Holzskulptur eines Silberdrachen
Tim Stellburg aus dem Reaper Forum hatte nach einem Sturm plötzlich einen umgeknickten Baum in seinem Vorgarten. Auch nachdem der Großteil abtransportiert war, gab es da noch immer einen etwa 2,5 Meter hoher Baumstumpf der den Vorgarten verunzierte. Nach einiger Überlegung engagierte er den Künstler Curtis Ingvoldstad und bat diesen ihm daraus einen silbernen Drachen nach einer Vorlage Todd Lockwoods zu schnitzen Ich muss sagen, das Ergebnis ist echt spitze
Ursula Dittmer – Keine Zeit für Drachen
Der wabernde Bodennebel löste sich auf, es wurde unglaublich schnell hell und eine fahle Sonne schien von weit oben durch ein dichtes Blätterdach. Von oben! Mittag? Wie konnte das sein? Hatte ich nicht eben noch die Sonne über dem Nikolausberg untergehen sehen? Wo war ich? Das war nicht das Mainufer in Würzburg … Ein geheimnisvolles Buch wird dem Würzburger Biologiestudenten Alexander Breskow in die Hände gespielt. Unvermittelt gerät er in eine fremde, mittelalterlich anmutende Welt Fasanthiola. Das erste Wesen, dem er dort begegnet, ist Herkon, ein junger Drache, mit dem er in Gedankensprache kommunizieren kann. Drachen und Menschen haben Xander – wie man ihn in Fasanthiola nennt – bereits erwartet. Er gilt als der Ok na Thun , der Geweissagte. Die Zeit fließt dahin, während Alexander versucht, sich in der neuen Welt zurechtzufinden.
Ich hatte Zeit und benötigte rasch einen neuen Drachenbuch-Snack. Irgendwie erschien dann Ursula Dittmers erster Band aus ihrer Fasanthiola-Reihe auf meinem Schirm. Es hatte ~10 sehr gute Bewertungen und schien eine echte Perle zu sein… haben das etwa nur Freunde und Verwandte bewertet?!? Sich bei bekannten Büchern und Serien für die eigenen Werke inspirieren zu lassen ist ja generell keine schlechte Sache. Besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht. Aber musste es SO deutlich ein Anne McCaffrey-esques Universum werden? Es gibt Gegenüberstellungen bei der sich Menschen mit den Drachenschlüpflingen zeitlebens verbinden, die Drachen können Orte durch ein kaltes Nichts hindurch (hier Niefliem genannt) überbrücken, es wird nur telepathisch kommuniziert…muss man noch deutlicher werden? Da kommt der Held, der aus einer anderen Welt/Dimension/Zeit stammt, gerade recht, um etwas Pepp in die feudalen Herrschaftsstrukturen zu bringen, in der nicht nur religiöse, sondern auch territoriale Konflikte schwelen und viel Potential bieten.
Das Buch hat also eine recht gute Basis, auf deren Fundament sich eine tolle Geschichte hätte ausbreiten können. Mehrere Punkte machen das Lesen aber zu einer Qual.
Der Protagonist (Ale)Xsander ist ein Angstneurotiker mit ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex, der mich beim Lesen einfach nur nervt. Das er anfangs Zweifel an sich selbst hegt ist ja ok und müsste er wenigstens nach ein paar hundert Seiten langsam ablegen, um so halbwegs dem Leser die Chance zu geben, sich mit diesem zu identifizieren. Aber warum muss ein Protagonist alle paar Seiten immer wieder dem Leser unter die Nase reiben wie wenig Wert und wie unpassend und unwichtig und unwürdig er für die ganze Geschichte überhaupt sei? Irgendwann glaubt man das dann auch tatsächlich. Nämlich spätestens am Ende des Buches, wenn im Grunde noch gar nichts den Grund für sein Auftauchen in dieser Welt beleuchtet hat, sich der Protagonist so ein bisschen mit Geplänkel und schüchternen Liebeleien mit gleich drei verschiedenen Frauen, etwa sechs offenen Handlungssträngen in einen Cliffhanger stürzt, der einen zwingt das zweite Buch zu kaufen.
