{"id":508,"date":"2008-03-07T13:22:46","date_gmt":"2008-03-07T13:22:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/?p=508"},"modified":"2008-03-07T13:22:46","modified_gmt":"2008-03-07T13:22:46","slug":"eragon-buch-3-kommt-im-september","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/2008\/03\/eragon-buch-3-kommt-im-september\/","title":{"rendered":"Eragon Buch 3 kommt im September"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.drachenserver.de\/wordpress\/wp-content\/images\/shopping\/books\/eragon_brisingr.jpg\" hspace=\"6\" alt=\"\" title=\"\" border=\"0\" style=\"float: left;\" \/>Heute wurde von Amazon ein Newsletter versand, der noch einmal best&auml;tigt, Eragon Buch Nummer 3 erscheint im September 2008 und kann bei Amazon wie immer <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3570128059\/dragonslayer-21\">vorbestellt<\/a> werden.<\/p>\n<p>Au&szlig;erdem gibt es nat&uuml;rlich eine erste deutsche Leseprobe vom Verlag:<\/p>\n<hr style=\"width: 100%; height: 2px;\" \/>\n<p><strong>Licht und Schatten<\/strong><\/p>\n<p> Saphira scharrte ungeduldig mit den Krallen in der Erde. <em>Kommt jetzt, wir fliegen los!<\/em><\/p>\n<p> Eragon und Roran lie&szlig;en Taschen und Vorr&auml;te am Ast eines Wacholderbaumes h&auml;ngen und kletterten auf ihren R&uuml;cken. Sie brauchten sie gar nicht erst zu satteln &ndash; Saphira hatte das Gurtzeug die ganze Nacht &uuml;ber anbehalten. Das weiche Leder schmiegte sich warm, fast schon hei&szlig; an Eragons Schenkel. Er hielt sich an der Halszacke vor ihm fest, damit er bei pl&ouml;tzlichen Richtungs&auml;nderungen nicht zur Seite schleuderte, w&auml;hrend Roran einen Arm um Eragons Taille schlang; in der anderen Hand hielt er seinen Hammer.<\/p>\n<p> Ein Schieferbrocken zerbrach unter Saphiras Gewicht, als sie tief in die Hocke ging und dann mit einem einzigen Schwindel erregenden Satz zum Rand der engen Schlucht hinaufsprang, wo sie einen Moment lang balancierte, bevor sie ihre riesigen Schwingen ausbreitete. Die zarten Fl&uuml;gelh&auml;ute flatterten im Wind, als Saphira sie zum Himmel emporstreckte. So aufgerichtet, sahen sie aus wie zwei durchscheinende blaue Segel. [&#8230; es geht hinter dem &quot;weiterlesen&quot; Link weiter]<br \/>\n  <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p> &bdquo;Nicht so fest&ldquo;, knurrte Eragon. <\/p>\n<p> &bdquo;Entschuldigung&ldquo;, sagte Roran und lockerte die Umklammerung ein wenig. <\/p>\n<p> Ein weiterer Wortwechsel wurde unm&ouml;glich, als Saphira sich erneut vom Boden abstie&szlig;. Am h&ouml;chsten Punkt des Sprunges lie&szlig; sie kraftvoll die Schwingen herabschnellen und gewann weiter an H&ouml;he. Mit jedem neuen Fl&uuml;gelschlag stiegen die drei n&auml;her zu der lang gezogenen Wolkendecke auf, die sich von Osten nach Westen erstreckte. <\/p>\n<p> Als Saphira zum Helgrind abdrehte, konnte Eragon links von ihnen in einigen Meilen Entfernung einen Teil des Leona-Sees erkennen. Eine graue, im tr&uuml;ben Morgenlicht gespenstisch schimmernde Dunstschicht wallte vom Wasser auf, als w&uuml;rde dort unten ein Hexenfeuer brennen. Trotz aller Anstrengung konnten selbst seine Adleraugen weder das ferne Ufer noch die s&uuml;dlichen Ausl&auml;ufer des Buckels ausmachen, was er bedauerte. Er hatte die Berge seiner Kindheit nicht mehr gesehen, seit er das Palancar-Tal verlassen hatte. <\/p>\n<p> Im Norden lag Dras-Leona, ein weitl&auml;ufiges, winkeliges