{"id":738,"date":"2005-07-29T11:05:24","date_gmt":"2005-07-29T11:05:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=738"},"modified":"2005-07-29T11:05:24","modified_gmt":"2005-07-29T11:05:24","slug":"the-rite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2005\/07\/the-rite\/","title":{"rendered":"The rite"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/wp-content\/images\/Drachen\/Books\/richard_lee_byers_the_rite.jpg\" hspace=\"6\" alt=\"\" title=\"\" border=\"0\" style=\"float: left;\" \/>Der Wahnsinn der Drachen wird immer schlimmer, und das Wissen um die Pl&auml;ne des verr&uuml;ckten Lichs Sammaster dahinter macht ihn nicht besser.<br \/>\nNun ist es an den Abenteurern rund um Drachent&ouml;ter Dorn Graybrook daran, herauszufinden, wie man dem von Sammaster kreierten Wahnsinn entgegen wirken kann.<br \/>\nW&auml;hrend Will und Pavel in einigen Ruinen zusammen mit merkw&uuml;rdiger Gesellschaft nach Hinweisen forschen, h&auml;lt sich der Avariel Taegan in der Stadt Lyrabar auf, von wo aus eine Gruppe von Magiern die Suchaktion nach Informationen um den Wahnsinn leitet. Jedoch gibt es offensichtlich einen Verr&auml;ter unter ihren Reihen, der sich einer d&auml;monischen Kreatur bedient, um die Magier der Reihe nach umzubringen. Taegan stellt sich der Kreatur entgegen und versucht, der Identit&auml;t des Verr&auml;ters auf die Schliche zu kommen.<br \/>\nDorn, Kara, Raryn und der Kupferdrache Chatulio sind derweil auf dem Weg zu einem gro&szlig;en Kloster des Ilmater, in dem sich angeblich wichtige Informationen von Sammaster &uuml;ber den Wahnsinn befinden. Das Kloster wird jedoch von einer Horde chromatischer Drachen belagert, mit dem Ziel, eben jene Informationen zu zerst&ouml;ren. Die Gruppe schafft es zwar, ungesehen in das Kloster zu kommen, dort er&ouml;ffnen sich jedoch ungeheure Mengen an schwierig zu entziffernden Texten. W&auml;hrend die Gelehrten fieberhaft &uuml;ber den Schriften br&uuml;ten und sich die Belagerung immer unerbittlicher zusammenzieht, versuchen Dorn und Raryn verzweifelt, die M&ouml;nche des Klosters gegen den Ansturm der Drachen zu mobilisieren. Doch der Wahnsinn nagt auch an Kara und Chatulio, und es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis beide ausrasten und sich gegen ihre Freunde wenden.<br \/><!--more--><\/p>\n<p>&quot;The Rite&quot; ist der zweite Teil der Fantasy-Trilogie &quot;The Year of Rogue Dragons&quot; von Richard Lee Byers, die in den Forgotten Realms des D&amp;D-Universums spielt. Byers hatte schon im Vorg&auml;ngerband &quot;The Rage&quot; bewiesen, dass er sich ausgezeichnet mit der D&amp;D-Materie auskennt und liefert erneut gute Arbeit darin ab, dieses Wissen und vor allem dieses Rollenspielfeeling in Romanform zu &uuml;bertragen. So ist es auch wiederum eine schlechte Idee, sich ohne Vorkenntnisse im D&amp;D-Rollenspiel an &quot;The Rite&quot; heranzuwagen. Besser noch man kennt das &quot;Draconomicon&quot;, jenes Buch der dritten Edition von D&amp;D, welches sich ausschlie&szlig;lich mit den Drachen seiner Welt besch&auml;ftigt und aus dem Byers die meisten seiner Informationen zieht.<\/p>\n<p>Teil 1, &quot;The Rage&quot;, war ein zwar unterhaltsames, aber hemmungslos an Actionszenen &uuml;berladenes Schlachtfest fast ohne Story und ohne viel Aufmerksamkeit f&uuml;r seine Charaktere. Diese wurden im Vorg&auml;ngerband nichtsdestotrotz in ihren Grundz&uuml;gen bereits eingef&uuml;hrt. Byers ergreift im mittleren Teil der Trilogie auch die Gelegenheit, sie ein wenig auszufleischen. Der Unterhaltungswert des Buchs steht jedoch weiterhin im Vordergrund, wirkliche Kunstwerke werden seine Figuren dadurch nicht &#8211; aber immerhin etwas dreidimensionaler. Die Freundschaft zwischen Will und Pavel, die sich darin &auml;u&szlig;ert, dass die beiden sich andauernd gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen, liest