Erst ab etwa 70% des Buches merkt man eine stilistische Verbesserung und erkennt etwas mehr Struktur in der Geschichte. Ab da an sind auch nicht mehr ganz so viele Rechtschreibfehler auszumachen. Ab da an bin ich gewillt dem zweiten Teil noch eine Chance zu geben. Mein Urteil kann ich jedoch leider nur abfällig äußern:
Keine Zeit für Drachen ist ein Buch, das sich das Beste aus vielen anderen Fantasywelten herauspickt, diese Basis aber mit einem Protagonisten bestückt, in den sich wohl selbst nur schwer mit Neurosen geplagte Leute hineinversetzen können, ohne genervt mit den Augen zu rollen. Einen ersten Band so unfertig, unkorrigiert und mit einem solchen Kauf-den-zweiten-Teil Cliffhanger anzubieten ist bei der dünnen Handlung nur noch frech. Immerhin ist das Buch wendungsreich und nicht so vorhersehbar – was wohl daran liegt, dass mich mit dem Protagonisten wohl absolut keine Berührungspunkte oder Sympathie verbinden.
Keine Zeit für Drachen bei Amazon bestellen.Rachel Hartmann – Serafina
“Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch die Menschen sind zu sehr fasziniert von diesen Geschöpfen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart.
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Die junge Serafina hat guten Grund beide Parteien zu fürchten. Denn die hochbegabte Musikerin, die erst seit kurzem am Hofe lebt, hütet selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der ebenso attraktive wie scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, diesem Geheimnis gefährlich nahe. So wagemutig und leidenschaftlich Serafina auch darum kämpft, ihr eigenes schreckliches Geheimnis zu hüten, die Intrige hinter die Lucian und sie kommen, droht auch ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören.”
Ja, bei Serafina handelt es sich um ein Drachenbuch, aber “Einer der besten Drachenfantasy-Romane, den ich je gelesen habe“, wie es Christopher Paolini auf dem Einband des Buches wirbt, ist es nicht. Vielmehr sollte man das Buch ein “Plädoyer für die Musik und ihre Bedeutung für die Welt + Drachen” nennen, denn die Autorin scheint sich SEHR für Musik zu interessieren und lässt dies überall aus ihrer Geschichte heraustropfen. Als normaler Musikkonsument muss man teilweise nachschlagen, was sie da eigentlich gerade mit ihren Fachtermini meint. Doch trotz der für mich ungewohnten Protagonistin und meiner relativ ausgeprägten Unwissenheit über die Musik, kommt man rasch in die Geschichte hinein und freut sich über die Entwicklung der scheuen Serafina zur mutigen Frau, die lebendige Welt, die (meist humanoiden) Drachen und die gesellschaftskritischen Anspielungen auf soziale Integration und Rassenhass. Das sich “ganz nebenbei” noch eine spannende Kriminal- und Liebesgeschichte entspinnt, lege ich da noch zur Liste der vielen Pluspunkte mit hinzu. Leider ist die Geschichte wendungslos und vorhersehbar. Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau und schadet dem guten Buch nicht all zu sehr.
Serafina ist eines der besseren Drachenbücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe; ein nettes “Aschenputtle”-Märchen mit viel Musik und einigen Drachen, aber (lieber Herr Paolini) nicht Einer der besten Drachenfantasy-Romane, den ich je gelesen habe.