Gebilde, das als klotziger Schattenriss vor der Nebelwand erschien, die im Westen an die Stadt stie&szlig;. Das einzige Geb&auml;ude, das Eragon ausmachen konnte, war die Kathedrale, in der die Ra&rsquo;zac ihn angegriffen hatten. Der umkr&auml;nzte Kirchturm &uuml;berragte die Stadt wie eine Speerspitze mit Widerhaken. <\/p>\n<p> Und Eragon wusste, irgendwo in dem Gebiet, das unter ihnen vorbeizog, waren auch die &Uuml;berreste des Nachtlagers, wo die Ra&rsquo;zac Brom t&ouml;dlich verletzt hatten. Er lie&szlig; alle Wut und Trauer &uuml;ber die Geschehnisse jenes Tages &ndash; und &uuml;ber Garrows Ermordung und die Zerst&ouml;rung ihres Hofes &ndash; in sich aufsteigen, um Mut zu sch&ouml;pfen, nein, um seine Begierde auf den bevorstehenden Kampf gegen die Ra&rsquo;zac anzufachen. <\/p>\n<p> <em>Eragon<\/em>, sagte Saphira, <em>heute m&uuml;ssen wir keinen Schutzwall um unseren Geist legen und unsere Gedanken nicht voreinander verbergen, oder? <\/em><\/p>\n<p> <em>Nein, nur wenn ein anderer Magier auftaucht. <\/em><\/p>\n<p> Ein F&auml;cher aus goldenem Licht erstrahlte, als die Sonne den Horizont durchbrach. Augenblicklich erweckte das volle Farbenspektrum die eben noch graue Welt zum Leben: Der Nebel schimmerte wei&szlig;, das Wasser tiefblau, der verputzte Erdwall, der das Zentrum von Dras-Leona umschloss, offenbarte seine ockerfarbene Oberfl&auml;che, die B&auml;ume leuchteten in satten Gr&uuml;nt&ouml;nen und die Erde selbst schimmerte orangerot. Der Helgrind aber blieb so, wie er immer war &ndash; pechschwarz. <\/p>\n<p> Der kahle Felsberg wurde rasch gr&ouml;&szlig;er, w&auml;hrend sie auf ihn zuflogen. Selbst aus der Luft wirkte er noch Furcht erregend. <\/p>\n<p> Saphira stie&szlig; so steil zum Fu&szlig;e des Helgrind hinab, dass Eragon und Roran heruntergefallen w&auml;ren, wenn sie sich nicht die Beine am Sattel festgeschnallt h&auml;tten. Sie rauschten &uuml;ber das ger&ouml;ll&uuml;bers&auml;te Vorfeld und den Altar hinweg, wo die Priester des Helgrind ihre Zeremonien abhielten. Der Luftzug verfing sich in Eragons Helm&ouml;ffnung und verursachte ein Heulen, das ihn fast taub machte. <\/p>\n<p> &bdquo;Und?&ldquo;, br&uuml;llte Roran, dessen Blick nach vorne versperrt war. <\/p>\n<p> &bdquo;Die Sklaven sind verschwunden!&ldquo; <\/p>\n<p> Ein gewaltiger Druck presste Eragon in den Sattel, als Saphira aus dem Sturzflug wieder emporschoss und auf der Suche nach dem Eingang des Ra&rsquo;zac-Unterschlupfes in engen Kurven den Helgrind umkreiste. <\/p>\n<p> <em>Da ist keine &Ouml;ffnung, in die auch nur eine Waldratte reinpasst<\/em>, verk&uuml;ndete sie schlie&szlig;lich. Sie bremste ab und schwebte vor einem Felsgrat, der den drittniedrigsten Gipfel mit dem dar&uuml;ber liegenden Plateau verband. Die zerkl&uuml;ftete Wand verst&auml;rkte den L&auml;rm, den ihre Fl&uuml;gelschl&auml;ge verursachten, bis er so laut war wie krachender Donner. Eragon begannen die Augen zu tr&auml;nen, w&auml;hrend ihm der Wind ins Gesicht peitschte. <\/p>\n<p> Ein wei&szlig;es Adernetz schimmerte an den Innenseiten der Klippen und S&auml;ulen, wo sich Raureif in dem rissigen Fels gesammelt hatte. Nichts sonst st&ouml;rte die Finsternis der windumtosten schwarzen Gipfel des Helgrind. An den schroffen Felsw&auml;nden wuchsen weder B&auml;ume noch Gr&auml;ser, kein Moos und keine Flechten; kein Adler wagte es, auf den abgebrochenen Granitt&uuml;rmen zu nisten. Getreu