{"id":896,"date":"2007-04-27T20:46:28","date_gmt":"2007-04-27T20:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=896"},"modified":"2007-04-27T20:46:28","modified_gmt":"2007-04-27T20:46:28","slug":"schiller-der-kampf-mit-dem-drachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2007\/04\/schiller-der-kampf-mit-dem-drachen\/","title":{"rendered":"(Schiller) Der Kampf mit dem Drachen"},"content":{"rendered":"<p>Was rennt das Volk, was w\u00e4lzt sich dort <br \/>Die langen Gassen brausend fort? <br \/>St\u00fcrzt Rhodus unter Feuers Flammen? <br \/>Es rottet sich im Sturm zusammen, <br \/>Und einen Ritter, hoch zu Ro\u00df, <br \/>Gewahr ich aus dem Menschentro\u00df, <br \/>Und hinter ihm, welch Abenteuer! <br \/>Bringt man geschleppt ein Ungeheuer, <br \/>Ein Drache scheint es von Gestalt, <br \/>Mit weitem Krokodilesrachen, <br \/>Und alles blickt verwundert bald <br \/>Den Ritter an und bald den Drachen. <\/p>\n<p>Und tausend Stimmen werden laut: <br \/>&#8222;Das ist der Lindwurm, kommt und schaut! <br \/>Der Hirt und Herden uns verschlungen, <br \/>Das ist der Held, der ihn bezwungen! <br \/>Viel andre zogen vor ihm aus, <br \/>Zu wagen den gewaltgen Strau\u00df, <br \/>Doch keinen sah man wiederkehren, <br \/>Den k\u00fchnen Ritter soll man ehren!&#8220; <br \/>Und nach dem Kloster geht der Zug, <br \/>Wo Sankt Johanns des T\u00e4ufers Orden, <br \/>Die Ritter des Spitals, im Flug <br \/>Zu Rate sind versammelt worden.<\/p>\n<p>Und vor den edeln Meister tritt<br \/>Der J\u00fcngling mit bescheidnem Schritt,<br \/>Nachdr\u00e4ngt das Volk, mit wildem Rufen,<br \/>Erf\u00fcllend des Gel\u00e4ndes Stufen.<br \/>Und jener nimmt das Wort und spricht:<br \/>&#8222;Ich hab erf\u00fcllt die Ritterpflicht,<br \/>Der Drache, der das Land ver\u00f6det,<br \/>Er liegt von meiner Hand get\u00f6tet,<\/p>\n<p>Frei ist dem Wanderer der Weg, <br \/>Der Hirte treibe ins Gefilde, <br \/>Froh Walle auf dem Felsensteg <br \/>Der Pilger zu dem Gnadenbilde.&#8220;<\/p>\n<p>Doch strenge blickt der F\u00fcrst ihn an <br \/>Und spricht: &#8222;Du hast als Held getan, <br \/>Der Mut ists, der den Ritter ehret, <br \/>Du hast den k\u00fchnen Geist bew\u00e4hret. <br \/>Doch sprich! Was ist die erste Pflicht <br \/>Des Ritters, der f\u00fcr Christum ficht, <br \/>Sich schm\u00fccket mit des Kreuzes Zeichen?&#8220; <br \/>Und alle ringsherum erbleichen. <br \/>Doch er, mit edelm Anstand, spricht, <br \/>Indem er sich err\u00f6tend neiget: <br \/>&#8222;Gehorsam ist die erste Pflicht, <br \/>Die ihn des Schmuckes w\u00fcrdig zeiget.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und diese Pflicht, mein Sohn&#8220;, versetzt <br \/>Der Meister, &#8222;hast du frech verletzt, <br \/>Den Kampf, den das Gesetz Versager, <br \/>Hast du mit frevlem Mut gewaget!