Serafina bei Amazon bestellen200 Jahre Richard Wagner – Das wahnsinnige Genie – Spiegel Coverillustration
Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner hat der Spiegel einen mehrseitigen Artikel in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Am meisten interessiert hat mich jedoch das geniale Cover mit der Überschrift: “200 Jahre Richard Wagner – Das wahnsinnige Genie.” Jetzt muss ich nur noch herausfinden wer das gemalt hat…
Google Schatzkarte – Hic Sunt Dracones
Alle Jahre wieder Eastereggs, also versteckte Spielereien bei Google. Diesmal kann man bei Google Maps den neuen Kartentyp “Schatzkarte” auswählen und auf Erkundungstour gehen. Man findet nicht nur vor der Ostküste Amerikas die gesunkene Titanic, in der Karibik Piratensymbole, im Bermudadreieck seltsame Strudel, Yetis und Co, sondern auch den berühmtesten aller alten Warnsprüche “Hc Sunt Dracones” – Hier gibt es Drachen.
Wer findet noch mehr Drachen und Seeungeheuer auf der Schatzkarte und wo?
Status von Larry Elmore Kickstarter Project
Nachdem ich Ende letzten Jahres das erste Kickstarter Project Larry Elmores unterstützte und mir das in Leder gebundene Buch mit all seinen bisherigen (und ein paar neuen) Werken sicherte, verfolge ich mit Spannung wie sich das Projekt entwickelt. Larry schickt nämlich in unregelmäßigen Abständen Mails an all seine “Backer”. Heute kam dann der mit Spannung erwartete Moment. Es sind noch 1 1/2 Monate bis zum angepeilten Versandtermin und nun ist das Coverbild fertig. Es trägt den Titel Circle of death und ist eine Hommage an seine bekanntesten Bilder. Wer sich das Buch noch jetzt bestellen möchte, um einer der ersten Besitzer zu sein, der kann dies auf seiner Webseite tun:
A dragon is coming
Vor einigen Jahren stellte der Chiphersteller Qualcomm seinen Snapdragon Prozessor vor. Jetzt bringen sie eine neue Version heraus. Gut, das mag jetzt niemanden hier in diesem Blog interessieren, aber die Werbung, die sie dafür machen, die ist absolut sehenswert!
Todd Lockwoods Draconomicon Animationen
Für das Draconomicon hatte Todd Lockwood zwei animierte Drachen gezeichnet, die ursprünglich als Daumenkino auf die Seiten gedruckt werden sollten. Heute hat er sie veröffentlicht.
I did these two animations of a Gold Dagon and a Red Dragon in flight a long time ago, but only now am I getting around to posting them. Originally intended as flip-animations for the corners of the Draconomicon, they weren’t used because it would have meant creating new graphic layouts for the corners to accommodate them. I guess that wasn’t in the budget.
Bitte klickt auf die Bilder, um die animierte Fassung zu sehen. Wirklich super, nicht wahr?
Naomi Novik – Drachenprinz Hörbuch
Kaum haben Captain Will Laurence und sein gewaltiger Drache Temeraire ihre erste Bewährungsprobe bestanden, da erscheint eine chinesische Delegation am britischen Königshof und fordert die Rückgabe Temeraires. Als Laurence sich weigert, muss er seinen geliebten Gefährten in den fernen Osten begleiten – ohne zu ahnen, was ihn und Temeraire am Ende ihrer langen, gefahrvollen Reise erwartet…
Und schon habe ich auch den zweiten Teil von Naomi Noviks Temeraire Buchreihe als Hörbuch einfach mal so weggehört.
Detlef Bierstedt hat sich eingelesen und ich mich an seine Samson-, Entschuldigung, Temeraire-Interpretation gewöhnt. Da bliebe eigentlich nur zu sagen, dass die zweite Geschichte um William Laurence und seinen Himmelsdrachen Temeraire spannend und wendungsreich ist, wäre da nicht das Ende, dass mich auch einige Jahre nachdem ich das Buch das erste mal las enttäuscht. Da hätte eine geschickte Überführung des Täters Marke Columbo folgen müssen…naja, Jammern auf hohem Niveau von jemandem, der soetwas selbst nicht hinbekommen hätte
Guten Rutsch nach 2013
Hallo kleiner Drache, seit 2003 wirst du jedes Jahr erneut von mir wieder hervor geholt, um mich in das neue Jahr zu geleiten. Und heute ist es wieder soweit! Du hast dir die Schuppen geputzt, den Feueratem nochmal geübt und dir jede Menge Knaller besorgt, damit du das Jahr 2012 verabschieden und 2013 mit einem großen “Hallo” empfangen kannst. Heute aber darfst du sogar zweimal für mich Radau machen, weil 2012 so ein schönes Jahr war.