seinem Namen war der Helgrind ein Ort des Todes, in ein steinernes Gewand aus messerscharfen, gezackten Klippen geh&uuml;llt, ein kn&ouml;chernes Gespenst, das aus der Erde gestiegen war, um die Welt heimzusuchen. <\/p>\n<p> Eragon sandte seinen Geist aus und sp&uuml;rte die Gegenwart eines der Sklaven und die der beiden Gefangenen, die er am Vortag entdeckt hatte. Zu seiner Besorgnis gelang es ihm jedoch nicht, die Ra&rsquo;zac und die Lethrblaka zu orten. <em>Wenn sie nicht hier sind, wo sind sie dann? <\/em>, fragte er sich. Er suchte erneut und bemerkte etwas, was ihm bis dahin entgangen war: Eine Blume &ndash; ein Enzian &ndash; bl&uuml;hte keinen Steinwurf entfernt, wo allem Anschein nach nur massiver Fels war. <em>Wie bekommt sie blo&szlig; genug Licht zum Leben? <\/em><\/p>\n<p> Saphira beantwortete die Frage, als sie sich ein St&uuml;ck weiter rechts auf einem br&uuml;chigen Felsvorsprung niederlie&szlig;. Dabei geriet sie einen Moment lang aus dem Gleichgewicht und breitete, um wieder Halt zu gewinnen, die Fl&uuml;gel aus. Doch statt gegen die Felswand zu sto&szlig;en, tauchte die rechte Fl&uuml;gelspitze kurz in den Fels ein. <\/p>\n<p> <em>Saphira, hast du das gesehen? <\/em><\/p>\n<p> <em>Allerdings&hellip; <\/em><\/p>\n<p> Sie reckte den Hals vor und streckte die Schnauze dem Felsen entgegen, hielt jedoch einen Fingerbreit davor inne &ndash; als erwartete sie, dass gleich eine Falle zuschnappen w&uuml;rde &ndash;, dann setzte sie die Bewegung vorsichtig fort. Schuppe um Schuppe verschwand Saphiras Kopf jetzt im Helgrind, bis Eragon von ihr nur noch Rumpf und Fl&uuml;gel sah. <\/p>\n<p> <em>Es ist ein Trick!, rief Saphira. <\/em><\/p>\n<p> Mit einem m&auml;chtigen Satz schnellte sie nach vorne und sprang in den Fels hinein. Eragon musste sich schwer zusammenrei&szlig;en, um nicht in einem Schutzreflex die H&auml;nde vors Gesicht zu schlagen, als die Granitwand auf ihn zugerast kam. <\/p>\n<p> Im n&auml;chsten Moment fand er sich in einem breiten H&ouml;hlengew&ouml;lbe wieder, das vom morgendlichen Sonnenschein durchflutet war. Saphiras Schuppen brachen das Licht und warfen tausende von flimmernden Farbreflexen auf den Fels. Eragon drehte sich um. Hinter ihnen lag keine Wand, sondern ein H&ouml;hleneingang, und er konnte die davor liegende Landschaft sehen. <\/p>\n<p> Er verzog missmutig das Gesicht. Er hatte nicht bedacht, dass Galbatorix den Ra&rsquo;zac-Unterschlupf mit Magie versteckt halten k&ouml;nnte. <em>Ich Trottel! Ich muss wirklich besser aufpassen, <\/em> dachte er. Den K&ouml;nig zu untersch&auml;tzen, war ein sicherer Weg, um sie alle ins Grab zu bringen. <\/p>\n<p> Roran fluchte. &bdquo;Bevor du so was noch mal machst, warnst du mich gef&auml;lligst!&ldquo; <\/p>\n<p> Eragon beugte sich hinab und l&ouml;ste die Beinschnallen, behielt dabei aber ihre Umgebung im Auge, auf jede Gefahr gefasst. <\/p>\n<p> Der H&ouml;hleneingang war ein ungleichm&auml;&szlig;iges Oval, vielleicht f&uuml;nfzehn Meter hoch und zwanzig Meter breit. Von dort aus weitete die H&ouml;hle sich etwa auf die doppelte Gr&ouml;&szlig;e aus, bevor sie einen halben Bogenschuss entfernt an einem Haufen dicker Steinplatten endete, die gef&auml;hrlich schr&auml;g aneinanderlehnten. Ein Geflecht aus pudergrauen Kratzspuren verunstaltete den Boden, ein Zeichen daf&uuml;r, wie oft die Lethrblaka hier gestartet, gelandet und herumgelaufen waren. Geheimnisvollen Schl&uuml;ssell&ouml;chern