{"id":735,"date":"2005-06-20T23:33:53","date_gmt":"2005-06-20T23:33:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=735"},"modified":"2005-06-20T23:33:53","modified_gmt":"2005-06-20T23:33:53","slug":"von-drachen-yetis-und-vampiren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2005\/06\/von-drachen-yetis-und-vampiren\/","title":{"rendered":"Von Drachen, Yetis und Vampiren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/wp-content\/images\/Drachen\/Books\/gebhardt_ludwig_von_drachen_yetis_vampiren.jpg\" hspace=\"6\" alt=\"\" title=\"\" border=\"0\" style=\"float: left;\" \/>Ihren ersten Auftritt haben sie in Sagen und Legenden, die bereits viele Jahrhunderte zur&uuml;ckliegen. Mythen ranken sich um sie, ihnen werden sagenhafte Kr&auml;fte zugeschrieben und so manch einer will schon eines gesehen haben. In der Literatur spielen sie immer wieder eine tragende Rolle. Und ja &ndash; einige von ihnen existieren tats&auml;chlich &#8230; Die Rede ist nat&uuml;rlich von Fabelwesen, denen sich das vorliegende Sachbuch mit dem Titel &bdquo;Von Drachen, Yetis und Vampiren&ldquo; widmet.<\/p>\n<p>Das Sachbuch der beiden deutschen Doktoren Harald Gebhardt und Mario Ludwig beginnt mit dem Kapitel <em>&bdquo;Fabeltiere im Leben der Menschen&ldquo;<\/em>. Hier wird die Bedeutung der Fabelwesen in unserem allt&auml;glichen Leben verdeutlicht und so &uuml;ber den Sternenhimmel, &uuml;ber Symbolik, Farben, Kunst, Musik, Lyrik, Feste, Filme und einiges mehr erz&auml;hlt. Daf&uuml;r, dass dieses einleitende Kapitel &bdquo;einen kurz gefassten Einblick&ldquo; bieten soll, erweist es sich mit guten 35 Seiten als doch recht ausf&uuml;hrlich. Die Tatsache, dass die Fabelwesen innerhalb der eben aufgef&uuml;hrten Teilgebiete oft mit &auml;hnlicher Struktur aufgez&auml;hlt werden, f&uuml;hrt dazu, dass sich dieses erste Kapitel zwar durchaus interessant, nicht aber sonderlich spannend lesen l&auml;sst&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Anschluss machen sich die Autoren dann daran, die einzelnen Gruppen von Fabelwesen n&auml;her vorzustellen, und stellen dabei teilweise auch Erkl&auml;rungsversuche zum Ursprung der Legenden und Mythen auf. In Abschnitten von jeweils zwei bis zehn Seiten stellen Gebhardt und Ludwig <em>&bdquo;Drachen und ihre Vettern&ldquo;<\/em> mit der Unterteilung in &bdquo;Fern&ouml;stliche Drachen&ldquo; und &bdquo;Drachen des Abendlandes&ldquo;, <em>&bdquo;Klassische Fabelwesen&ldquo;<\/em> &ndash; hier findet man die bekannten mythischen Gesch&ouml;pfe wie Sphinx, Ph&ouml;nix, Greif, Zentauren oder Vampire &ndash; und die <em>&bdquo;Fabeltiere der Meere&ldquo;<\/em> mit Seeungeheuern, Nessi, Moby Dick oder Riesenkalmar vor.<br \/>\n  <br \/> Weiter geht es mit den beiden abschlie&szlig;enden Kapiteln. Hier bekommt der Leser mit <em>&bdquo;Reale Fabeltiere&ldquo;<\/em> zun&auml;chst einen &Uuml;berblick &uuml;ber jene Wesen, die man f&uuml;r Fantasiegestalten hielt, bis man schlie&szlig;lich noch lebende Exemplare entdeckte und die Annahme, das Gesch&ouml;pf sei ein Mythos, &uuml;berf&auml;llig wurde. So findet man hier unter einigen anderen Wesen den Komodo-Waran, den Dodo, das Okapi und den Moa. Das mit zwanzig Seiten k&uuml;rzeste Kapitel <em>&bdquo;Fabelwesen falsch gedeutet&ldquo;<\/em> zeigt anschlie&szlig;end noch auf, wie zum Beispiel arch&auml;ologische Funde von Dinosaurierknochen zu Fehlannahmen bez&uuml;glich mythischer Gesch&ouml;pfe wurden. <\/p>\n<p> Mit leicht verst&auml;ndlichen Worten und in kurzen, &uuml;bersichtlichen Kapiteln bieten die beiden Autoren Dr. Harald Gebhardt und Dr. Mario Ludwig mit &bdquo;Von Drachen, Yetis und Vampiren&ldquo; ihrem Leser informative und pr&auml;zise recherchierte Texte, die vor allem Neueinsteigern in das Themengebiet der Kryptozoologie eine fundierte &Uuml;bersicht bereith&auml;lt. Ein gro&szlig;er Nachteil des Buches ist jedoch, dass es lediglich eine Sammlung verschiedener Mythen mit dazugeh&ouml;rigen Erkl&auml;rungsversuchen ist &ndash; so hat man als Leser &ndash; sofern man sich bereits ein wenig n&auml;her mit diesem Thema auseinandergesetzt hat &ndash; vieles von den Autoren Beschriebene bereits geh&ouml;rt oder gelesen.<br \/>\n  <br \/> Die interessanten Texte werden von vielen Bildern, Fotografien und Zeichnungen begleitet, die die beschriebenen Wesen und Gesch&ouml;pfe visualisieren und die Ausf&uuml;hrungen von Gebhardt und Ludwig veranschaulichen. Hierbei handelt es sich zumeist um alte Gem&auml;lde, Stiche, Zierbemalungen auf Tongef&auml;&szlig;en, Stickereien auf Teppichen, Skulpturen oder antike Amulette. <\/p>\n<p><strong> Fazit:<\/strong><br \/>\n  <br \/> Mit seinen 220 Seiten bietet &bdquo;Von Drachen, Yetis und Vampiren&ldquo; dem interessierten Leser ein Kompendium informativer und anregender Texte, die verst&auml;ndlich geschrieben und damit vor allem f&uuml;r Neueinsteiger auf dem Gebiet der Kryptozoologie empfehlenswert sind. Woran man sich nicht allzu sehr st&ouml;ren darf, ist die Tatsache, dass einem Leser, der sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt hat, viele Informationen des vorliegenden Sachbuchs in dieser oder &auml;hnlicher Weise bereits bekannt sind. Doch auch diese Leser finden im Buch von Dr. Harald Gebhardt und Dr. Mario Ludwig noch einige wissenswerte und interessante Hinweise oder Hintergr&uuml;nde.<\/p>\n<p>Diese Rezension wird mit freundlicher Erlaubnis von <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.media-mania.de\">Media-Mania.de<\/a> verwendet<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihren ersten Auftritt haben sie in Sagen und Legenden, die bereits viele Jahrhunderte zur&uuml;ckliegen. Mythen ranken sich um sie, ihnen werden sagenhafte Kr&auml;fte zugeschrieben und so manch einer will schon eines gesehen haben. In der Literatur spielen sie immer wieder eine tragende Rolle. 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