War 2012 ein schönes Jahr? Ja, definitiv. Abseits von Arbeit, mehrwöchigen, unfreiwilligen Couchaufenthalten und dem üblichen Wahnsinn der analogen Welt, habe ich meine große Liebe mit einem Ring an mich gebunden (oder sie mich eingefangen, je nachdem wen man fragt) und damit ist mein Jahr eigentlich bereits auf den Punkt gebracht. Bevor ich aber jetzt sentimentale Anfälle erleide mache ich es einfach kurz:
Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch nach 2013!
Naomi Novik – Drachenbrut Hörbuch
Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich Naomi Noviks Temeraire das erste mal las. Als ich neulich auf einem Flohmarkt die gesamte Hörbuchreihe sah, musste ich einfach zugreifen. Seitdem läuft auf meinem MP3 Player nichts anderes mehr. Die Geschichte um Will Laurence und einen Himmelsdrachen Temeraire ist Drachenfans hinlänglich bekannt, deswegen hier nur noch einmal der Klappentext:
Als die HMS Reliant eine französische Fregatte aufbringt, kann Captain Will Laurence noch nicht ahnen, wie sehr sich sein Leben bald schon ändern wird. Denn die Fregatte hat eine höchst kostbare Fracht an Bord: ein noch nicht voll ausgebrütetes Drachenei, dem schon bald eine jener sagenhaft mächtigen Flugkreaturen entschlüpfen wird. Will Laurence weiß um seine Pflicht: Er muss dem Drachen einen Namen geben und so der lebenslange menschliche Begleiter dieses Geschöpfes werden. Auch wenn das bedeutet, dass er die Planken seines geliebten Schiffes für immer verlassen und sich in die Lüfte erheben muss – als ein Feuerreiter Seiner Majestät…
Drachenbrut wird von Detlef Biersted gelesen und ich weiß noch nicht so recht was ich von seiner Art halten soll. Zwar sind seine Interpretation der Hauptfiguren recht gelungen (obwohl ich finde, dass Temeraire sich wie ein geistig zurückgebliebener Samson aus der Sesamstraße anhört), aber seine beinahe monotone und abgehackte Interpretation des Erzählers ist sehr ermüdend.
Meine Meinung zum Inhalt des Buches, im Gegensatz zum 2006 in englisch gelesenen Exemplar, hat sich jedoch ein wenig verändert. War ich damals noch hocherfreut das Buch zu lesen und wollte am liebsten sofort mit dem nächsten Band beginnen, muss ich heute gestehen, dass das Buch doch Streckenweise ziemlich langweilig ist und den Leser mit belanglosen Gesprächen über Formationen, Kriegsgeschehen und einer für unsere Zeit seltsam anmutenden Ehrauffassung malträtiert. Es mag akkurat sein (so akkurat wie ein fiktiver Roman eben sein kann), aber nervt irgendwann. Zum Glück versöhnt Novik mit mehreren Szenen, die durch Dramatik und persönliche Konflikte der Hauptdarsteller die bemängelten Längen mehr als nur wieder ausgleichen.