&#8220; <br \/>&#8222;Herr, richte, wenn du alles wei\u00dft&#8220;, <br \/>Spricht jener mit gesetztem Geist, <br \/>&#8222;Denn des Gesetzes Sinn und Willen <br \/>Vermeint ich treulich zu erf\u00fcllen, <br \/>Nicht unbedachtsam zog ich hin, <br \/>Das Ungeheuer zu bekriegen, <br \/>Durch List und kluggewandten Sinn <br \/>Versucht ichs, in dem Kampf zu siegen.<\/p>\n<p>F\u00fcnf unsers Ordens waren schon,<br \/>Die Zierden der Religion,<br \/>Des k\u00fchnen Mutes Opfer worden,<br \/>Da wehrtest du den Kampf dem Orden.<br \/>Doch an dem Herzen nagte mir<br \/>Der Unmut und die Streitbegier,<\/p>\n<p>Ja selbst im Traum der stillen N\u00e4chte <br \/>Fand ich mich keuchend im Gefechte, <br \/>Und wenn der Morgen d\u00e4mmernd kam <br \/>Und Kunde gab von neuen Plagen, <br \/>Da fa\u00dfte mich ein wilder Gram, <br \/>Und ich beschlo\u00df, es frisch zu wagen.<\/p>\n<p>Und zu mir selber sprach ich dann: <br \/>Was schm\u00fcckt den J\u00fcngling, ehrt den Mann, <br \/>Was leisteten die tapfern Helden, <br \/>Von denen uns die Lieder melden? <br \/>Die zu der G\u00f6tter Glanz und Ruhm <br \/>Erhub das blinde Heidentum? <br \/>Sie reinigten von Ungeheuern <br \/>Die Welt in k\u00fchnen Abenteuern, <br \/>Begegneten im Kampf dem Leun <br \/>Und rangen mit dem Minotauren, <br \/>Die armen Oper zu beirein, <br \/>Und lie\u00dfen sich das Blut nicht dauren.<\/p>\n<p>Ist nur der Sarazen es wert, <br \/>Da\u00df ihn bek\u00e4mpft des Christen Schwert? <br \/>Bekriegt er nur die falschen G\u00f6tter? <br \/>Gesandt ist er der Welt zum Retter, <br \/>Von jeder Not und jedem Harm <br \/>Befreien mu\u00df sein starker Arm, <br \/>Doch seinen Mut mu\u00df Weisheit leiten, <br \/>Und List mu\u00df mit der St\u00e4rke streiten. <br \/>So sprach ich oft und zog allein, <br \/>Des Raubtiers F\u00e4hrte zu erkunden, <br \/>Da fl\u00f6\u00dfte mir der Geist es ein, <br \/>Froh rief ich aus: Ich habe gefunden!<\/p>\n<p>Und trat zu dir und sprach dies Wort: <br \/>Mich zieht es nach der Heimat fort. <br \/>Du, Herr, willfahrtest meinen Bitten, <br \/>Und gl\u00fccklich war das Meer durchschnitten.<\/p>\n<p>Kaum stieg ich aus am heimschen Strand, <br \/>Gleich lie\u00df ich durch des K\u00fcnstlers Hand. <br \/>Getreu den wohlbemerkten Z\u00fcgen, <br \/>Ein Drachenbild zusammenf\u00fcgen. <br \/>Auf kurzen F\u00fc\u00dfen wird die Last <br \/>Des langen Leibes aufget\u00fcrmet, <br \/>Ein schuppigt Panzerhemd umfa\u00dft <br \/>Den R\u00fccken, den es furchtbar schirmet.<\/p>\n<p>Lang strecket sich der Hals hervor <br \/>Und gr\u00e4\u00dflich wie ein H\u00f6llentor <br \/>Als schnappt&#8216; es gierig nach der Beute<br \/>Er\u00f6ffnet sich des Rachens Weite, <br \/>Und aus dem schwarzen Schlunde dr\u00e4un <br \/>Der Z\u00e4hne stacheligte Reihn, <br \/>Die Zunge gleicht des Schwertes Spitze <br \/>Die kleinen Augen spr\u00fchen Blitze <br \/>In einer Schlange endigt sich <br \/>Des R\u00fcckens ungeheure L\u00e4nge, <br \/>Rollt um sich selber f\u00fcrchterlich <br \/>Da\u00df es um Mann und Ro\u00df sich schl\u00e4nge.