{"id":768,"date":"2007-03-05T22:35:09","date_gmt":"2007-03-05T22:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=768"},"modified":"2007-03-05T22:35:09","modified_gmt":"2007-03-05T22:35:09","slug":"aergerspass-im-drachenhort-rezension-zum-brettspiel-qdrakonq","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2007\/03\/aergerspass-im-drachenhort-rezension-zum-brettspiel-qdrakonq\/","title":{"rendered":"\u00c4rgerspa\u00df im Drachenhort &#8211; Rezension zum Brettspiel &#8222;Drakon&#8220;"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/wp-content\/images\/shopping\/games\/drakon3rd.jpg\" hspace=\"6\" alt=\"\" title=\"\" border=\"0\" style=\"float: left;\" \/> In Drachenhorten soll man ja bekanntlicherweise h&ouml;llisch aufpassen, dass man den &ouml;rtlichen Hausherren nicht aufweckt. Am besten, man begibt sich erst gar nicht in die verwinkelten Schatzkammern der Feuerspeier hinein. Eine Gruppe Abenteurer hat das nat&uuml;rlich doch mal wieder gewagt und sich nicht an Regel Nummer Eins gehalten. Nun sind sie der alten Drachin Drakon in die Klauen geraten, die mit ihnen ein Spiel veranstaltet: Wer zuerst M&uuml;nzen im Wert von zehn Goldst&uuml;cken in den magischen Kammern ihres Labyrinths sammeln kann, wird freigelassen, der Rest wird verspeist.<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Eine nette kleine Hintergrundgeschichte f&uuml;r das Spiel &ldquo;Drakon&ldquo;, das nun, f&uuml;nf Jahre nach seiner Erstver&ouml;ffentlichung, in die dritte Edition geht und optisch sowie inhaltlich ein wenig aufgebohrt wurde. An dem Spielprinzip hat sich freilich nichts ge&auml;ndert. Jeder Spieler &uuml;bernimmt einen von sechs Helden, die in Drakons Labyrinth eingesperrt sind. Wenn man dran ist, legt man entweder einen neuen Raum aus seiner Hand an das bestehende Labyrinth an, oder man bewegt seinen Helden um einen Raum weiter. Gelegt wird dabei nur nach der Regel, dass zwei Pfeile zwischen R&auml;umen nicht gegeneinander zeigen d&uuml;rfen, bewegt wird meistens nur nach der Regel, dass man &uuml;ber einen Pfeil in einen benachbarten Raum gehen darf. Normalerweise kann man also nicht in einen Raum zur&uuml;ckkehren, aus dem man gerade gekommen ist. Der Clou des Spiels: Fast jeder Raum zeigt eines von sechzehn verschiedenen Ereignissen, das eintritt, sobald der Raum betreten wird. So darf sich der entsprechende Spieler dann beispielweise ein Goldst&uuml;ck aus dem Vorrat nehmen oder eins von einem Konkurrenten stehlen. Einige Aktionen erlauben es auch, bereits bestehende Kammern zu vernichten, sich irgendwo hin zu teleportieren, Kammern zu drehen oder den Drachen zu bewegen, der den Spielern das Leben schwer macht. Jede M&uuml;nze weist einen Wert von Eins bis Drei auf, wer zuerst M&uuml;nzen im Wert von zehn Punkten gesammelt hat, gewinnt das Spiel sofort.<br \/>\n    <br \/> Optional kann auch jeder Held einmal im Spiel eine Sonderf&auml;higkeit einsetzen, beispielsweise darf der Barbar eine gegnerische Figur in einen anderen Raum schubsen oder der Zauberer die Pfeile der Kammern ignorieren.<\/p>\n<p> &ldquo;Drakon&ldquo; ist ein &auml;u&szlig;erst simples Spiel, das eigentlich nur drei Grundregeln hat, durch die verschiedenen M&ouml;glichkeiten der R&auml;ume jedoch Vielfalt ins Spiel bringt. Gestaltet sich das Labyrinth doch in jeder Partie neu und kommen jedes Mal andere Aktionen verst&auml;rkt zur Geltung. Dabei ist nat&uuml;rlich recht viel dem Zufall &uuml;berlassen: Was f&uuml;r Pl&auml;ttchen hat man selbst auf der Hand? Was legen die anderen Spieler? Bauen einen die anderen vielleicht ein? Wirklich viel Kontrolle hat man nicht. Dennoch kann man den Spielverlauf &uuml;ber einige geschickt gelegte Pl&auml;ttchen zu eigenen Gunsten oder zu Ungunsten anderer ver&auml;ndern. Mal eben dem anderen eine M&uuml;nze geklaut, mal eben jemandem den Drachen direkt vor die Nase gesetzt, mal eben jemanden gezwungen, in irgendeine negative Kammer zu rennen &#8211; &ldquo;Drakon&ldquo; ist ein gutes Spiel, wenn man sich gegenseitig mal so richtig &auml;rgern will.<\/p>\n<p> Leider funktionieren nicht alle Mechanismen des Spiels so wirklich gut. Der Drache beispielsweise kommt h&auml;ufig gar nicht erst ins Spiel. Werden meist die Gold bringenden Pl&auml;ttchen den anderen beim Legen und Ziehen bevorzugt. Will sich irgendwie so keine richtige, taktische Tiefe einstellen, die angesichts der verschiedenen R&auml;ume durchaus m&ouml;glich w&auml;re. So wird der Spielverlauf jedoch recht statisch, aber immerhin nicht unspannend, ist doch bei den verdeckten M&uuml;nzen nie ganz klar, wer noch wieviel Geld brauch, um das Spiel zu gewinnen.<\/p>\n<p> Die Ausstattung von &ldquo;Drakon&ldquo; ist daf&uuml;r ein sch&ouml;ner Bonus. Die Raumpl&auml;ttchen sind aus sehr stabiler Pappe, die sechs Heldenfiguren und der Drache sind sehr sch&ouml;n modelliert, eine &Uuml;bersicht &uuml;ber alle Raumsorten f&uuml;r jeden Spieler ist auch noch dabei. Der Preis von 20 Euro ist daf&uuml;r durchaus angemessen.<\/p>\n<p> &ldquo;Drakon&ldquo; ist also ein sehr anspruchsloses Legespiel f&uuml;r zwischendurch, bei dem man nicht sehr viel nachdenken oder lernen muss. Spa&szlig; macht es ab und zu durchaus, s&uuml;chtig jedoch auf keinen Fall.<\/p>\n<p>Diese Rezension wird mit freundlicher Erlaubnis von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.media-mania.de\/\">Media-Mania.de<\/a> verwendet<\/p>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Drachenhorten soll man ja bekanntlicherweise h&ouml;llisch aufpassen, dass man den &ouml;rtlichen Hausherren nicht aufweckt. Am besten, man begibt sich erst gar nicht in die verwinkelten Schatzkammern der Feuerspeier hinein. Eine Gruppe Abenteurer hat das nat&uuml;rlich doch mal wieder gewagt und sich nicht an Regel Nummer Eins gehalten. 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