Drachenbrut bei Amazon kaufenFrohe Weihnachten 2012
Weihnachten beginnt dieses Jahr bei mir sehr gemütlich, nämlich mit einem Besuch bei der überfüllten Post und der Erkenntnis, dass zwei meiner Geschenke nicht wie versprochen rechtzeitig ankommen. Klasse! Aber die Vorfreude lasse ich mir nicht verhageln, heute fahren wir von Familie zu Familie und füllen jeweils den Bauch einmal bis zum zerplatzen und darüber hinaus. Ich bin froh, dass bei meinen Eltern und bei meinen Schwiegereltern kein Kartoffelsalat mit Würstchen aufgetischt wird. Stattdessen gibt es Gänsebraten und Wildfutterei – Omnomnomnom. Wie sollte ich auch sonst mein Ziel erreichen? Das Motto wie in jedem Jahr lautet nämlich ”7 Tage, 2 Millionen Kalorien”!
Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten und angenehme Feiertage, mal sehen was unter dem Baum oder in den Socken steckt!
Elmore bei Kickstarter
Larry Elmore lässt sich also nun auch bei Kickstarter nieder. Der gute Larry war ja seit jeher ein Fan von neuen Medien und Vertriebswegen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass er auch den Trend “Kickstarter” mitmacht und seinen Freunden gegen bare Münze sein künstlerisches Lebenswerk als großes Buch verspricht. Entsprechend Kleingeld vorausgesetzt, erhält man von ihm ein 200-300 seitiges Buch, entweder als Hardcover oder in Leder eingebunden, mit oder ohne Signatur, zusätzlichen Skizzen oder sogar (für die ganz betuchten) mit einem Original Elmore Leinwandklassiker. Alles hier nachzulesen, nicht billig, aber für Fans ein Muss!
Ich habe mir erstmal die Fighters Edition gesichert und freue mich schon darauf bald die 300-seitige Ledereinband-Ausgabe des Complete Elmore Artbook zu bekommen. Die Aktion läuft noch bis zum 31.12. Wer sich beeilt kann sich selbst noch ein Geschenk machen!
Der kleine Hobbit im Kino – Smaug
Ich saß gestern Abend im Kino, um mir den ersten teil der Verfilmung zu J.R.R. Tolkien der Hobbit anzusehen. Ganz davon abgesehen, dass der Film an sich toll war, obwohl er versucht die Handlung eines Kinderbuches auf drei Filme auszuweiten (und sich dafür bei Tolkiens Randnotizen und Anhängen ausgiebig bedient), hat mich natürlich am meisten interessiert, ob man denn nicht schon einen kleinen Blick auf den Drachen Smaug ergattern könnte. Tolkien selbst beschreibt ihn so:
There he lay, a vast red-golden dragon, fast asleep; a thrumming came from his jaws and nostrils, and wisps of smoke, but his fires were low in slumber. Beneath him, under all his limbs and his huge coiled tail, and about him on all sides stretching away across the unseen floors, lay countless piles of precious things, gold wrought and unwrought, gems and jewels, and silver red-stained in the ruddy light. Smaug lay, with wings folded like an immeasurable bat, turned partly on one side, so that the hobbit could see his underparts and his long pale belly crusted with gems and fragments of gold from his long lying on his costly bed.
Gut, viel hat man von unserem rot-goldenen Feuerdrachen nicht gesehen, außer ein paar Feuerschwaden, einer bräunlichen Schwanzsspitze, einer Nüster und einem Auge. Das Gesehene gleich aber stark dem nebenstehenden Bild von John Howe, der ja bereits für die Herr der Ringe Trilogie als Art Director verantwortlich war. Ich freue mich also schon jetzt auf den zweiten teil. wann kommt der nochmal in die Kinos? Ende 2013? Och menno…
Das war eine lange Pause
Wow, da habe ich aber eine lange Pause hingelegt. Seit Juli nichts mehr geschrieben, die Drachen schlafen lassen. Das heißt weder, dass nichts passiert ist, noch dass ich mir die Eier geschaukelt hätte. Stattdessen habe ich viel in meinem zweiten Blog Digital-Native geschrieben und mich noch viel mehr mit meinem Privatleben und meiner Hochzeit Ende September beschäftigt.