<\/p>\n<p>Und alles bild ich nach genau <br \/>Und kleid es in ein scheu\u00dflich Grau, <br \/>Halb Wurm erschiene, halb Molch und Drache <br \/>Gezeuget in der giftgen Lache. <br \/>Und als das Bild vollendet war, <br \/>Erw\u00e4hl ich mir ein Doggenpaar, <br \/>Gewaltig, schnell, von flinken L\u00e4ufen <br \/>Gewohnt, den wilden Ur zu greifen. <br \/>Die hetz ich auf den Lindwurm an <br \/>Erhitze sie zu wildem Grimme, <br \/>Zu fassen ihn mit scharfem Zahn <br \/>Und lenke sie mit meiner Stimme.<br \/>Und wo des Bauches weiches Vlies<br \/>Den scharfen Bissen Bl\u00f6\u00dfe lie\u00df,<\/p>\n<p>Da reiz ich sie, den Wurm zu packen, <br \/>Die spitzen Z\u00e4hne einzuhacken. <br \/>Ich selbst, bewaffnet mit Gescho\u00df, <br \/>Besteige mein arabisch Ro\u00df, <br \/>Von adeliger Zucht entstammet, <br \/>Und als ich seinen Zorn entflammet, <br \/>Rasch auf den Drachen spreng ichs los <br \/>Und stachl es mit den scharfen Sporen <br \/>Und werfe zielend mein Gescho\u00df, <br \/>Als wollt ich die Gestalt durchbohren.<\/p>\n<p>Ob auch das Ro\u00df sich grauend b\u00e4umt <br \/>Und knirscht und in den Z\u00fcgel sch\u00e4umt, <br \/>Und meine Doggen \u00e4ngstlich st\u00f6hnen, <br \/>Nicht rast ich, bis sie sich gew\u00f6hnen. <br \/>So \u00fcb ichs aus mit Emsigkeit, <br \/>Bis dreimal sich der Mond erneut, <br \/>Und als sie jedes recht begriffen, <br \/>F\u00fchr ich sie her auf schnellen Schiffen. <br \/>Der dritte Morgen ist es nun, <br \/>Da\u00df mirs gelungen, hier zu landen, <br \/>Den Gliedern g\u00f6nnt ich kaum zu ruhn, <br \/>Bis ich das gro\u00dfe Werk bestanden.<\/p>\n<p>Denn hei\u00df erregte mir das Herz <br \/>Des Landes frisch erneuter Schmerz, <br \/>Zerrissen fand man j\u00fcngst die Hirten, <br \/>Die nach dem Sumpfe sich verirrten, <br \/>Und ich beschlie\u00dfe rasch die Tat, <br \/>Nur von dem Herzen nehm ich Rat. <br \/>Flugs Unterricht ich meine Knappen, <br \/>Besteige den versuchten Rappen, <br \/>Und von dem edeln Doggenpaar <br \/>Begleitet, auf geheimen Wegen, <br \/>Wo meiner Tat kein Zeuge war, <br \/>Reit ich dem Feinde frisch entgegen.<\/p>\n<p>Das Kirchlein kennst du, Herr, das hoch <br \/>Auf eines Felsenberges Joch, <br \/>Der weit die Insel \u00fcberschauet, <br \/>Des Meisters k\u00fchner Geist erbauet. <br \/>Ver\u00e4chtlich scheint es, arm und klein <br \/>Doch ein Mirakel schlie\u00dft es ein, <br \/>Die Mutter mit dem Jesusknaben, <br \/>Den die drei K\u00f6nige begaben. <br \/>Auf dreimal drei\u00dfig Stufen steigt <br \/>Der Pilgrim nach der steilen H\u00f6he, <br \/>Doch hat er schwindelnd sie erreicht, <br \/>Erquickt ihn seines Heilands N\u00e4he.