gleich, &ouml;ffneten sich an den H&ouml;hlenw&auml;nden f&uuml;nf niedrige Tunneleing&auml;nge sowie ein nach oben hin spitz &uuml;berw&ouml;lbter Durchgang, der hoch genug f&uuml;r Saphira war. Vorsichtig musterte Eragon die G&auml;nge, doch sie schienen stockfinster und verlassen &ndash; eine Vermutung, die sich nach einigen schnellen Vorst&ouml;&szlig;en seines Geistes best&auml;tigte. Sonderbares, abgehacktes Gemurmel hallte aus dem Innern des Helgrind wider, ein Hinweis auf unbekannte Wesen, die in der Dunkelheit umherhuschten, dazu das Ger&auml;usch endlos tropfenden Wassers. Und zu diesem Fl&uuml;sterchor hinzu kam das gleichm&auml;&szlig;ige Auf und Ab von Saphiras Atemz&uuml;gen, das man in der leeren H&ouml;hle besonders laut vernahm. <\/p>\n<p> Am auff&auml;lligsten jedoch waren die Ger&uuml;che, die in der Luft lagen. Es roch nach kaltem Stein, aber darunter witterte Eragon einen Hauch von Feuchtigkeit und Schimmel und noch etwas viel Schlimmeres: den widerlich s&uuml;&szlig;en Gestank verfaulten Fleisches. <\/p>\n<p> Eragon &ouml;ffnete den letzten Lederriemen und schwang das rechte Bein &uuml;ber Saphiras R&uuml;cken, sodass er seitw&auml;rts im Sattel sa&szlig; und herabspringen konnte. Roran tat dasselbe auf der anderen Seite. Bevor er aber noch losgelassen hatte, vernahm Eragon unter den vielen Ger&auml;uschen, die sein Ohr foppten, eine Folge simultaner Schnalzlaute; es klang, als schl&uuml;ge jemand mit mehreren H&auml;mmern gleichzeitig gegen den Fels. Im n&auml;chsten Moment wiederholte sich das Ger&auml;usch. <\/p>\n<p> Er blickte in die Richtung, aus der es gekommen war &ndash; Saphira ebenfalls. <\/p>\n<p> Eine riesige, bucklige Gestalt schoss aus dem Durchgang. Hervorquellende, randlose schwarze Augen. Ein zwei Meter langer Schnabel. Fledermausartige Fl&uuml;gel. Der Rumpf nackt und unbehaart, eine einzige Muskelmasse. Und Klauen wie Eisenn&auml;gel. <\/p>\n<p> Saphira sprang zur Seite, versuchte, dem Lethrblaka auszuweichen, doch es gelang ihr nicht. Das Flugross krachte ihr &ndash; so kam es Eragon vor &ndash; mit der Kraft und Wucht einer Lawine in die Seite. <\/p>\n<p> Was als N&auml;chstes geschah, bekam er nicht mehr mit, denn nach dem Aufprall flog er in hohem Bogen durch die Luft, und seinem Hirn entglitt auch der letzte nur halbwegs klare Gedanke. Der Blindflug endete genauso abrupt, wie er begonnen hatte, als ihm etwas Hartes, Flaches in den R&uuml;cken stie&szlig;, ihn zu Boden warf und er erneut mit dem Kopf aufschlug. <\/p>\n<p> Dieser letzte Aufprall presste Eragon die verbliebene Atemluft aus den Lungen. Er lag gekr&uuml;mmt auf der Seite, keuchte benommen und versuchte, die Kontrolle &uuml;ber seine ihm nicht mehr gehorchenden Gliedma&szlig;en zur&uuml;ckzugewinnen. <\/p>\n<p> <em>Eragon! <\/em>, schrie Saphira. <\/p>\n<p> <em>Leseprobe aus dem dritten Kapitel im dritten Buch der Drachenreiter-Trilogie <\/p>\n<p>&copy; Verlagsgruppe Random House<\/em><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute wurde von Amazon ein Newsletter versand, der noch einmal best&auml;tigt, Eragon Buch Nummer 3 erscheint im September 2008 und kann bei Amazon wie immer vorbestellt werden. Au&szlig;erdem gibt es nat&uuml;rlich eine erste deutsche Leseprobe vom Verlag: Licht und Schatten Saphira scharrte ungeduldig mit den Krallen in der Erde. Kommt jetzt, wir fliegen los! 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