Da wird man nachdenklich. Immer wenn man einen großen Schritt getan hat denkt man an die vielen kleinen davon zurück. Bin ich zu alt für mein Hobby? Sollte ich meine Zeit auf andere Dinge konzentrieren? Aber dann fährt man einmal wieder zur Spielemesse, sieht die ganzen Nachwuchsfans und denkt sich: “Ach was, es gibt noch so viel worüber man schreiben oder sich aufregen könnte.” Es wäre nur schade ein so lang gepflegtes Hobby einfach im Sande verlaufen zu lassen.
Also macht euch keine Gedanken (das ist auch eine schriftliche Versicherung für mich), ich werde diese Webseite nicht aufgeben oder all zuviel siechen lassen. Schließlich sind in den vergangenen Monaten mehrere Bücher auf meinem persönlichen Haufen hinzugewachsen, bald kommt “Der Hobbit” in die Kinos und früher oder später werden wir vermutlich dann auch mehr von Glaurung und Ancalagon hören und sehen. Außerdem habe ich mir ein paar neue Hörbücher gekauft und und und. Wenn ich jetzt nur noch die nötige Motivation zu lesen unter dem Bett wieder hervorziehen könnte, wo seit Monaten noch ein Todd Mccaffrey Schund Buch herumliegt, dann wird alles wieder gut
Bob Eggleton Teetassen
Auch Bob Eggleton braucht Geld und hat ein paar Teetassen kreiert, die er zum Weihnachtsgechäft an den Fan bringen möchte. Einige sehen gar nicht schlecht aus…wird Zeit einige unserer Teebecher zu zerstören, damit wir Platz für Neue haben ![]()
- Rainbow-Dragon
- Wizards-Heir-Dragon
- Winters-Reign-Dragon
- Mountain-Dragon
Satinavs Ketten

Ich erhielt das Spiel Satinavs Ketten als kostenloses Rezensionsexemplar und bin sehr dankbar dafür, denn es hat mir sehr gut gefallen. Das ist auch der Grund, warum ich hier darüber etwas schreibe, auch wenn das Spiel absolut nichts mit Drachen am Hut hat.
Vor dreizehn Jahren wurde auf dem Richtplatz der Stadt Andergast ein finsterer Prophet und Hexenmeister öffentlich verbrannt. Seinen wahren Namen kannte niemand. Er kam aus den Wäldern, sprach finstere Orakel und verschwand wieder. Ehrfurchtsvoll nannte man ihn „den Seher“. Ein Druide sei er, ein Hexer, ein Feenwesen oder gar ein allwissender Halbgott. Immer wieder hatte er den Andergastern Unheil prophezeit und zuverlässig war dieses Unheil eingetreten. Niemand kannte den genauen Grund, warum der König von Andergast die Verfolgung und Hinrichtung des Sehers befahl. Aber man erzählt sich, der Seher habe das Königreich mit einem mächtigen Fluch bedroht. Bei der Hinrichtung schaute auch ein ärmliches Kind mit rabenschwarzen Haaren zu. Als die Prozession mit dem Verurteilten auf dem Karren vorbei kam, erblickte der Seher diesen Jungen, richtete den Finger auf ihn und sprach eine letzte unheilvolle Prophezeiung. Dann wurde der Scheiterhaufen entzündet und die Flammen verzehrten ihn. Das schwarzhaarige Kind, Geron, wuchs zu einem begabten Fallensteller heran. Doch seit jenem Tag der Hinrichtung schwebten die unheilverheißenden Worte des Sehers über seinem Haupt. Die anderen Andergaster beäugten ihn mit Argwohn. Und dass überall dort, wo er auftauchte, auf mysteriöse Weise Dinge zu Bruch gingen oder verschwanden, verstärkte noch diesen Eindruck. So beschimpften sie Geron als Pechbringer und Hexenbalg.