<\/p>\n<p>Tief in den Fels, auf dem es h\u00e4ngt, <br \/>Ist eine Grotte eingesprengt, <br \/>Vom Tau des nahen Moors befeuchtet, <br \/>Wohin des Himmels Strahl nicht leuchtet <br \/>Hier hausete der Wurm und lag, <br \/>Den Raub ersp\u00e4hend, Nacht und Tag. <br \/>So hielt er wie der H\u00f6llendrache <br \/>Am Fu\u00df des Gotteshauses Wache, <br \/>Und kam der Pilgrim hergewallt <br \/>Und lenkte in die Ungl\u00fccksstra\u00dfe, <br \/>Hervorbrach aus dem Hinterhalt <br \/>Der Feind und trug ihn fort zum Fra\u00dfe.<\/p>\n<p>Den Felsen stieg ich jetzt hinan,<br \/>Eh ich den schweren Strau\u00df begann,<br \/>Hin kniet ich vor dem Christuskinde<br \/>Und reinigte mein Herz von S\u00fcnde,<br \/>Drauf g\u00fcrt ich mir im Heiligtum<br \/>Den blanken Schmuck der Waffen um<br \/>Bewehre mit dem Spie\u00df die Rechte,<br \/>Und nieder steig ich zum Gefechte.<br \/>Zur\u00fccke bleibt der Knappen Tro\u00df,<br \/>Ich gebe scheidend die Befehle<br \/>Und schwinge mich behend aufs Ro\u00df, <br \/>Und Gott empfehl ich meine Seele.<\/p>\n<p>Kaum seh ich mich im ebnen Plan, <br \/>Flugs schlagen meine Doggen an, <br \/>Und bang beginnt das Ro\u00df zu keuchen <br \/>Und b\u00e4umet sich und will nicht weichen, <br \/>Denn nahe liegt, zum Kn\u00e4ul geballt, <br \/>Des Feindes scheu\u00dfliche Gestalt <br \/>Und sonnet sich auf warmem Grunde. <br \/>Auf jagen ihn die flinken Hunde, <br \/>Doch wenden sie sich pfeilgeschwind, <br \/>Als es den Rachen g\u00e4hnend teilet <br \/>Und von sich haucht den giftgen Wind <br \/>Und winselnd wie der Schakal heulet.<br \/>Doch schnell erfrisch ich ihren Mut, <\/p>\n<p>Sie fassen ihren Feind mit Wut,<br \/>Indem ich nach des Tieres Lende<br \/>Aus starker Faust den Speer versende,<br \/>Doch machtlos wie ein d\u00fcnner Stab<br \/>Prallt er vom Schuppenpanzer ab,<br \/>Und eh ich meinen Wurf erneuet,<br \/>Da b\u00e4umet sich mein Ro\u00df und scheuet<br \/>An seinem Basiliskenblick<br \/>Und seines Atems giftgern Wehen,<br \/>Und mit Entsetzen springts zur\u00fcck,<br \/>Und jetzo wars um mich geschehen<\/p>\n<p>Da schwing ich mich behend vom Ro\u00df, <br \/>Schnell ist des Schwertes Schneide blo\u00df,<br \/>Doch alle Streiche sind verloren, <br \/>Den Felsenharnisch zu durchbohren, <br \/>Und w\u00fctend mit des Schweifes Kraft <br \/>Hat es zur Erde mich gerafft, <br \/>Schon seh ich seinen Rachen g\u00e4hnen, <br \/>Es haut nach mir mit grimmen Z\u00e4hnen,<br \/>Als meine Hunde wutentbrannt <br \/>An seinen Bauch mit grimmgen Bissen <br \/>Sich warfen, da\u00df es heulend stand, <br \/>Von ungeheurem Schmerz zerrissen.