eine furchtlose Jagdpartie.

Die Drachenjagdgruppe ist selbstverständlich eine wild zusammengewürfelte Truppe, die beinahe alle Stereotypen einer klassischen Rollenspielgruppe vereint. Der geheimnissvolle aber herzensgute Jäger (der natürlich sein Herz verlieren wird), die wilde Amazone (die im Körper einer Prinzessin steckt), der exotische Ausländer (der -Karate sei dank -unbesiegbar ist), der Hofmagier (oder Alchemist) und der Meuchelmörder (der natürlich dem Protagonisten nach dem Leben trachtet). Achja und natürlich gibt es einen bösen und einen guten König samt Gefolge.

Auch ohne großes Budget oder tolle Tricks kann der Film einen gewissen Charme entfalten. Verwöhnt durch allzuviele Hollywood Multimillionen-Produktionen mag es einem sauer aufstossen, dass die Drachen aussehen, als wären sie als kostenlose Dreingabe aus einem schlechten Renderprogramm gekommen und auch die Stuntman sind ein wenig übereifrig in ihren Versuchen spektakulär zu fallen. Aber unterhalten wird man trotzdem ganz gut.

Als abendlicher Film der im Fernsehen kommt ist Dragonstorm sogar zu gebrauchen, aber bitte gebt kein Geld dafür aus!

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