Und damit steckt man auch schon mitten im Spielgeschehen und klickt sich in bester Adventure Manier durch Andergast und die Welt des schwarzen Auges. Schnell scheint man als Geron die dunkle Prophezeiung zu erfüllen, da finstere Träume den jungen Mann heimsuchen und er und seine “spezielle” Begleiterin Nuri auf Schritt und Tritt vom Unglück verfolgt werden. Langsam offenbahrt sich daraus eine spannende Geschichte mit vielen interessanten Dialogen, Personen und Rätselketten.
Gerade letztere trennen unter den Adventures ja die Spreu vom Weizen. Im Nachhinein betrachtet sind die Rätselketten des Spiels alle spitze aufgebaut und interessant gelöst, doch leider waren sie mir eine Spur zu hart. Oftmals findet man nur durch stupides Ausprobieren aller möglicher Kombinationen einen Ausweg aus der aktuellen Situation, manche Hotspots habe ich schlicht und ergreifend übersehen, obwohl sie auf Knopfdruck hervorgehoben werden können. Ohne Hilfe durch das Internet wird sich wohl nur ein Adventure-Spezialist problemlos durch Andergast und die Feenwelt klicken können. Grafisch hingegen ist das Spiel spitze. Alle Szenen sind liebevoll gezeichnet. Leider sind sie kaum bis gar nicht animiert. Wenn Banner im Wind geflattert oder sich Blätter bewegt hätten, wäre nochmal deutlich mehr Atmosphäre gewonnen worden. Die Animationen hingegen sind, wie schon von so vielen bemängelt, eher dürftig. Alle Figuren agieren hölzern, laufen wie Zombies und bei den Gesichtsanimationen hebt man die eine oder andere Augenbraue. Das hat man schon viel besser gesehen. Da man jedoch schnell in der Story versinkt fällt einem das schon bald nicht mehr auf.
Mein persönlicher Lieblingsmoment im Spiel ist das zusammentreffen mit dem Okulunkulus. Freut euch drauf und wenn ihr DSA/Adventurefans seid, dann ist Satinavs Ketten bestimmt nichts falsches für euch. Lasst aber einen Browsertab mit der Komplettlösung offen, die braucht ihr bestimmt.
Dragonology – The Dragon Prophecy

Ah, endlich mal wieder eine Neuerung aus dem Hause Dragonology. The Dragon Prophecy ist Teil 4 der Dragonology Chronicles Buchreihe. Leider gibt es anscheinend noch keine offiziellen Klappentext, auch nicht auf der Dragonology Homepage, so dass ich mich hier des Internets bemühe und hoffe dass alles so stimmt:
“Brother and sister dragonology students Daniel and Beatrice Cook are looking forward to returning to their studies with Dr. Ernest Drake and Erasmus, their half-dragon tutor. But what they learn is that the evil dragonologist Alexandra Gorynitchka, who is bent on controlling (or destroying!) all the world’s dragons, is searching for the fearsome Hammer of the Dragons, an ancient weapon that can kill hundreds of dragons in a single stroke.”
Weiterführende Links:
The dragon prophecy bei Amazon
Die Grillsaison ist eröffnet

So, die Grillsaison 2012 wurde offiziell eröffnet. Leider nicht mit obigem Spielzeug, sondern mit dem kleinen Elektrogrill- aber hey-immerhin! Und sonst so? War ja in der letzten Zeit auch ein wenig ruhig hier, nicht wahr? Urlaub und zwei Operationen hatten meine Lust extrem irgendetwas in die Tasten zu hämmern extrem gedämpft. Aber wenigstens habe ich es jetzt endlich geschafft Buch sechs der Drachenlanze Chroniken zu lesen. Die rezension werdet ihr demnächst hier finden. Aber nicht heute, das Fleisch brutzelt schon wieder in der Sonne. Und gegrillt wird nachher auch noch
Albino-Drache

Weil es gerade in meinem Newsreader aufploppte: Ein kleiner, japanischer Albino-Drache (3 Klauen
)…oder aber einfach ein tolles Stofftier. Gute Nacht!





