<\/p>\n<p>Und eh es ihren Bissen sich <br \/>Entwindet, rasch erheb ich mich, <br \/>Ersp\u00e4he mir des Feindes Bl\u00f6\u00dfe <br \/>Und sto\u00dfe tief ihm ins Gekr\u00f6se <br \/>Nachbohrend bis ans Heft den Stahl <br \/>Schwarzquellend springt des Blutes Strahl, <br \/>Hin sinkt es und begr\u00e4bt im Falle <br \/>Mich mit des Leibes Riesenballe, <br \/>Da\u00df schnell die Sinne mir vergehn. <br \/>Und als ich neugest\u00e4rkt erwache <br \/>Seh ich die Knappen um mich stehn, <br \/>Und tot im Blute liegt der Drache.&#8220; <\/p>\n<p>Des Beifalls lang gehemmte Lust <br \/>Befreit jetzt aller H\u00f6rer Brust <br \/>Sowie der Ritter dies gesprochen, <br \/>Und zehnfach am Gew\u00f6lb gebrochen <br \/>W\u00e4lzt der vermischten Stimmen Schall <br \/>Sich brausend fort im Widerhall, <br \/>Laut fordern selbst des Ordens S\u00f6hne, <br \/>Da\u00df man die Heldenstirne kr\u00f6ne, <br \/>Und dankbar im Triumphgepr\u00e4ng <br \/>Will ihn das Volk dem Volke zeigen, <br \/>Da faltet seine Stirne streng <br \/>Der Meister und gebietet Schweigen.<\/p>\n<p>Und spricht: &#8222;Den Drachen, der dies Land <br \/>Verheert, schlugst du mit tapfrer Hand, <br \/>Ein Gott bist du dem Volke worden, <br \/>Ein Feind kommst du zur\u00fcck dem Orden, <br \/>Und einen schlimmern Wurm gebar <br \/>Dein Herz, als dieser Drache war.<\/p>\n<p>Die Schlange, die das Herz vergiftet, <br \/>Die Zwietracht und Verderben stiftet, <br \/>Das ist der widerspenstge Geist <br \/>Der gegen Zucht sich frech emp\u00f6ret, <br \/>Der Ordnung heilig Band zerrei\u00dft, <br \/>Denn der ists, der die Welt zerst\u00f6ret.<\/p>\n<p>Mut zeiget auch der Mameluck, <br \/>Gehorsam ist des Christen Schmuck; <br \/>Denn wo der Herr in seiner Gr\u00f6\u00dfe <br \/>Gewandelt hat in Knechtes Bl\u00f6\u00dfe, <br \/>Da stifteten, auf heilgem Grund, <br \/>Die V\u00e4ter dieses Ordens Bund, <br \/>Der Pflichten schwerste zu erf\u00fcllen: <br \/>Zu b\u00e4ndigen den eignen Willen! <br \/>Dich hat der eitle Ruhm bewegt, <br \/>Drum wende dich aus meinen Blicken, <br \/>Denn wer des Herren Joch nicht tr\u00e4gt, <br \/>Darf sich mit seinem Kreuz nicht schm\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p>Da bricht die Menge tobend aus, <br \/>Gewaltger Sturm bewegt das Haus, <br \/>Um Gnade flehen alle Br\u00fcder, <br \/>Doch schweigend blickt der J\u00fcngling nieder, <br \/>Still legt er von sich das Gewand <br \/>Und k\u00fc\u00dft des Meisters strenge Hand <br \/>Und geht. Der folgt ihm mit dem Blicke, <br \/>Dann ruft er liebend ihn zur\u00fccke <br \/>Und spricht: Umarme mich, mein Sohn! <br \/>Dir ist der h\u00e4rtre Kampf gelungen. <br \/>Nimm dieses Kreuz: es ist der Lohn <br \/>Der Demut, die sich selbst bezwungen.&#8220;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was rennt das Volk, was w\u00e4lzt sich dort Die langen Gassen brausend fort? St\u00fcrzt Rhodus unter Feuers Flammen? Es rottet sich im Sturm zusammen, Und einen Ritter, hoch zu Ro\u00df, Gewahr ich aus dem Menschentro\u00df, Und hinter ihm, welch Abenteuer! 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