{"id":848,"date":"2007-04-27T20:46:28","date_gmt":"2007-04-27T20:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=848"},"modified":"2007-04-27T20:46:28","modified_gmt":"2007-04-27T20:46:28","slug":"margaretha-diepatronin-des-naehrstandes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2007\/04\/margaretha-diepatronin-des-naehrstandes\/","title":{"rendered":"Margaretha diePatronin des N\u00e4hrstandes"},"content":{"rendered":"<p>Margaretha ist Patronin des N\u00e4hrstandes, weil ihr Fest ein wichtiger Merktag f\u00fcr die Bauern war, der Jungfrauen, vor allem auch der Geb\u00e4renden, und f\u00fcr die gl\u00fcckliche Entbindung, gegen Unfruchtbarkeit. Sie wurde in die Nothelfergruppe aufgenommen, weil sie unmittelbar vor ihrem M\u00e4rtyrertod Gott gebeten hatte, allen M\u00fcttern, die sich in ihrer schweren Stunde an sie um F\u00fcrbitte wendeten, zu helfen. Reliquien der Heiligen befinden sich in Montefiascone bei Bolsena n\u00f6rdlich von Rom. Hier ist ihr der Dom geweiht. <\/p>\n<p>Die Legende erz\u00e4hlt, dass sie die Tochter eines heidnischen Priesters in Antiochia war. Nach dem fr\u00fchen Tod ihrer Mutter \u00fcbernahm eine Amme die Obhut \u00fcber das M\u00e4dchen und erzog es heimlich im Christenglauben. Als Margaretha zur Jungfrau herangewachsen war, bekannte sie ihrem Vater, dass sie Christin sei. Dieser \u00fcbersch\u00fcttete sie mit Vorw\u00fcrfen, vermochte aber weder mit Bitten noch mit Drohungen ihren Sinn zu \u00e4ndern. Da schickte er sie zur Strafe in die Verbannung. Hier h\u00fctete Margaretha die Schafe. Da geschah es, dass Pr\u00e4fekt Olybrius vorbeiritt. Als er die sch\u00f6ne Jungfrau erblickte, entbrannte seine Liebe zu ihr. Olybrius dr\u00e4ngte sie, sie sollte ihren Christenglauben abschw\u00f6ren. Als Olybrius sich mit seiner Werbung abgewiesen sah, wurde er w\u00fctend und befahl, sie ins Gef\u00e4ngnis zu werfen. Sie weigerte sich, den G\u00f6tzen zu opfern. Da lie\u00df er sie aufs grausamste foltern. Sie wurde mit Ruten geschlagen und man riss ihr mit eisernen K\u00e4mmen das Fleisch vom Leib. Aber Margaretha erlitt alle Qualen des Leidens ohne Wanken. Wieder in den Kerker geworfen, erschien vor ihr ein greulicher Drache und wollte sich auf sie st\u00fcrzen, um sie zu verschlingen. Sie schlug mit letzter Kraft das Kreuzzeichen \u00fcber das Untier. Dann packte sie es mutig, warf es zur Erde nieder und setzte den Fu\u00df auf seinen Scheitel. Der Teufel in Gestalt des Drachens schrie laut und verschwand. Als Margaretha am n\u00e4chsten Tag dem Pr\u00e4fekten wieder vorgef\u00fchrt wurde, sah dieser sie zu seiner gr\u00f6\u00dften Verwunderung heil an Leib und Seele vor sich stehen, sch\u00f6ner und bl\u00fchender als zuvor. Da sie sich wieder weigerte, den G\u00f6tzen zu opfern, befahl er in seinem gro\u00dfen Hass, gl\u00fcckende Fackeln herbeizubringen und sie damit zu brennen, hernach aber zur sp\u00e4teren Pein in ein Fass mit kaltem Wasser zu werfen. Alle, die dabei standen staunten, dass so eine zarte Jungfrau so gro\u00dfe Qualen aushielt. Aber pl\u00f6tzlich erbebte die Erde und die Jungfrau stieg unversehrt aus dem Fass. Als das Volk dieses Wunder sah, lobten viele den Christengott und bekehrten sich. Diese alle wurden in Christi Namen enthauptet. Da der Richter f\u00fcrchtete, es w\u00fcrden sich noch mehr zu Christus bekennen, lie\u00df er Margaretha auf den Richtplatz f\u00fchren, damit sie durch das Schwert get\u00f6tet werde. Sie kniete nieder und betete f\u00fcr die Verfolger. Dann bot sie ihrem Henker mutig ihren Nacken dar. Er schlug ihr mit einem Streich das Haupt ab und sie empfing die M\u00e4rtyrerkrone.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Margaretha ist Patronin des N\u00e4hrstandes, weil ihr Fest ein wichtiger Merktag f\u00fcr die Bauern war, der Jungfrauen, vor allem auch der Geb\u00e4renden, und f\u00fcr die gl\u00fcckliche Entbindung, gegen Unfruchtbarkeit. 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