{"id":759,"date":"2007-02-20T11:54:08","date_gmt":"2007-02-20T11:54:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=759"},"modified":"2007-02-20T11:54:08","modified_gmt":"2007-02-20T11:54:08","slug":"amigo-drachenreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2007\/02\/amigo-drachenreiter\/","title":{"rendered":"Amigo &#8211; Drachenreiter"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/wp-content\/images\/shopping\/games\/amigo_drachenreiter.jpg\" hspace=\"6\" alt=\"\" title=\"\" border=\"0\" style=\"float: left;\" \/>Magier reiten auf Drachen, bewerfen sich mit Feuerb&auml;llen, fangen sich mit magischen Lassos oder werfen Bomben hinter sich, um Verfolger zu schw&auml;chen. Aber dabei geht es auch noch um die Geschwindigkeit, denn wer zu schnell ist, haut volle Kanne gegen eine Wand oder einen feindlichen Drachen. Wer gewinnt das Brettspielrennen?<\/p>\n<p>Durch die Gegend fahren, auf die Geschwindigkeit achten, das gab es ja schon bei einem &bdquo;Spiel des Jahres&ldquo;, der &bdquo;Mississippi Queen&ldquo;, und mit diesem Spielprinzip im Hinterkopf kann man Drachenreiter fast sofort anfangen. Zwei bis sechs Rennmagier k&ouml;nnen mitspielen. Die Rennstrecke wird aus f&uuml;nfzehn doppelseitig bedruckten Quadratfeldern gelegt, ist also bei jedem Spiel eine neue, sofern das gew&uuml;nscht ist. Auch die Spiell&auml;nge kann sehr variieren, schlie&szlig;lich dauert das Spiel pro Spieler l&auml;nger, schlie&szlig;lich kann man die Strecke auch kurz oder lang, verwickelt oder einfach machen. Zwei Personen spielen an einer kurzen Strecke unter einer halben Stunde, sechs auf voller Strecke auch gerne mal &uuml;ber zwei&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><br \/>Die Spielmechanik ist einfach. Man stellt eine Geschwindigkeit ein, die kann man jede Runde um drei von zehn Einteilungen ver&auml;ndern, nach oben und nach unten. Per Pappflugbahn, die am Drachen angelegt wird, kann man sein Flugtier vorschieben und auch ein bisschen drehen, je schneller man fliegt, desto weniger Drehung ist m&ouml;glich, wie beim Autofahren.<\/p>\n<p> Jetzt m&uuml;sste man eigentlich nur noch auf die W&auml;nde aufpassen, dann k&auml;me man ja ganz gut durch den Parcours. Aber man hat ja auch noch Gegner, und diese Gegner haben fiese Zauberspr&uuml;che, werfen Feuerb&auml;lle, ziehen Energie ab oder kleben sich an den eigenen Drachenschwanz &ndash; der Erste im Rennen ist immer auch Zielscheibe.<\/p>\n<p> Mehr Spielmechanik gibt es nicht, nur fliegen und zaubern, und das in jeder Runde. Verlorene Energiepunkte holt man sich in Energiefeldern, die man ber&uuml;hren muss, neue Zauber auf Feldern, die man nur &uuml;berfliegen muss. Ein einfaches Spiel, schnell zu lernen und zu verstehen. Und auch ein sch&ouml;nes Spiel, denn sowohl die Plastikdrachen als auch die Illustrationen auf den Spielbrettteilen und Zauberkarten sind wirklich gelungen.<\/p>\n<p> Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte. So ist die Anleitung nicht so &uuml;berzeugend. Das Anrempeln anderer Drachen ist nicht vollst&auml;ndig klar &ndash; der Angerempelte darf sich aufstellen, wie er will, aber mit welchem Tempo fliegt er weiter? Auch sonst k&ouml;nnten die Erkl&auml;rungen deutlicher ausfallen, das ist alles ein bisschen schwammig. Ein gr&ouml;&szlig;eres Problem ist aber die Verarbeitung. Puzzelt man den Rahmen zusammen, dann nervt die wenig &uuml;berzeugende Verbindung, legt man die Streckenteile in den Rahmen, dann passt das alles nicht so richtig, da muss man ein bisschen Gl&uuml;ck haben, damit das Spielfeld stabil liegen bleibt. Die Plastikdrachen, mit denen man durch die Gegend rast, haben gleich zwei Nachteile. Sie sind gr&ouml;&szlig;er als ihr Fu&szlig;, der zur Berechnung z&auml;hlt, also st&ouml;&szlig;t man schon mal die anderen an, die man ja eigentlich nicht ber&uuml;hrt, und weil die Drachen zweitens so leicht wegrutschen, ist jedes Ber&uuml;hren der Figuren von gro&szlig;em Nachteil, will sagen, das Hantieren mit diesen Drachen hat etwas von Mikado oder Jenga, so vorsichtig muss man da agieren. Da w&auml;re ein bisschen Filz oder Gummi sinnvoll gewesen und auch ein gr&ouml;&szlig;eres Eigengewicht der Drachenfiguren. Diese Fisselarbeit macht n&auml;mlich das Spiel gleich um einige Klassen schlechter. Diese Figuren sind nicht durchdacht, beim Probespiel wurden vermutlich viel sinnvollere Pappsechsecke benutzt, man wollte es sch&ouml;n machen und verdarb dadurch dieses eigentlich sch&ouml;ne Spiel. Ansonsten sind es allenfalls noch die teilweise eher wenigen Auff&uuml;llfelder f&uuml;r Energie und Zauberkarten, die schon mal ein wenig st&ouml;ren, da muss man die Streckenteile sinnvoll kombinieren, damit es keine zu lange Durststrecke gibt, die das Spiel etwas demotivierend gestalten k&ouml;nnte.<\/p>\n<p> Vermutlich ist dieses sch&ouml;ne Spiel sehr spielenswert, aber die nicht so prickelnde Verarbeitung und die absolut nicht praktikablen Spielfiguren vermiesen den Spa&szlig; doch betr&auml;chtlich. Wenn AMIGO da noch nachbessern k&ouml;nnte, w&uuml;rden sie einen Kn&uuml;ller im Programm haben.<\/p>\n<p>Diese Rezension wird mit freundlicher Erlaubnis von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.media-mania.de\">Media-Mania.de<\/a> verwendet<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magier reiten auf Drachen, bewerfen sich mit Feuerb&auml;llen, fangen sich mit magischen Lassos oder werfen Bomben hinter sich, um Verfolger zu schw&auml;chen. 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