sich wesentlich am&uuml;santer als noch im Vorg&auml;nger, der Avariel (ein gefl&uuml;gelter Elf) Taegan, der das Stadtleben dem abgeschiedenen Dasein seines Stammes vorzieht, ist ebenfalls recht interessant, sein Kumpane Jivex, ein sehr von sich &uuml;berzeugter, tollk&uuml;hner Feendrache, sorgt f&uuml;r Schmunzler. Auch die Gegenseite bekommt mit der gigantischen, arroganten roten Drachin Malazan und ihrem Konkurrenten Ishenalyr ein paar coole neue Figuren spendiert. Die zentralen Charaktere sind aber nat&uuml;rlich Dorn Graybrook und Kara, die, wie man im letzten Band gelernt hat, ein Drache in Verkleidung ist. Wie Dorn seine Verachtung zu Drachen langsam &uuml;berwindet und Gef&uuml;hle f&uuml;r seine Begleiterin entwickelt, ist einigerma&szlig;en gef&uuml;hlvoll gel&ouml;st, so weit man davon zwischen all den Gemetzeln im Buch noch sprechen kann.<br \/>\nDavon sind in &quot;The Rite&quot; wie im Vorg&auml;nger immer noch unz&auml;hlig viele enthalten &#8211; aber dennoch deutlich weniger. Der zweite Teil der Trilogie ist diesmal durch mehr Story zusammen gehalten, in der sich die drei Haupterz&auml;hlstr&auml;nge langsam weiter entwickeln. Die Story insgesamt ist nat&uuml;rlich wei&szlig; Gott nicht die Welt, aber immerhin. Ein kleiner Actionkrimi um die Identit&auml;t des Verr&auml;ters in Lyrabar und eine sich immer weiter zuspitzende Belagerung sind schon wesentlich weniger ziellos als das Gehetze im Vorg&auml;nger. Vor allem die Belagerung des Klosters hat einen sehr hohen Spannungsbogen, weil Byers sehr viele Faktoren mit einbringt, die diesen aufrecht erhalten. Die anderen Str&auml;nge lesen sich auch nicht &uuml;bel, vor allem, weil sich der Autor auch traut, einige von seinen zahlreichen Figuren den L&ouml;ffel abgeben zu lassen.<br \/>\nDie Action verkommt dabei nat&uuml;rlich schnell zur Routinesache &#8211; wenn Taegan das dritte Mal gegen den D&auml;monen antritt, ist das schon nicht mehr so aufregend, der x-te Kampf Mann-gegen-Drache, wenn auch wie immer toll beschrieben, haut einen auch nicht mehr vom Hocker. Abwechslungsreichere Gefechte, wie mehrere Luftk&auml;mpfe zwischen zwei gigantischen Drachen, sind da schon viel cooler. Der Gipfel der Coolness ist dann nat&uuml;rlich eine gigantische Massenschlacht in der Luft zwischen zwei Drachenarmeen &#8211; alleine die Vorstellung sollte einem schon den Mund w&auml;ssrig machen. Wer allerdings nicht ertragen kann, wenn Drachen in Romanen ihr Leben lassen, der macht um Byers&#8216; Trilogie bitte auch weiterhin einen gro&szlig;en Bogen, die Viecher werden n&auml;mlich am laufenden Band wahrlich abgeschlachtet. Die Brutalit&auml;t des Romans ist entsprechend hoch, auch das sollte niemanden abschrecken. Letztendlich gibt es sogar auch ein bisschen Erotik.<br \/>\nWie gehabt, irgendwann hat man auch in &quot;The Rite&quot; den Action-Overload. Au&szlig;erdem stellt Byers einen neuen Rekord im Implementieren kleiner Deus-ex-Machinae auf, denn irgendwie &uuml;berleben die Helden in den Gefechten t&ouml;dliche Angriffe immer nur in letzter Sekunde &#8211; irgendwann wird&#8217;s dann doch unglaubw&uuml;rdig&#8230;<\/p>\n<p>Vielen Dank an <a href=\"http:\/\/subkultur.drachenserver.de\" target=\"_blank\">Doc <\/a>f&uuml;r die Rezension&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0786935812\/dragonslayer-21\" target=\"_blank\">The Rite<\/a> kann bei Amazon bestellt werden&nbsp;<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wahnsinn der Drachen wird immer schlimmer, und das Wissen um die Pl&auml;ne des verr&uuml;ckten Lichs Sammaster dahinter macht ihn nicht besser. Nun ist es an den Abenteurern rund um Drachent&ouml;ter Dorn Graybrook daran, herauszufinden, wie man dem von Sammaster kreierten Wahnsinn entgegen wirken kann. 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